PSD-Tutorials.de
Forum für Design, Fotografie & Bildbearbeitung
Tutkit
Agentur
Hilfe
Kontakt
Start
Forum
Aktuelles
Besonderer Inhalt
Foren durchsuchen
Tutorials
News
Anmelden
Kostenlos registrieren
Aktuelles
Suche
Suche
Nur Titel durchsuchen
Von:
Menü
Anmelden
Kostenlos registrieren
App installieren
Installieren
JavaScript ist deaktiviert. Für eine bessere Darstellung aktiviere bitte JavaScript in deinem Browser, bevor du fortfährst.
Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen
alternativen Browser
verwenden.
Antworten auf deine Fragen:
Neues Thema erstellen
Start
Forum
Sonstiges
Office, Software, Hardware, Technische Fragen
Hardware, Zubehör & technische Fragen
Canon EOS 500D Video
Beitrag
<blockquote data-quote="DoctorG" data-source="post: 1633010" data-attributes="member: 432756"><p><strong>AW: Canon EOS 500D Video</strong></p><p></p><p>Objektive:</p><p>In dem Film stehen die Objektive immer mit bei, hinter der Kamera und den ISO-Werten. Bei der Canon war es mal ein veränderliches Objektiv, mal eine Festbrennweite 85mm, mal eine Festbrennweite 50mm, ab Mitte ein 100 mm Objektiv etc.</p><p>Warum? Die Abwägung ist etwa folgende: Als Normalmensch - ohne, dass uns Leute eine Kulisse genau dahinstellen, wo die Brennweite hinreicht - muss man häufig zoomen. Oder an unmöglichen Plätzen wie z.B. mitten auf der Straße stehen. Zoom ermöglicht, das man eben etwas weiter hinten oder vorne stehen kann und trotzdem die Szene wie gewünscht in den Kasten passt. Aber das bezahlt man (nicht nur preislich): </p><p>- Zoom-Objektive haben meist passable und schwache Bereiche.</p><p>- Die Schärfenabbildung - also da, wo man sie wirklich haben will - ist regelmäßig schlechter als bei sog. Festbrennweiten.</p><p>- Die Lichtstärke ist regelmäßig viel geringer als bei Festbrennweiten.</p><p>Das ist die Alternative - Festbrennweiten. Kein Zoom - eine feste Brennweite. Das hat herstellerseitig den Vorteil, dass die Optik wirklich auf bestimmte Maße optimiert werden kann. Anders als bei Zoom-Teilen: da darf es nie zuuu schlecht werden, die Bandbreite der Brennweiten erfordert aber Kompromisse.</p><p>Aus meiner Praxis kenne ich: Du hast fast immer zu wenig Licht, wenn Du nicht am hellichsten Tag draußen am Strand filmst. Die Szenen in dem Vimeo-Vergleichsfilm spielen meist in dunklen Umgebungen. Da gehst Du mit lichtschwachen Brennweiten bzw. Zooms unter. Viel Licht mieten ist dann auch teurer als ein teures Objektiv mieten. In dem Film gibt es eine Szene mit einem Canon Zoom-Teil, das ist die mit der langen Distanz. Da gab es wohl von der Umgebung her (damit die Straße drauf ist) keine Alternative zu so einem Zoom-Teil.</p><p>Zum Filmen nehme ich ein kleines Zoom-Teil mit. Schönwetter und Licht-Teil eben, aber dann manchmal besser als nur einen Lause-Ausschnitt oder Mikro-Schnipsel kriegen. Und zwei Festbrennweiten, davon eines mit einem möglichst kleinen f-Wert. Der steht für die Lichtstärke. Das Ding - bei mir das Pana f1.7 Pancake - ist superscharf und mit einem f-Wert unter 2 lichtstark. Canon hat sowas auch mit f-Werten f1,4, 1,8 und ich meine auch f1.2. Das 1.4 hat einen extrem guten Ruf, ist aber auch nicht ganz billig. </p><p>Vielleicht noch ein Wort zum Hintergrund, warum das beim Filmen so viel wichtiger ist als beim