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3D: Modeling, Texturen, Licht, Animation, Rendern
3D allgemein und weitere 3D-Programme
Anfängerfrage,welches Programm
Beitrag
<blockquote data-quote="KBB" data-source="post: 2012389" data-attributes="member: 287288"><p><strong>AW: Anfängerfrage,welches Programm</strong></p><p></p><p>Naja dafür dass es etwas kosten darf, wirst Du dann doch pingelig <img src="/styles/default/xenforo/smilies/biggrin.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":D" title="Big Grin :D" data-shortname=":D" /> </p><p>Das sind alles Profiwerkzeuge. Wenn Du im geeigneten Laden Werkzeuge für eine Tischlerei erstehen willst, kommen Dir die paar Kröten hier schnell günstig vor <img src="/styles/default/xenforo/smilies/biggrin.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":D" title="Big Grin :D" data-shortname=":D" /></p><p></p><p>Okay, das Meiste ist schon gesagt. Obwohl selber vor allem Cinemaner, würde ich Dir zu Anfang auch erstmal ein paar Jahre Blender für 3D, ein paar für Character Animation falls sie vorkommen soll, und ein paar fürs Game Machen ans Herz legen, um mit der Materie überhaupt erstmal vertraut zu werden.</p><p>Zum einen kostet Blender nix, dann braucht es sich in den meisten Dingen nicht hinter den kostenpflichtigen Großen zu verstecken und 3. hat es, wie schon erwähnt, als einziges eine integrierte 3D + Game Engine. Und Du wirst relativ schnell feststellen, ob 3D überhaupt etwas für Dich ist. Das ist leider ein weit verbreiteter, stark unterschätzer "Virus" der einen da packen kann. Der schnell völlig übersehen lässt, dass man vllt. garnicht dafür geschaffen ist. 3D kann nämlich nicht jeder, Game noch weniger..</p><p></p><p>Cinema ist zu anfang wirklich "leicht" zu erlernen. Allerdings hat es, wie alle 3D Programme (Blender eingeschlossen), eine heftige Lernkurve. Soll sagen: so bald es ans Eingemachte geht, wenn die Feinheiten und schwierigen Dinge ins Spiel kommen, steht man dort genau so vorm Berg wie bei allen anderen 3D Progs auch. Und dann heißt es reinknien. </p><p></p><p>Was das Übliche betrifft - Modelling, Material, Licht, Animation - nehmen sich die 3D Programme untereinander kaum etwas. Dort sind sie alle nahezu gleich ausgestattet. Nur in bestimmten Bereichen hat hier das eine und dort das andere mehr zu bieten, wie eben Blender mit der Game Engine.</p><p></p><p>Der Defizit ist mittlerweile arg geschrumpft. Das Problem im Gamebereich besteht vielmehr darin, dass es Plugins und Exporter vor allem für 3DS Max und Maya gibt und man bei Cinema oft workarounds überlegen und basteln muss, bis die Modelle in der Engine sind. Für die Engine Unity3D gilt das zum Glück genau so wenig wie für die Unreal Engine.</p><p></p><p>Wenn Du Dich erstmal in eines eingearbeitet hast, wird Dir der Wechsel zu einer anderen Software nicht mehr so schwer fallen. "Eingearbeitet" bedeutet, dass Dir die Grundzüge für den Prozess Modell bis Animation eingängig sind, ohne dass Du noch überlegen musst. Das dauert wie schon erwähnt ein paar Jahre, vor allem wenn Du das nur als Hobby machen kannst.</p><p></p><p>Möchte ich von beidem heftigst abraten.</p><p>Zu Sketchup zu raten, ist in etwa wie jemandem ein Fahrrad zu verkaufen, wenn er ein Motorrad kaufen möchte: es ist irgendwo ähnlich, aber doch etwas ganz anderes.</p><p>Sketchup ist vom Kern her eine CAD App. Abgesehen davon dass man Mordsprobleme bekommt, die Modelle die man darin erstellt hat, sauber in eine 3D Engine zu bekommen - womit animierst Du Charaktere in Sketchup? Wie erstellst Du Light-, Normal- oder Displacmentmaps in SkU? Auch da wird es schwierig - weil es eben für andere Ziele gemacht wurde.</p><p></p><p>Einem Mod Team würde ich - gerade zu Anfang - überhaupt nicht beitreten. Hängt zum einen mit meinen eigenen negativen Erfahrungen zusammen (95% aller Mods schaffen es leider nicht bis zum Tageslicht), zum anderen damit, dass Du überhaupt erstmal gucken musst, was Du da eigentlich tust. kraid hatte schon einen Einblick gegeben, als er sagte, dass Du zum Game Machen auch Programmierer oder Scripter sein musst. Das weist auf das große schwarze Loch dahinter hin: das Spiel macht sich nicht von selbst, nachdem die Modelle gebaut und animiert wurden. Das nicht minder große, leicht vergessene Thema "Import" mal beseite gelassen, müssen jetzt alle Elemente verknüpft, Verhalten, Abläufe und Spielmechanik überlegt und gescriptet werden. Der Batzen ist nochmal ähnlich groß wie das des 3D Grafikers.