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Bildbearbeitung
Anfaengerfragen zu HDRi
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<blockquote data-quote="Micha8583" data-source="post: 1865463" data-attributes="member: 399547"><p><strong>AW: Anfaengerfragen zu HDRi</strong></p><p></p><p>@hp80: das Bearbeitungsfenster liefert nur eine ungefähre Vorschau, erst das fertig gerenderte Bild beinhaltet den vollständigen Tonemapping- Algorhytmus.</p><p></p><p>@to: Raw bietet, wie der Name impliziert, die Rohdaten, sozusagen das unverfälschte Negativ. Hier lässt sich z. B. nachträglich noch der Weißabgleich ändern, das Raw ist sozusagen genau das, was der Sensor aufgenommen hat. </p><p>jpg, auf der anderen Seite, ist bereits die "Interpretation" des Bildes, mit einem fertig verrechneten Weißabgleich und bereits durch einen Kompressions- Algorythmus gejagt. </p><p>Für Schnappschüsse von Tante Ernas 85. ganz ok, aber sobald es an EBV- Nachbearbeitung geht, ist Ende.</p><p>Krasses Beispiel: Mach mal eine Aufnahme von blauem Himmel, konvertiere das in PS nach SW und lege dann einen SW- Farbfilter drüber. Dann hast du Tonwertabrisse im blauen Himmel ohne Ende -> Bild für die Tonne.</p><p>in deinem Beispiel wäre das: Aufnahme ->jpeg- Kompression -> HDR- Nachberarbeitung -> erneute Kompression des Endbildes. </p><p>Daß da die Qualität leidet, ist klar. </p><p>Und wenn ich (H)DR(I)- Aufnahmen mache, bin ich ohnehin im Grenzbereich der Farb- und Helligkeitserfassung unterwegs. Da nehm ich jedes Bit an Farbinformation mit, das ich bekommen kann. Runterrechnen kann ich hinterher immer noch.</p><p>CS5 hat m. E. doch die Option des automatischen de- Ghosting, da kannst du glaube ich auch manuell die entsprechenden Bereiche ausklammern.</p><p>Sollte deine Kiste leistungstechnisch nicht mit einer Cray- Workstation mithalten können, dann wäre eine Möglichkeit, die Bilder als kleine TIFs (also max. 6Mpix) zu portieren und anhand dieser deinen HDR- "Wöhkfloh" zu erstellen. Geht um einiges schneller, wenn PS nicht 5 mal 10MPix- Dateien zu verwurschteln hat. Wenn der Prozess und die Einstellungen stehen, dann mit den großen Bildern wiederholen.</p><p>edit: </p><p>ich hab mir gerade dein gepostetes Bild noch mal angeschaut: du hast mit f22 geschossen, das sollte man mit dem Objektiv nicht machen, wenn man max Schäfte will (-> Beugungsunschärfe). Spiegelvorauslösung und ein gutes Stativ sind ebenso Pflicht wie Fern- bzw. Zeitauslösung. Dann können die Aufnahmen richtig scharf werden.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Micha8583, post: 1865463, member: 399547"] [b]AW: Anfaengerfragen zu HDRi[/b] @hp80: das Bearbeitungsfenster liefert nur eine ungefähre Vorschau, erst das fertig gerenderte Bild beinhaltet den vollständigen Tonemapping- Algorhytmus. @to: Raw bietet, wie der Name impliziert, die Rohdaten, sozusagen das unverfälschte Negativ. Hier lässt sich z. B. nachträglich noch der Weißabgleich ändern, das Raw ist sozusagen genau das, was der Sensor aufgenommen hat. jpg, auf der anderen Seite, ist bereits die "Interpretation" des Bildes, mit einem fertig verrechneten Weißabgleich und bereits durch einen Kompressions- Algorythmus gejagt. Für Schnappschüsse von Tante Ernas 85. ganz ok, aber sobald es an EBV- Nachbearbeitung geht, ist Ende. Krasses Beispiel: Mach mal eine Aufnahme von blauem Himmel, konvertiere das in PS nach SW und lege dann einen SW- Farbfilter drüber. Dann hast du Tonwertabrisse im blauen Himmel ohne Ende -> Bild für die Tonne. in deinem Beispiel wäre das: Aufnahme ->jpeg- Kompression -> HDR- Nachberarbeitung -> erneute Kompression des Endbildes. Daß da die Qualität leidet, ist klar. Und wenn ich (H)DR(I)- Aufnahmen mache, bin ich ohnehin im Grenzbereich der Farb- und Helligkeitserfassung unterwegs. Da nehm ich jedes Bit an Farbinformation mit, das ich bekommen kann. Runterrechnen kann ich hinterher immer noch. CS5 hat m. E. doch die Option des automatischen de- Ghosting, da kannst du glaube ich auch manuell die entsprechenden Bereiche ausklammern. Sollte deine Kiste leistungstechnisch nicht mit einer Cray- Workstation mithalten können, dann wäre eine Möglichkeit, die Bilder als kleine TIFs (also max. 6Mpix) zu portieren und anhand dieser deinen HDR- "Wöhkfloh" zu erstellen. Geht um einiges schneller, wenn PS nicht 5 mal 10MPix- Dateien zu verwurschteln hat. Wenn der Prozess und die Einstellungen stehen, dann mit den großen Bildern wiederholen. edit: ich hab mir gerade dein gepostetes Bild noch mal angeschaut: du hast mit f22 geschossen, das sollte man mit dem Objektiv nicht machen, wenn man max Schäfte will (-> Beugungsunschärfe). Spiegelvorauslösung und ein gutes Stativ sind ebenso Pflicht wie Fern- bzw. Zeitauslösung. Dann können die Aufnahmen richtig scharf werden. [/QUOTE]
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