Fotografieren. Ein Fotograf kann bei Lichtmangel die Blende einfach länger offen stehen lassen. Irgendwann - sei es nach Minuten - ist genug Licht angekommen und es gibt *EIN* Bild. Beim Filmen geht das logischerweise nicht. Wenn Du bei knappen die Licht die Blende offen hast, geht nicht mehr. Und der Zustand tritt schon bei Sonnenuntergang (noch nicht mal Sonnenabwesenheit! oder Innenraum) schon schnell ein. ISO-Wert hochdrehen geht, führt aber zu billigen rauschenden Ergebnissen (überall bunte springende Pünktchen, wie großporig gedruckt) - vermeidert man also, auch wenn es geht. Vielleicht für Nachrichten ok, sonst will man das aber nicht.</p><p>Zum etat-schonenden Einstieg bleibt Dir eigentlich nur ein kleines Zoom-Teil mit kleinem f-Wert. Keine Mega-Zooms oberhalb von 150 mm. Im Bereich 80mm oder bis knapp dreistellig gibt es welche mit kleinen f-Werten im unteren Bereich. Das Licht nimmt halt dann ab, wenn Du das Rohr langdrehst. Irgendeinen Kompromiss muss man halt machen. Damit wärst Du aber anfangs am Vielseitigsten.</p><p></p><p>Licht im Hintergrund:</p><p>Die Unschärfe nennt man Bokeh (ist japanisch und nicht dasselbe wie beim Wein). Es ist ein Qualitätsmerkmal eines Objektivs, wenn es schöne Unschärfen gibt. Schön ist meist "rund". Manche Dinge zeigen z.B. die Lamellenkanten. Das Bokeh ist dann sechs-eckig. Bei mittelmäßig verarbeiteten Objektiven ist das Bokeh auch oval. Da wissen aber meist nur Leute, die selber filmen. Einfache Zuschauer nehmen eher wahr, ob der Film flach ist (die Tiefenschärfen-Sache) oder überhaupt fokussiert. Will sagen: die Bokeh-Qualität ist frühestens bei Deinem Zweit- oder Dritt-Objektiv mit Festbrennweite interessant, wenn Du dann noch Spaß an dem Thema hast.</p><p></p><p>Bild-Fixierung:</p><p>In dem Vimeo-Film stehen die Cams ganz sicher fixiert (Stativ) bzw. sind fixiert und auf Dollys (Schienen-Rollwagen mit Stativen). Man sieht, dass die Kamera selbst auch fährt - allerdings absolut gleichmäßig. Das Bewegen des unscharfen Teils mit oder gegen die Bewegungsrichtung des scharfen Teils schafft natürlich eine tolle Dynamik.</p><p>Du kannst Rigs, SteadyCams, Kräne (waren sicherlich auch im Einsatz) und Dollys z.B. bei Kessler kaufen: <a href="http://www.kesslercrane.com" target="_blank">Kessler Crane? - Quality Professional Camera Cranes, Camera Jib & Camera Support Products - Home</a>. Da das sehr teuer ist, gibt es unter DIY (Do It Yourself) z.B. bei YouTube zahlreiche Bauanleitungen für Dollys, Kräne etc. </p><p>Mit etwas Basteltalent kann man z.B. eine SteadyCam-Halterung für rund 30-50 Eur selbst anfertigen (je nachdem, was zuhause rumliegt). Habe mir einen elektrischen Mini-Dolly, eine größeren Schien-Dolly und eine SteadyCam auf die Art auch schon gezimmert. Für das Geld hätte ich bei den Anbietern noch nicht ein Teil davon. Kostet aber auch etwas: Zeit!