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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Besseres Objektive oder andere Kamera ?
Beitrag
<blockquote data-quote="Tim_Kim" data-source="post: 1007706" data-attributes="member: 269873"><p><strong>AW: Besseres Objektive oder andere Kamera ?</strong></p><p></p><p>Den EXIF nach, hat der Blitz bei Bild 1 als Master gearbeitet, was für mich bedeutet, dass er nicht mit der vollen Leistung geblitzt hat, sondern nur den Masterblitz zur Steuerung weiterer Blitzgeräte (Stichwort: wireless) ausgelöst hat. Damit kann das Bild natülich nicht richtig ausgeleuchtet werden.</p><p></p><p>Zum Abstand gibt es zu sagen, dass du bei ISO 400 die Blitzreichweite schon deutlich erhöht hast, so dass er in 4-6 Metern (viel weiter weg kannst du nicht gestanden haben) noch deutlich zu sehen sein müsste - daher die Vermutung, dass er nur als Master geblitzt hat, was auch so in den EXIF steht, allerdings kann man den EXIF-Daten bezüglich Blitzen nicht immer trauen, wenn diese nicht mit der Kamera kommunizieren. </p><p></p><p>Die Automatik bringt einem nicht viel, wenn man lernen will, aber A (Blendenpriorität) und S (Zeitpriorität) eignen sich sehr gut, um mehr über die Wirkung von Blende und Zeit in Kombination mit der ISO zu erfahren. Nur Manuell hingegen, ist eher für Profis, denn die Kamera optimiert die Einstellungen, auch dann, wenn man manuell faktisch die gleiche Blenden-Zeitkombination verwendet (allerdings mit anderen Werten). - Hilfreich ist hier beispielsweise der erste Schuss mit Blendenpriorität und dann auf Manuell umstellen und die Werte übernehmen bzw. von Hand für den gewünschten Effekt anpassen.</p><p></p><p>Mehr muss nicht sein, sondern das richtige Objektiv im richtigen Einsatz. Bei kurzen Distanzen und schwierigen Lichtverhätnissen, sind kürzere Brennweiten und größere Anfangsblende (kleinere Blendenzahl) erste Wahl. Bei Schüssen über große Distanzen, bei ausreichend Licht, sind Teleobjektive die bessere Alternative. Sie eignen sich beispielsweise gut, um Personen aus der Menge freizustellen, ohne dass diese die Aufnahme bemerken - natürlich sollte man solche Bilder nur veröffentlichen, wenn man auch die Rechte dazu hat.</p><p></p><p>In der Regel bringt ein Bildstabilisator deutliche Vorteile. Ein Bildstabilisator in der Kamera beispielsweise ist universeller einsetzbar und bringt nach meiner Erfahrung (bis 80 mm) bis zu 4 Blenden, also deutlich mehr, als ein stabilisiertes Objektiv. Allerdings sieht das im Telebereich schon wieder schlechter aus, da durch den großen Abstand der Linsen zum Sensor, die Bewegungsgeschwindigkeit des Objektives deutlich zunimmt und damit der Stabilisator in der Kamera einen schlechteren Wirkungsgrad erzielt, als der im Objektiv (ist von der Brennweite abhängig - ab 200 mm etwa ist der Objektivstabilisator durchaus ebenbürtig oder sogar besser).</p><p></p><p>Grundsätzlich ist die Zahl der Anwendungen aber eher begrenzt, die man ohne stabilisertes Objektiv nicht auch genausogut fotografieren könnte.</p><p></p><p>Nachbearbeitet ja und nein. Die Kamera nimmt beispielsweise über die Motivprogramme Einfluss auf Schärfe, Kontrast und Farbsättigung, was du aber auch von Hand einstellen können solltest. In der Regel gibt es da Skalen, die von -2 bis +2 gehen. Die Änderungen beispielsweise beim Kontrast und der Farbsättigung, sieht man sehr gut, wenn man Himmel aufnimmt oder weite Grasflächen. Die Farben wirken dann frisch und satt.</p><p></p><p>Diese Einstellung wirken aber nur auf das JPEG-Bild und werden quasi in Echtzeit von der Kamera mit aufgezeichnet. Das Bild ist damit genaugenommen schon bearbeitet.</p><p></p><p>Mit dem RAW-Konverter, der deiner Kamera in der Regel beiliegt, kannst du beim Einspielen der Bilder wahrscheinlich genau die gleichen Veränderung vornehmen. Hier würde ich einfach mal ausprobieren welche Veränderung wie auf das Bild wirken, sie dann in die Kamera übertragen und genau solche Bilder mache, bei denen die Einstellungen auch wirken. - Die Motivprogramme sind nichts anderes, als optimierte Voreinstellung für bestimmte Aufnahmesituationen.