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Anregung: Literatur-Thread
Beitrag
<blockquote data-quote="alpo" data-source="post: 2099844" data-attributes="member: 590476"><p><strong>AW: Anregung: Literatur-Thread</strong></p><p></p><p>Wer Anfänger ist und wer Profi scheint mir ersteinmal eine Definitionsfrage zu sein. Die eigenen, bereits vorhandenen Kenntnisse aus dem subjektiven Blickwinkel einigermaßen objektitiv zu beurteilen, hängt unmittelbar mit der Fähigkeit zur Selbstkritik bzw. Selbstreflektion zusammen. Demnach sind die Anforderungsprofile an Fachbücher beinahe so vielschichtig wie die Literaturlandschaft selbst.</p><p>Nichts Neues ist man versucht zu denken, eine Debatte die geführt wird, seit es Fachliteratur gibt. Und doch kann ich einige Defizite entdecken, die speziell bei Fachliteraturen rund um Computerprogramme auftreten:</p><p>Beinahe alle mir bekannten Werke über software existieren für sich isoliert. Man wird vergeblich Literaturhinweise auf Bücher, die sich mit derselben Thematik befassen, finden. Es ist auch nicht üblich, Lösungsansätze aus anderen Quellen auf Plausibilität und Widersprüche zu diskutieren.</p><p>Derzeit befasse ich mich mit Autodesk-Programmen (Maya, 3ds Max, mudbox, autocad architecture ...). Für mich ist das Neuland, zumal ich bisher vornehmlich mit 2D-Grafik und Layoutprogrammen gearbeitet habe.</p><p>Bei der Suche nach entsprechender Fachliteratur ist mir aufgefallen, dass - mit einigen Ausnahmen am englischsprachigen Markt - der Autorenkreis jener, die beispielsweise über autocad publizieren (dürfen) extrem eingeschränkt ist. Die etablierten Autoren kündigen schon weit vor dem Erscheinen der nächsten Programmversion ihre äquivalente Fachbuchversion an. In den seltensten Fällen kommen neue Autoren hinzu. Die Vermutung liegt nahe, dass Softwarehersteller und Verlage mit ihren "hauseigenen" Autoren einen für andere Anbieter nicht zugänglichen Angebotsmarkt bedienen. Je komplexer eine software desto vielschichtiger müsste auch das Angebot an Fachbüchern sein, sieht man dabei einmal von den Publikationen über photoshop ab. Wie kann es sein, dass beispielsweise nur drei bis vier einigermaßen umfangreiche deutschsprachige Bücher über 3ds max angeboten werden? Bedeutet Zertifizierung in diesem Zusammenhang Qualitätssicherung oder zementiert diese einen Anbietermarkt ein? Ich glaube, es gibt einige Profis mehr, die hilfreiche Bücher über z.B. diese software verfassen könnten, so sie vom Softwarehersteller die nötigen Informationen und von den Verlagen die nötige Unterstützung bekämen.</p><p>Inhaltlich verhält es sich ähnlich wie bei diversen Informationsmedien. Der informative Gehalt wird gerne aufgefüllt mit Nullmeldungen. Dort wird über ein fauxpas irgendwelcher Pseudopromis breit berichtet, hier werden irgendwelche Einstellmöglichkeiten des Bildschirms bzw. UI oder der Programmstart über Seiten ausgebreitet, geradeso wie die verlegerische Vorgabe bezüglich des Buchvolumens gebietet. Dass hier auch layouttechnisch die Trickkiste besonders reichhaltig ist, braucht nicht gesondert erwähnt zu werden.</p><p>Fazit für den Leser ist leider oft, dass ich ein Buch in Händen halte, das ich gekauft habe und nicht mehr zurückgeben kann. Mit einer gewissen Ohnmacht "das war es nicht, das hat mich nicht weitergebracht" wird dieses Fachbuch im ungünstigen Fall fortan sein stilles Dasein als Makulatur im Regal fristen. Nicht die fehlinvestierten Euro sind das eigentliche Problem sondern es sinkt langfristig die Bereitschaft gewisse Fachbücher über Software zu kaufen, der Markt refinanziert sich in geringerem Maße, künftig wird das Angebot darunter leiden.