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Anregung: Literatur-Thread
Beitrag
<blockquote data-quote="monika_g" data-source="post: 2100091" data-attributes="member: 310888"><p><strong>AW: Anregung: Literatur-Thread</strong></p><p></p><p>Ich kenne den AutoCAD-Bereich überhaupt nicht, aber aus der Perspektive der Bücher zum Thema Adobe einige Anmerkungen dazu.</p><p></p><p>Es ist richtig, dass der Verlag die Seitenzahl vorgibt, zumindest ungefähr. Abweichungen davon müssen gut begründet sein.</p><p></p><p></p><p></p><p>Ich denke, es geht den meisten Autoren so wie mir: das Buch dürfte gerne umfangreicher sein. So etwas ist vom Umfang her schlichtweg nicht drin.</p><p></p><p>Darüber hinaus (und hier sehe ich sowohl die Perspektive des Lesers als auch des Autors) kann es verwirrend, hinderlich und manchmal zeitverschwendend sein, lange rumzudiskutieren, bis man zum eigentlichen Punkt, nämlich dem "besten Weg" kommt (davon mal ab, kann es deren, je nach Aufgabe mehrere geben).</p><p></p><p>Ein Buch ist dafür u.U. das falsche Medium. Eine Fachzeitschrift scheint mir da wesentlich besser geeignet. Oder ein Blog.</p><p></p><p></p><p></p><p>Und hier wie gesagt, die Adobe-Perspektive. Da ist nicht eingeschränkt, wer publizieren darf. Die Zertifizierungen jedenfalls haben nichts mit Bücher schreiben zu tun. Mal abgesehen davon, dass sie evtl. dem Verlag oder dem Leser ein besseres Gefühl geben beim Kauf.</p><p></p><p>Ich habe das auch bisher nicht im Zusammenhang mit anderen Herstellern gehört.</p><p></p><p>Es ist aber auch u.U. so, dass diejenigen, die wirklich gut mit einer Software umgehen können, bis unter die Haarspitzen mit Aufträgen ausgebucht sind. Und damit lässt sich wesentlich besser Geld verdienen als mit dem Buchschreiben (und schneller). Vor allem im 3D-Bereich. Dazu kommt, dass, wer gut mit der Software ist, sie nicht automatisch auch gut erklären kann. Oder gut schreiben kann.</p><p></p><p></p><p></p><p>Softwarehersteller und Verlage sitzen nicht an einem Tisch. Sie kungeln auch nicht. Und auch Softwarehersteller kennen nicht sofort jeden neuen Autor, das kann mehrere Jahre dauern, bis man sich so weit etabliert hat, dass man auch relevante Leute beim Softwarehersteller kennenlernt. Wenn solche Bekanntschaften entstehen, dann tendenziell eher über Vitamin B und auf verschlungenen Wegen (also: nicht über den Verlag).</p><p></p><p></p><p></p><p>Vom Standpunkt des Lesers wohl schon. Je komplexer eine Software ist, umso schwieriger ist sie allerding auch zu bedienen und zu beschreiben. Und umso zersplitterter ist die Zielgruppe, sodass es sich u.U. nicht mehr lohnt (für den Verlag und den Autor). Wieviele Leute sind denn bereit, für einen umfangreichen Artikel oder gar ein Buch auch zu bezahlen? </p><p></p><p>Für jeden Autor gäbe es ja die Möglichkeit, ein Buch über Crowdsourcing (Kickstarter et al) zu finanzieren und dann auf eigene Faust zu publizieren. Oder einfach zu schreiben und dann per On-Demand-Print zu veröffentlichen. Die Frage ist ja nur, ob sich wirklich genug zahlungswillige Leser dafür finden.</p><p></p><p></p><p></p><p>Zertifizierung ist (bei Adobe ganz sicher, bei 3DS Max wahrscheinlich) kein Kriterium, um ein Buch schreiben zu "dürfen". Schließlich gilt die Pressefreiheit. Ebenso stünde die Zertifizierung jedem potenziellen Autor frei.</p><p></p><p></p><p></p><p>Um ein Buch über eine Software zu schreiben, "braucht" man eigentlich keine Infos vom Hersteller. Es ist nützlich, wenn man sie bekommt, aber brauchen tut man sie nicht. Das Relevante, das man über ein Programm schreiben muss, kann man aus dem Verhalten des Programms selbst schließen. Man muss nur wissen, welche Testcases man aufstellen muss, um das herauszufinden, was man wissen will. </p><p></p><p>Von Verlagen bekommt man in der Regel keine inhaltliche Unterstützung. Wie sollte das auch gehen, wenn ein Verlag Bücher über Dutzende Programme im Portfolio hat. Die Lektor/innen lesen auf Verständlichkeit und natürlich den korrekten Gebrauch der deutschen Sprache (oder welcher Sprache auch immer). Ein Fachlektorat machen nur wenige Verlage (mit externen Lektoren). Wenn man das haben will, muss man sich auch eher selbst um den Fachlektor kümmern, um da jemanden zu haben, dessen Urteil man vertraut und mit dem man auch zusammenarbeiten kann.