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Tim_Kim, post: 1007706, member: 269873"] [b]AW: Besseres Objektive oder andere Kamera ?[/b] Den EXIF nach, hat der Blitz bei Bild 1 als Master gearbeitet, was für mich bedeutet, dass er nicht mit der vollen Leistung geblitzt hat, sondern nur den Masterblitz zur Steuerung weiterer Blitzgeräte (Stichwort: wireless) ausgelöst hat. Damit kann das Bild natülich nicht richtig ausgeleuchtet werden. Zum Abstand gibt es zu sagen, dass du bei ISO 400 die Blitzreichweite schon deutlich erhöht hast, so dass er in 4-6 Metern (viel weiter weg kannst du nicht gestanden haben) noch deutlich zu sehen sein müsste - daher die Vermutung, dass er nur als Master geblitzt hat, was auch so in den EXIF steht, allerdings kann man den EXIF-Daten bezüglich Blitzen nicht immer trauen, wenn diese nicht mit der Kamera kommunizieren. Die Automatik bringt einem nicht viel, wenn man lernen will, aber A (Blendenpriorität) und S (Zeitpriorität) eignen sich sehr gut, um mehr über die Wirkung von Blende und Zeit in Kombination mit der ISO zu erfahren. Nur Manuell hingegen, ist eher für Profis, denn die Kamera optimiert die Einstellungen, auch dann, wenn man manuell faktisch die gleiche Blenden-Zeitkombination verwendet (allerdings mit anderen Werten). - Hilfreich ist hier beispielsweise der erste Schuss mit Blendenpriorität und dann auf Manuell umstellen und die Werte übernehmen bzw. von Hand für den gewünschten Effekt anpassen. Mehr muss nicht sein, sondern das richtige Objektiv im richtigen Einsatz. Bei kurzen Distanzen und schwierigen Lichtverhätnissen, sind kürzere Brennweiten und größere Anfangsblende (kleinere Blendenzahl) erste Wahl. Bei Schüssen über große Distanzen, bei ausreichend Licht, sind Teleobjektive die bessere Alternative. Sie eignen sich beispielsweise gut, um Personen aus der Menge freizustellen, ohne dass diese die Aufnahme bemerken - natürlich sollte man solche Bilder nur veröffentlichen, wenn man auch die Rechte dazu hat. In der Regel bringt ein Bildstabilisator deutliche Vorteile. Ein Bildstabilisator in der Kamera beispielsweise ist universeller einsetzbar und bringt nach meiner Erfahrung (bis 80 mm) bis zu 4 Blenden, also deutlich mehr, als ein stabilisiertes Objektiv. Allerdings sieht das im Telebereich schon wieder schlechter aus, da durch den großen Abstand der Linsen zum Sensor, die Bewegungsgeschwindigkeit des Objektives deutlich zunimmt und damit der Stabilisator in der Kamera einen schlechteren Wirkungsgrad erzielt, als der im Objektiv (ist von der Brennweite abhängig - ab 200 mm etwa ist der Objektivstabilisator durchaus ebenbürtig oder sogar besser). Grundsätzlich ist die Zahl der Anwendungen aber eher begrenzt, die man ohne stabilisertes Objektiv nicht auch genausogut fotografieren könnte. Nachbearbeitet ja und nein. Die Kamera nimmt beispielsweise über die Motivprogramme Einfluss auf Schärfe, Kontrast und Farbsättigung, was du aber auch von Hand einstellen können solltest. In der Regel gibt es da Skalen, die von -2 bis +2 gehen. Die Änderungen beispielsweise beim Kontrast und der Farbsättigung, sieht man sehr gut, wenn man Himmel aufnimmt oder weite Grasflächen. Die Farben wirken dann frisch und satt. Diese Einstellung wirken aber nur auf das JPEG-Bild und werden quasi in Echtzeit von der Kamera mit aufgezeichnet. Das Bild ist damit genaugenommen schon bearbeitet. Mit dem RAW-Konverter, der deiner Kamera in der Regel beiliegt, kannst du beim Einspielen der Bilder wahrscheinlich genau die gleichen Veränderung vornehmen. Hier würde ich einfach mal ausprobieren welche Veränderung wie auf das Bild wirken, sie dann in die Kamera übertragen und genau solche Bilder mache, bei denen die Einstellungen auch wirken. - Die Motivprogramme sind nichts anderes, als optimierte Voreinstellung für bestimmte Aufnahmesituationen. [/QUOTE]
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