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Beleidigungen im Internet
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<blockquote data-quote="DoctorG" data-source="post: 2761481" data-attributes="member: 432756"><p>(Denn anstonsten könnte ja jeder angerannt kommen)Ja ja - warum denn nicht? ;-)Sehe ich so wie beim Abmahnen: umso breiter man "unglückliche" Äußerungen streut, umso mehr muss man sich im Nachhinein Sorgen machen, dass (... wiederum: umso mehr ...) Dritte Nutzen daraus ziehen. Wie es bei diesen Impressums- etc. Formalfehlern auch war: keineswegs haben ja nur brav die Berechtigten im gleichen Umfeld abgemahnt (Elektro-Schulz gegen Elektrik-Meier) - so wie das im Gesetz eigentlich mal formuliert war. Anwälte haben Vereine und triviale 1-Euro-Minifirmen gegründet, um sich künstlich ins Spiel zu bringen (von Gravenreuth mit dem Explorer-Ding, Urmann mit der Videobude usw.).Meine Metapher zum April: Wer eine Flaschenpost schickt, kann sich hinterher nicht den Leser aussuchen.Unabhängig von staatlichen Institutionen fallen mir bei Dingen, die unspezifisch als Beleidigung aufgefasst werden können (müssen ja nicht mal welche sein ...), die Charlie Hebdo-Leute ein. ... und ja: da kam dann so ein "irgendwer" angerannt. Ich weiß nicht mal, ob die Täter wenigstens ein Heft gekauft haben - also wirklich maximal "irgendwer".Das ist übrigens eine der großen Ausnahmen, bei denen ich mich eher auf Seiten der Beleidiger sehe. Offensichlich und leider ist das Abmahnen von unsinniger Trollerei und ungerechtfertigten Beleidigungen im Internet nicht lukrativ. Da hätten wir vielleicht mehr von gehabt, als von teuren Anwalts-Rechnungen wegen Tippfehlern bei den Umsatzsteuernummern. Ich sehe hier ein ähnliches Missverhältnis wie im realen Strafrecht: da sind - was ich für maximal schlimm halte - schwere Körperverletzungen auch geringer sanktioniert als Wirtschaftsdelikte. Der Steuerhinterzieher Peter Graf ist in den 80er Jahren noch mit miteinander verbundenen Hand- und Fussfesseln in den Gerichtsaal gewatschelt gekommen. Das habe ich noch bei keinem dieser Leute erlebt, die andere einfach beim S- und U-Bahnfahren anfallen oder totschlagen. Auch ein Ingenieur, der sich bei der Auslegung eines sicherheitskritischen Bauteils irrt und unwillentlich jemanden verletzt, kommt mit dieser Erst-Tat schnell auf eine höhere Strafe als Intensivtäter in der Gewaltbranche nach vielen Verurteilungen.Ehe mir jetzt noch mehr so Zeugs einfällt, wünsche ich allen schöne Feiertage.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="DoctorG, post: 2761481, member: 432756"] (Denn anstonsten könnte ja jeder angerannt kommen)Ja ja - warum denn nicht? ;-)Sehe ich so wie beim Abmahnen: umso breiter man "unglückliche" Äußerungen streut, umso mehr muss man sich im Nachhinein Sorgen machen, dass (... wiederum: umso mehr ...) Dritte Nutzen daraus ziehen. Wie es bei diesen Impressums- etc. Formalfehlern auch war: keineswegs haben ja nur brav die Berechtigten im gleichen Umfeld abgemahnt (Elektro-Schulz gegen Elektrik-Meier) - so wie das im Gesetz eigentlich mal formuliert war. Anwälte haben Vereine und triviale 1-Euro-Minifirmen gegründet, um sich künstlich ins Spiel zu bringen (von Gravenreuth mit dem Explorer-Ding, Urmann mit der Videobude usw.).Meine Metapher zum April: Wer eine Flaschenpost schickt, kann sich hinterher nicht den Leser aussuchen.Unabhängig von staatlichen Institutionen fallen mir bei Dingen, die unspezifisch als Beleidigung aufgefasst werden können (müssen ja nicht mal welche sein ...), die Charlie Hebdo-Leute ein. ... und ja: da kam dann so ein "irgendwer" angerannt. Ich weiß nicht mal, ob die Täter wenigstens ein Heft gekauft haben - also wirklich maximal "irgendwer".Das ist übrigens eine der großen Ausnahmen, bei denen ich mich eher auf Seiten der Beleidiger sehe. Offensichlich und leider ist das Abmahnen von unsinniger Trollerei und ungerechtfertigten Beleidigungen im Internet nicht lukrativ. Da hätten wir vielleicht mehr von gehabt, als von teuren Anwalts-Rechnungen wegen Tippfehlern bei den Umsatzsteuernummern. Ich sehe hier ein ähnliches Missverhältnis wie im realen Strafrecht: da sind - was ich für maximal schlimm halte - schwere Körperverletzungen auch geringer sanktioniert als Wirtschaftsdelikte. Der Steuerhinterzieher Peter Graf ist in den 80er Jahren noch mit miteinander verbundenen Hand- und Fussfesseln in den Gerichtsaal gewatschelt gekommen. Das habe ich noch bei keinem dieser Leute erlebt, die andere einfach beim S- und U-Bahnfahren anfallen oder totschlagen. Auch ein Ingenieur, der sich bei der Auslegung eines sicherheitskritischen Bauteils irrt und unwillentlich jemanden verletzt, kommt mit dieser Erst-Tat schnell auf eine höhere Strafe als Intensivtäter in der Gewaltbranche nach vielen Verurteilungen.Ehe mir jetzt noch mehr so Zeugs einfällt, wünsche ich allen schöne Feiertage. [/QUOTE]
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