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(Digitale) Fotografie allgemein
Brauche Hilfe
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<blockquote data-quote="creezy" data-source="post: 1406017" data-attributes="member: 220216"><p><strong>AW: Brauche Hilfe</strong></p><p></p><p><strong>Reines Weitwinkel</strong> = i. Allg. eine Festbrennweite mit Weitwinkel, die üblicherweise auf Kleinbildformat bezogen bei Brennweite 28 oder 35 mm als <em>gemäßigtes Weitwinkel</em> (diagonaler Blickwinkel 60-75 Grad) gilt.</p><p></p><p>Bei Brennweiten von ab 12-24 mm spricht man von <em>Superweitwinke</em>l (diagonaler Blickwinkel über 80 Grad). Tendentiell gilt gerade für professionelle Architekturfotografie, dass man hier gerne auf Festbrennweiten also die reinen od. Super-Weitwinkel setzt, weil die doch immer noch deutlich besser abbilden als die Zooms. </p><p></p><p>Obwohl die <strong>Zoom-Weitwinkel-Objektive</strong>, das sind dann die mit Brennweiten von 10/12-24, 16-30/45, 17-40 und 24-70, heute gegenüber ihren früher gerne verschrienen Vorgängern deutlich besser abbilden und weniger verzeichnen. Wie gut die jeweils von den einzelnen Herstellern sind, lässt sich eigentlich nur durch ausprobieren erfahren. Üblicherweise ist das gerade zum Schluss auf den Markt gekommene, teure Objektiv von den Anwendern hochgelobt ? das verschiebt sich gerne plötzlich, sobald das nächste neue Objektiv mit mehr Winkel auf den Markt kommt. Insofern ? das steckt man irgendwie nicht drinnen. </p><p></p><p>Bei den Weitwinkel-Zooms gilt: je kürzer der Brennweitenbereich (also besser 12-24 als 10-24) desto besser üblicherweise die Abbildungsqualität der Optik. Bei Weitwinkeln muss man eigentlich gucken, wie weit für einen selbst okay ist. Wer gerne in den USA fotografiert oder große Architektur, dem sind 16 mm vermutlich schnell zu wenig. Andererseits sind bei 12 mm die Verzerrungen auch nicht ohne, das heißt, da muss man sich auch mit Bildsoftware und Nachbearbeitungen beschäftigen wollen.</p><p></p><p>Ich habe ?ne 14 mm Festbrennweite als Weitwinkel (hier aber Pentax), damit kann man schon sehr schöne Sachen machen ? aber auch noch normale Fotos hinbekommen ohne ständige extreme Weitwinkelhaptik. Für NewYork fände ich sie aber wohl auch zu knapp. </p><p></p><p>So oder so: zu einem guten Fotohändler gehen und mal die Weitwinkel beider Hersteller ausprobieren ? oder bei einem Stammtisch. Ich kann wenig zu den Canon-Objektiven sagen, die Tamron-Objektive ? wenn auch natürlich immer gerne als Thirdparty verschrien ? sind gut und wer die hat, macht ordentliche Fotos damit. Hinterher sieht eh keiner mit welcher Optik Du das Foto gemacht hast. ;-)</p><p></p><p>Noch Fragen?</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="creezy, post: 1406017, member: 220216"] [b]AW: Brauche Hilfe[/b] [B]Reines Weitwinkel[/B] = i. Allg. eine Festbrennweite mit Weitwinkel, die üblicherweise auf Kleinbildformat bezogen bei Brennweite 28 oder 35 mm als [I]gemäßigtes Weitwinkel[/I] (diagonaler Blickwinkel 60-75 Grad) gilt. Bei Brennweiten von ab 12-24 mm spricht man von [I]Superweitwinke[/I]l (diagonaler Blickwinkel über 80 Grad). Tendentiell gilt gerade für professionelle Architekturfotografie, dass man hier gerne auf Festbrennweiten also die reinen od. Super-Weitwinkel setzt, weil die doch immer noch deutlich besser abbilden als die Zooms. Obwohl die [B]Zoom-Weitwinkel-Objektive[/B], das sind dann die mit Brennweiten von 10/12-24, 16-30/45, 17-40 und 24-70, heute gegenüber ihren früher gerne verschrienen Vorgängern deutlich besser abbilden und weniger verzeichnen. Wie gut die jeweils von den einzelnen Herstellern sind, lässt sich eigentlich nur durch ausprobieren erfahren. Üblicherweise ist das gerade zum Schluss auf den Markt gekommene, teure Objektiv von den Anwendern hochgelobt ? das verschiebt sich gerne plötzlich, sobald das nächste neue Objektiv mit mehr Winkel auf den Markt kommt. Insofern ? das steckt man irgendwie nicht drinnen. Bei den Weitwinkel-Zooms gilt: je kürzer der Brennweitenbereich (also besser 12-24 als 10-24) desto besser üblicherweise die Abbildungsqualität der Optik. Bei Weitwinkeln muss man eigentlich gucken, wie weit für einen selbst okay ist. Wer gerne in den USA fotografiert oder große Architektur, dem sind 16 mm vermutlich schnell zu wenig. Andererseits sind bei 12 mm die Verzerrungen auch nicht ohne, das heißt, da muss man sich auch mit Bildsoftware und Nachbearbeitungen beschäftigen wollen. Ich habe ?ne 14 mm Festbrennweite als Weitwinkel (hier aber Pentax), damit kann man schon sehr schöne Sachen machen ? aber auch noch normale Fotos hinbekommen ohne ständige extreme Weitwinkelhaptik. Für NewYork fände ich sie aber wohl auch zu knapp. So oder so: zu einem guten Fotohändler gehen und mal die Weitwinkel beider Hersteller ausprobieren ? oder bei einem Stammtisch. Ich kann wenig zu den Canon-Objektiven sagen, die Tamron-Objektive ? wenn auch natürlich immer gerne als Thirdparty verschrien ? sind gut und wer die hat, macht ordentliche Fotos damit. Hinterher sieht eh keiner mit welcher Optik Du das Foto gemacht hast. ;-) Noch Fragen? [/QUOTE]
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