</p><p></p><p></p><p></p><p>Ich hab dazu bereits weiter oben geschrieben. Ich kann das nicht bestätigen. Das bedeutet nicht, dass alle Bücher gut sind, bei weitem nicht. Aber die schlechten Bücher, an die ich denke, zeichnen sich nicht durch Nullinformation aus, sondern durch falsche Information, umständliche Vorgehensweisen oder altmodische Workflows. </p><p></p><p></p><p></p><p>Weiter oben hast Du noch behauptet, dass gerade das nicht passiert...</p><p></p><p></p><p></p><p>Die Vorgaben der Verlage sind leider eher zu knapp und nicht zu umfangreich. Wenn (für Deinen Geschmack) die Installation eines Programms zu ausführlich ist, dann kollidieren evtl. konzeptionelle Vorgaben, d.h. ein Einsteigerbuch (ja, bei manchen Programmen muss man die Installation erklären) ist im Laufe seiner Entwicklung doch im Fortgeschrittenen Lager gelandet. Denk immer dran, dass Du nicht der einzige Leser bist. </p><p></p><p>Die Adobe-User-to-User-Foren sind übrigens voll mit Fragen wegen der Installation. Aber alle argumentieren immer, dass Bücher zuviel Installation behandeln. ME passt da irgendwas nicht zusammen (nur zur Klarstellung: in meinem Buch steht praktisch nichts zur Installation).</p><p></p><p>Wenn Du Kritik zu einem bestimmten Buch hast, schreibst Du das eigentlich auch an den Verlag? Ich meine nur, weil das im Sinne einer Problembehebung wesentlich wirksamer sein kann, als wenn Du es in irgendwelchen Foren schreibst.</p><p></p><p></p><p></p><p>Das ist allergrößter Quark. Das Layout der allermeisten Fachbücher ist vorgegeben und für alle Bücher einer Reihe des betreffenden Verlags identisch. Das Layout wird nicht vom Autor gemacht, sondern in bestimmte 95% der Fälle von einem externen Setzer weitgehend automatisiert vorgenommen (die machen ein Buch in wenigen Tagen). Da gibt es keine Zeit, irgendwas besonders in die Länge zu ziehen.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="monika_g, post: 2100091, member: 310888"] [b]AW: Anregung: Literatur-Thread[/b] Ich kenne den AutoCAD-Bereich überhaupt nicht, aber aus der Perspektive der Bücher zum Thema Adobe einige Anmerkungen dazu. Es ist richtig, dass der Verlag die Seitenzahl vorgibt, zumindest ungefähr. Abweichungen davon müssen gut begründet sein. Ich denke, es geht den meisten Autoren so wie mir: das Buch dürfte gerne umfangreicher sein. So etwas ist vom Umfang her schlichtweg nicht drin. Darüber hinaus (und hier sehe ich sowohl die Perspektive des Lesers als auch des Autors) kann es verwirrend, hinderlich und manchmal zeitverschwendend sein, lange rumzudiskutieren, bis man zum eigentlichen Punkt, nämlich dem "besten Weg" kommt (davon mal ab, kann es deren, je nach Aufgabe mehrere geben). Ein Buch ist dafür u.U. das falsche Medium. Eine Fachzeitschrift scheint mir da wesentlich besser geeignet. Oder ein Blog. Und hier wie gesagt, die Adobe-Perspektive. Da ist nicht eingeschränkt, wer publizieren darf. Die Zertifizierungen jedenfalls haben nichts mit Bücher schreiben zu tun. Mal abgesehen davon, dass sie evtl. dem Verlag oder dem Leser ein besseres Gefühl geben beim Kauf. Ich habe das auch bisher nicht im Zusammenhang mit anderen Herstellern gehört. Es ist aber auch u.U. so, dass diejenigen, die wirklich gut mit einer Software umgehen können, bis unter die Haarspitzen mit Aufträgen ausgebucht sind. Und damit lässt sich wesentlich besser Geld verdienen als mit dem Buchschreiben (und schneller). Vor allem im 3D-Bereich. Dazu kommt, dass, wer gut mit der Software ist, sie nicht automatisch auch gut erklären kann. Oder gut schreiben kann. Softwarehersteller und Verlage sitzen nicht an einem Tisch. Sie