</p><p></p><p>Autofokus-Objektiv:</p><p>Sagt mir nichts. In Richtung Professionalisierung wirst Du damit wahrscheinlich auch kaum Freunde finden - da wird alles manuell ausgemessen und die Schärfeneinstellung mit Schwenk etc. je Szene auf weißen Scheiben festgehalten, die im Dreh dann nachgestellt werden. Habe ja keine 7D - aber auch einen Autofokus, der in der Presse gelobt für DSLR-Komfort zumindest gelobt wird. Ich halte es für eine Kindegeburtstage-Funktion. Woher sollte die Cam auch wissen, was ich fokussieren will? Ich will ja manchmal eine Person z.B. auch in die Unschärfe schicken. Die Kamera macht ja mehr oder minder nur eine Linienzählung und hält die Linse auf dem Punkt scharf, wo es am meisten zu zählen gibt. Sie weiß natürlich nicht, dass ein weicher konturenarmer Joghurt gerade Dein Ziel ist und nicht die Lippen mit mehr Zeichnung dahinter. Da erscheint mir eine Fokussiermechanik ("Follow-Focu") für DSLR-Objektive viel sinnvoller.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="DoctorG, post: 1633010, member: 432756"] [b]AW: Canon EOS 500D Video[/b] Objektive: In dem Film stehen die Objektive immer mit bei, hinter der Kamera und den ISO-Werten. Bei der Canon war es mal ein veränderliches Objektiv, mal eine Festbrennweite 85mm, mal eine Festbrennweite 50mm, ab Mitte ein 100 mm Objektiv etc. Warum? Die Abwägung ist etwa folgende: Als Normalmensch - ohne, dass uns Leute eine Kulisse genau dahinstellen, wo die Brennweite hinreicht - muss man häufig zoomen. Oder an unmöglichen Plätzen wie z.B. mitten auf der Straße stehen. Zoom ermöglicht, das man eben etwas weiter hinten oder vorne stehen kann und trotzdem die Szene wie gewünscht in den Kasten passt. Aber das bezahlt man (nicht nur preislich): - Zoom-Objektive haben meist passable und schwache Bereiche. - Die Schärfenabbildung - also da, wo man sie wirklich haben will - ist regelmäßig schlechter als bei sog. Festbrennweiten. - Die Lichtstärke ist regelmäßig viel geringer als bei Festbrennweiten. Das ist die Alternative - Festbrennweiten. Kein Zoom - eine feste Brennweite. Das hat herstellerseitig den Vorteil, dass die Optik wirklich auf bestimmte Maße optimiert werden kann. Anders als bei Zoom-Teilen: da darf es nie zuuu schlecht werden, die Bandbreite der Brennweiten erfordert aber Kompromisse. Aus meiner Praxis kenne ich: Du hast fast immer zu wenig Licht, wenn Du nicht am hellichsten Tag draußen am Strand filmst. Die Szenen in dem Vimeo-Vergleichsfilm spielen meist in dunklen Umgebungen. Da gehst Du mit lichtschwachen Brennweiten bzw. Zooms unter. Viel Licht mieten ist dann auch teurer als ein teures Objektiv mieten. In dem Film gibt es eine Szene mit einem Canon Zoom-Teil, das ist die mit der langen Distanz. Da gab es wohl von der Umgebung her (damit die Straße drauf ist) keine Alternative zu so einem Zoom-Teil. Zum Filmen nehme ich ein kleines Zoom-Teil mit. Schönwetter und Licht-Teil eben, aber dann manchmal besser als nur einen Lause-Ausschnitt oder Mikro-Schnipsel kriegen. Und zwei Festbrennweiten, davon eines mit einem möglichst kleinen f-Wert. Der steht für die Lichtstärke. Das Ding - bei mir das Pana f1.7 Pancake - ist superscharf und mit einem f-Wert unter 2 lichtstark. Canon hat sowas auch mit f-Werten f1,4, 1,8 und ich meine auch f1.2. Das 1.4 hat einen extrem guten Ruf, ist aber auch nicht ganz billig. Vielleicht noch ein Wort zum Hintergrund, warum das beim Filmen so viel wichtiger ist als beim Fotografieren. Ein Fotograf kann bei Lichtmangel die Blende einfach länger offen stehen lassen. Irgendwann - sei es nach Minuten - ist genug Licht angekommen und es gibt *EIN* Bild. Beim Filmen geht das logischerweise nicht. Wenn Du bei knappen die Licht die Blende