</p><p>Dies einmal als zugegeben negativ gefärbter Beitrag zur laufenden Debatte,</p><p>alpo</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="alpo, post: 2099844, member: 590476"] [b]AW: Anregung: Literatur-Thread[/b] Wer Anfänger ist und wer Profi scheint mir ersteinmal eine Definitionsfrage zu sein. Die eigenen, bereits vorhandenen Kenntnisse aus dem subjektiven Blickwinkel einigermaßen objektitiv zu beurteilen, hängt unmittelbar mit der Fähigkeit zur Selbstkritik bzw. Selbstreflektion zusammen. Demnach sind die Anforderungsprofile an Fachbücher beinahe so vielschichtig wie die Literaturlandschaft selbst. Nichts Neues ist man versucht zu denken, eine Debatte die geführt wird, seit es Fachliteratur gibt. Und doch kann ich einige Defizite entdecken, die speziell bei Fachliteraturen rund um Computerprogramme auftreten: Beinahe alle mir bekannten Werke über software existieren für sich isoliert. Man wird vergeblich Literaturhinweise auf Bücher, die sich mit derselben Thematik befassen, finden. Es ist auch nicht üblich, Lösungsansätze aus anderen Quellen auf Plausibilität und Widersprüche zu diskutieren. Derzeit befasse ich mich mit Autodesk-Programmen (Maya, 3ds Max, mudbox, autocad architecture ...). Für mich ist das Neuland, zumal ich bisher vornehmlich mit 2D-Grafik und Layoutprogrammen gearbeitet habe. Bei der Suche nach entsprechender Fachliteratur ist mir aufgefallen, dass - mit einigen Ausnahmen am englischsprachigen Markt - der Autorenkreis jener, die beispielsweise über autocad publizieren (dürfen) extrem eingeschränkt ist. Die etablierten Autoren kündigen schon weit vor dem Erscheinen der nächsten Programmversion ihre äquivalente Fachbuchversion an. In den seltensten Fällen kommen neue Autoren hinzu. Die Vermutung liegt nahe, dass Softwarehersteller und Verlage mit ihren "hauseigenen" Autoren einen für andere Anbieter nicht zugänglichen Angebotsmarkt bedienen. Je komplexer eine software desto vielschichtiger müsste auch das Angebot an Fachbüchern sein, sieht man dabei einmal von den Publikationen über photoshop ab. Wie kann es sein, dass beispielsweise nur drei bis vier einigermaßen umfangreiche deutschsprachige Bücher über 3ds max angeboten werden? Bedeutet Zertifizierung in diesem Zusammenhang Qualitätssicherung oder zementiert diese einen Anbietermarkt ein? Ich glaube, es gibt einige Profis mehr, die hilfreiche Bücher über z.B. diese software verfassen könnten, so sie vom Softwarehersteller die nötigen Informationen und von den Verlagen die nötige Unterstützung bekämen. Inhaltlich verhält es sich ähnlich wie bei diversen Informationsmedien. Der informative Gehalt wird gerne aufgefüllt mit Nullmeldungen. Dort wird über ein fauxpas irgendwelcher Pseudopromis breit berichtet, hier werden irgendwelche Einstellmöglichkeiten des Bildschirms bzw. UI oder der Programmstart über Seiten ausgebreitet, geradeso wie die verlegerische Vorgabe bezüglich des Buchvolumens gebietet. Dass hier auch layouttechnisch die Trickkiste besonders reichhaltig ist, braucht nicht gesondert erwähnt zu werden. Fazit für den Leser ist leider oft, dass ich ein Buch in Händen halte, das ich gekauft habe und nicht mehr zurückgeben kann. Mit einer gewissen Ohnmacht "das war es nicht, das hat mich nicht weitergebracht" wird dieses Fachbuch im ungünstigen Fall fortan sein stilles Dasein als Makulatur im Regal fristen. Nicht die fehlinvestierten Euro sind das eigentliche Problem sondern es sinkt langfristig die Bereitschaft gewisse Fachbücher über Software zu kaufen, der Markt refinanziert sich in geringerem Maße, künftig wird das Angebot darunter leiden. Dies einmal als zugegeben negativ gefärbter Beitrag zur laufenden Debatte, alpo [/QUOTE]
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