kungeln auch nicht. Und auch Softwarehersteller kennen nicht sofort jeden neuen Autor, das kann mehrere Jahre dauern, bis man sich so weit etabliert hat, dass man auch relevante Leute beim Softwarehersteller kennenlernt. Wenn solche Bekanntschaften entstehen, dann tendenziell eher über Vitamin B und auf verschlungenen Wegen (also: nicht über den Verlag). Vom Standpunkt des Lesers wohl schon. Je komplexer eine Software ist, umso schwieriger ist sie allerding auch zu bedienen und zu beschreiben. Und umso zersplitterter ist die Zielgruppe, sodass es sich u.U. nicht mehr lohnt (für den Verlag und den Autor). Wieviele Leute sind denn bereit, für einen umfangreichen Artikel oder gar ein Buch auch zu bezahlen? Für jeden Autor gäbe es ja die Möglichkeit, ein Buch über Crowdsourcing (Kickstarter et al) zu finanzieren und dann auf eigene Faust zu publizieren. Oder einfach zu schreiben und dann per On-Demand-Print zu veröffentlichen. Die Frage ist ja nur, ob sich wirklich genug zahlungswillige Leser dafür finden. Zertifizierung ist (bei Adobe ganz sicher, bei 3DS Max wahrscheinlich) kein Kriterium, um ein Buch schreiben zu "dürfen". Schließlich gilt die Pressefreiheit. Ebenso stünde die Zertifizierung jedem potenziellen Autor frei. Um ein Buch über eine Software zu schreiben, "braucht" man eigentlich keine Infos vom Hersteller. Es ist nützlich, wenn man sie bekommt, aber brauchen tut man sie nicht. Das Relevante, das man über ein Programm schreiben muss, kann man aus dem Verhalten des Programms selbst schließen. Man muss nur wissen, welche Testcases man aufstellen muss, um das herauszufinden, was man wissen will. Von Verlagen bekommt man in der Regel keine inhaltliche Unterstützung. Wie sollte das auch gehen, wenn ein Verlag Bücher über Dutzende Programme im Portfolio hat. Die Lektor/innen lesen auf Verständlichkeit und natürlich den korrekten Gebrauch der deutschen Sprache (oder welcher Sprache auch immer). Ein Fachlektorat machen nur wenige Verlage (mit externen Lektoren). Wenn man das haben will, muss man sich auch eher selbst um den Fachlektor kümmern, um da jemanden zu haben, dessen Urteil man vertraut und mit dem man auch zusammenarbeiten kann. Ich hab dazu bereits weiter oben geschrieben. Ich kann das nicht bestätigen. Das bedeutet nicht, dass alle Bücher gut sind, bei weitem nicht. Aber die schlechten Bücher, an die ich denke, zeichnen sich nicht durch Nullinformation aus, sondern durch falsche Information, umständliche Vorgehensweisen oder altmodische Workflows. Weiter oben hast Du noch behauptet, dass gerade das nicht passiert... Die Vorgaben der Verlage sind leider eher zu knapp und nicht zu umfangreich. Wenn (für Deinen Geschmack) die Installation eines Programms zu ausführlich ist, dann kollidieren evtl. konzeptionelle Vorgaben, d.h. ein Einsteigerbuch (ja, bei manchen Programmen muss man die Installation erklären) ist im Laufe seiner Entwicklung doch im Fortgeschrittenen Lager gelandet. Denk immer dran, dass Du nicht der einzige Leser bist. Die Adobe-User-to-User-Foren sind übrigens voll mit Fragen wegen der Installation. Aber alle argumentieren immer, dass Bücher zuviel Installation behandeln. ME passt da irgendwas nicht zusammen (nur zur Klarstellung: in meinem Buch steht praktisch nichts zur Installation). Wenn Du Kritik zu einem bestimmten Buch hast, schreibst Du das eigentlich auch an den Verlag? Ich meine nur, weil das im Sinne einer Problembehebung wesentlich wirksamer sein kann, als wenn Du es in irgendwelchen Foren schreibst. Das ist allergrößter Quark. Das Layout der allermeisten Fachbücher ist vorgegeben und für alle Bücher einer Reihe des betreffenden Verlags identisch. Das Layout wird nicht vom Autor gemacht, sondern in bestimmte 95% der Fälle von einem externen Setzer weitgehend automatisiert vorgenommen (die machen ein Buch in wenigen Tagen). Da gibt es keine Zeit, irgendwas besonders in die Länge zu ziehen. [/QUOTE]
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