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(Digitale) Fotografie allgemein
Belichtungsmesser für den Hobbyfotografen? unnötig oder nützliches "accessoire"?
Beitrag
<blockquote data-quote="thom_k" data-source="post: 1350734" data-attributes="member: 361323"><p><strong>AW: Belichtungsmesser für den Hobbyfotografen? unnötig oder nützliches "accessoire"?</strong></p><p></p><p></p><p></p><p>Also ich behaupte mal pauschal; wer "gezielt" ein High- oder Lowkey auszumessen weiss, kann auch an einem "aussagekräftigen" Histogramm erkennen wohin der Tonwert verschoben werden muss.</p><p></p><p></p><p></p><p>Worin besteht denn der grosse Unterschied zwischen einer korrekten Messung mit einem Handbelichtungsmesser und dem Abgleich auf einem Monitor mit oder ohne Histogramm?</p><p>Ob nun die Lichtquellen alle einzeln gemessen und aufeinander abgestimmt werden oder ob ich das Licht aufbaue, Blende 8 einstelle und erst mal gucke was da so raus kommt, viele Wege führen nach Rom.</p><p>Und solange wie man nicht nach einer Vorlage und Vorgabe (z.B. für Farb- und Tonwerte) "arbeiten" muß, wirkt doch ein auf den ersten Blick richtig belichtetes Bild, technisch zumindest, immer gut.</p><p></p><p>Knipse ich z.B. nicht für eine Produktion, dann messe ich auch nur das Hauptlicht. Aufhelllicht um max. 2/3 reduziert, Streif- und Kopflicht ja nach Reflektor entweder um die 100 oder 50% der Leistung des Hauptlichtes.</p><p>(Natürlich alles abhängig von der Entfernung usw.)</p><p></p><p>Welchen Weg man auch immer beschreitet, man muß einfach wissen was wie wann warum passiert.</p><p>Eine "gezielte" Lichtführung ist messtechnisch zuweilen aufwendig und setzt einiges an Kenntnisse voraus.</p><p>Dieser Aufwand ist dann gerechtfertigt, wenn entsprechende Qualität erwartet wird. Doch solange man seinen Workfloor noch nicht für differenzierte Aufnahmen vorbereitet und umgerüstet hat, schießt man mit Kanonen auf Spatze.</p><p>Es nutzt niemanden für ein Bild eine 24 Lichtwerten umfassende Komposition ausgemessen zu haben, wenn schon die Hälfte der Detailinformationen durch das verwendete Objektiv verloren gehen. ...</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="thom_k, post: 1350734, member: 361323"] [b]AW: Belichtungsmesser für den Hobbyfotografen? unnötig oder nützliches "accessoire"?[/b] Also ich behaupte mal pauschal; wer "gezielt" ein High- oder Lowkey auszumessen weiss, kann auch an einem "aussagekräftigen" Histogramm erkennen wohin der Tonwert verschoben werden muss. Worin besteht denn der grosse Unterschied zwischen einer korrekten Messung mit einem Handbelichtungsmesser und dem Abgleich auf einem Monitor mit oder ohne Histogramm? Ob nun die Lichtquellen alle einzeln gemessen und aufeinander abgestimmt werden oder ob ich das Licht aufbaue, Blende 8 einstelle und erst mal gucke was da so raus kommt, viele Wege führen nach Rom. Und solange wie man nicht nach einer Vorlage und Vorgabe (z.B. für Farb- und Tonwerte) "arbeiten" muß, wirkt doch ein auf den ersten Blick richtig belichtetes Bild, technisch zumindest, immer gut. Knipse ich z.B. nicht für eine Produktion, dann messe ich auch nur das Hauptlicht. Aufhelllicht um max. 2/3 reduziert, Streif- und Kopflicht ja nach Reflektor entweder um die 100 oder 50% der Leistung des Hauptlichtes. (Natürlich alles abhängig von der Entfernung usw.) Welchen Weg man auch immer beschreitet, man muß einfach wissen was wie wann warum passiert. Eine "gezielte" Lichtführung ist messtechnisch zuweilen aufwendig und setzt einiges an Kenntnisse voraus. Dieser Aufwand ist dann gerechtfertigt, wenn entsprechende Qualität erwartet wird. Doch solange man seinen Workfloor noch nicht für differenzierte Aufnahmen vorbereitet und umgerüstet hat, schießt man mit Kanonen auf Spatze. Es nutzt niemanden für ein Bild eine 24 Lichtwerten umfassende Komposition ausgemessen zu haben, wenn schon die Hälfte der Detailinformationen durch das verwendete Objektiv verloren gehen. ... [/QUOTE]
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