</p><p></p><p>Da gebe ich Dir Recht. Es gibt aber genauso Spiele mit 500 Mannjahren und welche mit 1 Mannjahr. Letztere finden sehr schnell und stark Verbreitung im Independent Bereich, der seit 2 Jahren ein enormes Wachstum verzeichnet. Von daher kann ich den TE gut verstehen. Bis dahin ist ein langer steiniger Weg, der, richtig angepackt, tolle Aussichten verspricht.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="KBB, post: 2012389, member: 287288"] [b]AW: Anfängerfrage,welches Programm[/b] Naja dafür dass es etwas kosten darf, wirst Du dann doch pingelig :D Das sind alles Profiwerkzeuge. Wenn Du im geeigneten Laden Werkzeuge für eine Tischlerei erstehen willst, kommen Dir die paar Kröten hier schnell günstig vor :D Okay, das Meiste ist schon gesagt. Obwohl selber vor allem Cinemaner, würde ich Dir zu Anfang auch erstmal ein paar Jahre Blender für 3D, ein paar für Character Animation falls sie vorkommen soll, und ein paar fürs Game Machen ans Herz legen, um mit der Materie überhaupt erstmal vertraut zu werden. Zum einen kostet Blender nix, dann braucht es sich in den meisten Dingen nicht hinter den kostenpflichtigen Großen zu verstecken und 3. hat es, wie schon erwähnt, als einziges eine integrierte 3D + Game Engine. Und Du wirst relativ schnell feststellen, ob 3D überhaupt etwas für Dich ist. Das ist leider ein weit verbreiteter, stark unterschätzer "Virus" der einen da packen kann. Der schnell völlig übersehen lässt, dass man vllt. garnicht dafür geschaffen ist. 3D kann nämlich nicht jeder, Game noch weniger.. Cinema ist zu anfang wirklich "leicht" zu erlernen. Allerdings hat es, wie alle 3D Programme (Blender eingeschlossen), eine heftige Lernkurve. Soll sagen: so bald es ans Eingemachte geht, wenn die Feinheiten und schwierigen Dinge ins Spiel kommen, steht man dort genau so vorm Berg wie bei allen anderen 3D Progs auch. Und dann heißt es reinknien. Was das Übliche betrifft - Modelling, Material, Licht, Animation - nehmen sich die 3D Programme untereinander kaum etwas. Dort sind sie alle nahezu gleich ausgestattet. Nur in bestimmten Bereichen hat hier das eine und dort das andere mehr zu bieten, wie eben Blender mit der Game Engine. Der Defizit ist mittlerweile arg geschrumpft. Das Problem im Gamebereich besteht vielmehr darin, dass es Plugins und Exporter vor allem für 3DS Max und Maya gibt und man bei Cinema oft workarounds überlegen und basteln muss, bis die Modelle in der Engine sind. Für die Engine Unity3D gilt das zum Glück genau so wenig wie für die Unreal Engine. Wenn Du Dich erstmal in eines eingearbeitet hast, wird Dir der Wechsel zu einer anderen Software nicht mehr so schwer fallen. "Eingearbeitet" bedeutet, dass Dir die Grundzüge für den Prozess Modell bis Animation eingängig sind, ohne dass Du noch überlegen musst. Das dauert wie schon erwähnt ein paar Jahre, vor allem wenn Du das nur als Hobby machen kannst. Möchte ich von beidem heftigst abraten. Zu Sketchup zu raten, ist in etwa wie jemandem ein Fahrrad zu verkaufen, wenn er ein Motorrad kaufen möchte: es ist irgendwo ähnlich, aber doch etwas ganz anderes. Sketchup ist vom Kern her eine CAD App. Abgesehen davon dass man Mordsprobleme bekommt, die Modelle die man darin erstellt hat, sauber in eine 3D Engine zu bekommen - womit animierst Du Charaktere in Sketchup? Wie erstellst Du Light-, Normal- oder Displacmentmaps in SkU? Auch da wird es schwierig - weil es eben für andere Ziele gemacht wurde. Einem Mod Team würde ich - gerade zu Anfang - überhaupt nicht beitreten. Hängt zum einen mit meinen eigenen negativen Erfahrungen zusammen (95% aller Mods schaffen es leider nicht bis zum Tageslicht), zum anderen damit, dass Du überhaupt erstmal gucken musst, was Du da eigentlich tust. kraid hatte schon einen Einblick gegeben, als er sagte, dass Du zum Game Machen auch Programmierer oder Scripter sein musst. Das weist auf das große schwarze Loch dahinter hin: das Spiel macht sich nicht von selbst, nachdem die Modelle gebaut und animiert wurden. Das nicht minder große, leicht vergessene Thema "Import" mal beseite gelassen, müssen jetzt alle Elemente verknüpft, Verhalten, Abläufe und Spielmechanik überlegt und gescriptet werden. Der Batzen ist nochmal ähnlich groß wie das des 3D Grafikers. Da gebe ich Dir Recht. Es gibt aber genauso Spiele mit 500 Mannjahren und welche mit 1 Mannjahr. Letztere finden sehr schnell und stark Verbreitung im Independent Bereich, der seit 2 Jahren ein enormes Wachstum verzeichnet. Von daher kann ich den TE gut verstehen. Bis dahin ist ein langer steiniger Weg, der, richtig angepackt, tolle Aussichten verspricht. [/QUOTE]
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