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Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 2585250" data-attributes="member: 142024"><p>Ein Battle klingt zwar reizvoll, aber das halte ich dennoch für sinnfrei ... <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Es gibt unzählige Methoden, um ein Bild schärfer <u>wirken</u> zu lassen, um Mikrokontraste zu puschen und auch solche, die <u>tatsächlich</u> für <u>mehr Schärfe</u> sorgen können (z.B. Deconvolution). Abgesehen von dem Versuch, einen vorhandenen Tiefpassfilter (Sensor) zu kompensieren und objektivbedingte 'Randunschärfen' auszugleichen, sollte jede Schärfung dem Motiv angepaßt erfolgen und dabei auch das Ausgabemedium berücksichtigen. Einige PlugIns versuchen dabei, 'intelligente' Algorithmen einzusetzen, die mittels einer Analyse der Bilddaten die 'optimalen' Korrekturwerte ermitteln und dann gezielt schärfen. Bei fast allen PlugIns stellt sich dabei auf den ersten Blick eine mehr oder weniger deutliche Verbesserung ein, wobei die zusätzlich eingestellten Parameter oder auch Presets natürlich das Ergebnis deutlich beeinflussen können. Auf den zweiten und genauen Blick jedoch können diese Automatik- bzw. Semiautomatikergebnisse nicht immer überzeugen.</p><p></p><p>Ich bevorzuge mittlerweile eine recht aufwendige 'Schärfung' über geeignete Farbkanäle und per Frequenztrennung, für Schatten, Mitteltöne und Lichter getrennt und noch einiges mehr. Die Wirkung ist weit effizienter, als irgendein Schärfungstool dies im 0815 Modus zustande bringt.</p><p></p><p>Es kommt auch sehr darauf an, was man mit den Bildern vorhat. Es gibt, je nach Bildmaterial, viele gute Gründe, ein Bild bereits im RAW Konverter vorzuschärfen und es gibt genauso viele gute Gründe, dies nicht zu tun und ausschließlich am Ende der Bearbeitung die Sache mit der Schärfung anzugehen.</p><p></p><p>Die meisten Filter lassen sich doch als Testversion herunterladen und ausprobieren. Abgesehen von den ganzen Freeware Tools kann man sich piccure+, Sharpen Projects, InFocus usw. usf. bei den Herstellern ziehen und ausgiebig testen. Vergleiche einfach selbst und dann weißt Du mehr ... <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p></p><p>Mit liebem Gruß</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 2585250, member: 142024"] Ein Battle klingt zwar reizvoll, aber das halte ich dennoch für sinnfrei ... ;) Es gibt unzählige Methoden, um ein Bild schärfer [U]wirken[/U] zu lassen, um Mikrokontraste zu puschen und auch solche, die [U]tatsächlich[/U] für [U]mehr Schärfe[/U] sorgen können (z.B. Deconvolution). Abgesehen von dem Versuch, einen vorhandenen Tiefpassfilter (Sensor) zu kompensieren und objektivbedingte 'Randunschärfen' auszugleichen, sollte jede Schärfung dem Motiv angepaßt erfolgen und dabei auch das Ausgabemedium berücksichtigen. Einige PlugIns versuchen dabei, 'intelligente' Algorithmen einzusetzen, die mittels einer Analyse der Bilddaten die 'optimalen' Korrekturwerte ermitteln und dann gezielt schärfen. Bei fast allen PlugIns stellt sich dabei auf den ersten Blick eine mehr oder weniger deutliche Verbesserung ein, wobei die zusätzlich eingestellten Parameter oder auch Presets natürlich das Ergebnis deutlich beeinflussen können. Auf den zweiten und genauen Blick jedoch können diese Automatik- bzw. Semiautomatikergebnisse nicht immer überzeugen. Ich bevorzuge mittlerweile eine recht aufwendige 'Schärfung' über geeignete Farbkanäle und per Frequenztrennung, für Schatten, Mitteltöne und Lichter getrennt und noch einiges mehr. Die Wirkung ist weit effizienter, als irgendein Schärfungstool dies im 0815 Modus zustande bringt. Es kommt auch sehr darauf an, was man mit den Bildern vorhat. Es gibt, je nach Bildmaterial, viele gute Gründe, ein Bild bereits im RAW Konverter vorzuschärfen und es gibt genauso viele gute Gründe, dies nicht zu tun und ausschließlich am Ende der Bearbeitung die Sache mit der Schärfung anzugehen. Die meisten Filter lassen sich doch als Testversion herunterladen und ausprobieren. Abgesehen von den ganzen Freeware Tools kann man sich piccure+, Sharpen Projects, InFocus usw. usf. bei den Herstellern ziehen und ausgiebig testen. Vergleiche einfach selbst und dann weißt Du mehr ... ;) Mit liebem Gruß Frank [/QUOTE]
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