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Webdesign, Webentwicklung & Programmierung
Webdesign: HTML/CSS, Responsive Design, Sass...
Bootstrap, Sass,Less, Stylus -> Absolutes muss? Trend? Webdesigner
Beitrag
<blockquote data-quote="annettgrauel" data-source="post: 2678513" data-attributes="member: 338737"><p>Hallo und guten Morgen zusammen,</p><p>zuerst einmal, wer "zu fuß" programmieren kann hat zumindest sein Handwerk gelernt. Nicht selbstverständlich, da Webdesigner zu meinem großen Bedauern kein geschützter Beruf ist.... </p><p>Ich glaube man kann hier einfach nicht alles über einen Kamm schären. Für mich macht es einen riesigen Unterschied, ob ich alleine an einem Projekt für einen kleinen Handwerker arbeite oder mit mehreren Personen an einer großen Seite für eine große Firma - und es kommt immer darauf an was der Kunde für einen Funktionsumfang möchte.</p><p>Da ich nun schon seit 2000 als Webdesigner arbeite und die Entwicklung sehr genau kenne glaube ich, mir hier ein Urteil bilden zu können.</p><p>Im Grunde basieren alle Grid-Systeme auf Prozentangaben. Durch das vorgefertigte Grid (von wem auch immer) entsteht eine wirklich sehr umfangreiche css. Um dieses wiederum zu komprimieren/kompensieren wurden LESS un SASS entwickelt. All das sind nur Hilfsmittel.</p><p>Bin ich nun ein sehr erfahrenen Programmierer ist mein "eigenes" Grid, was ja wieder nur auf Prozentangaben basiert schnell umgesetzt. Vorteil: ein wirklich schlanker Quellcode und eine überschaubare css (weil nur drin steht was auch wirklich gebraucht wird), in die sich JEDER Webdesigner, der sein Handwerk gelernt hat sehr schnell einarbeiten kann. Als ich mich mit Bootstrap beschäftigte, waren unglaublich viele Divs ineinander geschachtelt - so würde ich niemals arbeiten. Vom Flexboxmodell gibt es mehrere Versionen, die sich teilweise grundlegend unterscheiden und von den Browsern unterschiedlich interpretiert werden - das ist mir noch zu unreif. Ich bräuchte immer ein Fallback ...</p><p></p><p>Den Kunden interessiert zum Schluss nur, funktioniert es, sieht es gut aus, ist es schnell geladen. </p><p></p><p>Wie ich zum Ziel gekommen bin ist unerheblich, und ob ich wirklich schneller bin mit Frameworks wäre erst noch zu beweisen, denn all die Einarbeitungszeit zählt natürlich dazu!</p><p></p><p>Wer wie ich selbständig ist kann es machen wie er will. Wer in einer Agentur arbeitet oder das möchte, muss sich mit den jeweils dort erwarteten Programmen und Frameworks anfreunden. </p><p>Wichtig ist, egal ob man es benutzen will oder nicht am Ball zu bleiben. Der Funktionsumfang von HTML5 und CSS3 ist mittlerweile derart umfangreich, dass es oft schon ausreicht diese Mittel gekonnt einzusetzen, gepaart mit PHP und JS.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="annettgrauel, post: 2678513, member: 338737"] Hallo und guten Morgen zusammen, zuerst einmal, wer "zu fuß" programmieren kann hat zumindest sein Handwerk gelernt. Nicht selbstverständlich, da Webdesigner zu meinem großen Bedauern kein geschützter Beruf ist.... Ich glaube man kann hier einfach nicht alles über einen Kamm schären. Für mich macht es einen riesigen Unterschied, ob ich alleine an einem Projekt für einen kleinen Handwerker arbeite oder mit mehreren Personen an einer großen Seite für eine große Firma - und es kommt immer darauf an was der Kunde für einen Funktionsumfang möchte. Da ich nun schon seit 2000 als Webdesigner arbeite und die Entwicklung sehr genau kenne glaube ich, mir hier ein Urteil bilden zu können. Im Grunde basieren alle Grid-Systeme auf Prozentangaben. Durch das vorgefertigte Grid (von wem auch immer) entsteht eine wirklich sehr umfangreiche css. Um dieses wiederum zu komprimieren/kompensieren wurden LESS un SASS entwickelt. All das sind nur Hilfsmittel. Bin ich nun ein sehr erfahrenen Programmierer ist mein "eigenes" Grid, was ja wieder nur auf Prozentangaben basiert schnell umgesetzt. Vorteil: ein wirklich schlanker Quellcode und eine überschaubare css (weil nur drin steht was auch wirklich gebraucht wird), in die sich JEDER Webdesigner, der sein Handwerk gelernt hat sehr schnell einarbeiten kann. Als ich mich mit Bootstrap beschäftigte, waren unglaublich viele Divs ineinander geschachtelt - so würde ich niemals arbeiten. Vom Flexboxmodell gibt es mehrere Versionen, die sich teilweise grundlegend unterscheiden und von den Browsern unterschiedlich interpretiert werden - das ist mir noch zu unreif. Ich bräuchte immer ein Fallback ... Den Kunden interessiert zum Schluss nur, funktioniert es, sieht es gut aus, ist es schnell geladen. Wie ich zum Ziel gekommen bin ist unerheblich, und ob ich wirklich schneller bin mit Frameworks wäre erst noch zu beweisen, denn all die Einarbeitungszeit zählt natürlich dazu! Wer wie ich selbständig ist kann es machen wie er will. Wer in einer Agentur arbeitet oder das möchte, muss sich mit den jeweils dort erwarteten Programmen und Frameworks anfreunden. Wichtig ist, egal ob man es benutzen will oder nicht am Ball zu bleiben. Der Funktionsumfang von HTML5 und CSS3 ist mittlerweile derart umfangreich, dass es oft schon ausreicht diese Mittel gekonnt einzusetzen, gepaart mit PHP und JS. [/QUOTE]
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