offen hast, geht nicht mehr. Und der Zustand tritt schon bei Sonnenuntergang (noch nicht mal Sonnenabwesenheit! oder Innenraum) schon schnell ein. ISO-Wert hochdrehen geht, führt aber zu billigen rauschenden Ergebnissen (überall bunte springende Pünktchen, wie großporig gedruckt) - vermeidert man also, auch wenn es geht. Vielleicht für Nachrichten ok, sonst will man das aber nicht. Zum etat-schonenden Einstieg bleibt Dir eigentlich nur ein kleines Zoom-Teil mit kleinem f-Wert. Keine Mega-Zooms oberhalb von 150 mm. Im Bereich 80mm oder bis knapp dreistellig gibt es welche mit kleinen f-Werten im unteren Bereich. Das Licht nimmt halt dann ab, wenn Du das Rohr langdrehst. Irgendeinen Kompromiss muss man halt machen. Damit wärst Du aber anfangs am Vielseitigsten. Licht im Hintergrund: Die Unschärfe nennt man Bokeh (ist japanisch und nicht dasselbe wie beim Wein). Es ist ein Qualitätsmerkmal eines Objektivs, wenn es schöne Unschärfen gibt. Schön ist meist "rund". Manche Dinge zeigen z.B. die Lamellenkanten. Das Bokeh ist dann sechs-eckig. Bei mittelmäßig verarbeiteten Objektiven ist das Bokeh auch oval. Da wissen aber meist nur Leute, die selber filmen. Einfache Zuschauer nehmen eher wahr, ob der Film flach ist (die Tiefenschärfen-Sache) oder überhaupt fokussiert. Will sagen: die Bokeh-Qualität ist frühestens bei Deinem Zweit- oder Dritt-Objektiv mit Festbrennweite interessant, wenn Du dann noch Spaß an dem Thema hast. Bild-Fixierung: In dem Vimeo-Film stehen die Cams ganz sicher fixiert (Stativ) bzw. sind fixiert und auf Dollys (Schienen-Rollwagen mit Stativen). Man sieht, dass die Kamera selbst auch fährt - allerdings absolut gleichmäßig. Das Bewegen des unscharfen Teils mit oder gegen die Bewegungsrichtung des scharfen Teils schafft natürlich eine tolle Dynamik. Du kannst Rigs, SteadyCams, Kräne (waren sicherlich auch im Einsatz) und Dollys z.B. bei Kessler kaufen: [URL="http://www.kesslercrane.com"]Kessler Crane? - Quality Professional Camera Cranes, Camera Jib & Camera Support Products - Home[/URL]. Da das sehr teuer ist, gibt es unter DIY (Do It Yourself) z.B. bei YouTube zahlreiche Bauanleitungen für Dollys, Kräne etc. Mit etwas Basteltalent kann man z.B. eine SteadyCam-Halterung für rund 30-50 Eur selbst anfertigen (je nachdem, was zuhause rumliegt). Habe mir einen elektrischen Mini-Dolly, eine größeren Schien-Dolly und eine SteadyCam auf die Art auch schon gezimmert. Für das Geld hätte ich bei den Anbietern noch nicht ein Teil davon. Kostet aber auch etwas: Zeit! Autofokus-Objektiv: Sagt mir nichts. In Richtung Professionalisierung wirst Du damit wahrscheinlich auch kaum Freunde finden - da wird alles manuell ausgemessen und die Schärfeneinstellung mit Schwenk etc. je Szene auf weißen Scheiben festgehalten, die im Dreh dann nachgestellt werden. Habe ja keine 7D - aber auch einen Autofokus, der in der Presse gelobt für DSLR-Komfort zumindest gelobt wird. Ich halte es für eine Kindegeburtstage-Funktion. Woher sollte die Cam auch wissen, was ich fokussieren will? Ich will ja manchmal eine Person z.B. auch in die Unschärfe schicken. Die Kamera macht ja mehr oder minder nur eine Linienzählung und hält die Linse auf dem Punkt scharf, wo es am meisten zu zählen gibt. Sie weiß natürlich nicht, dass ein weicher konturenarmer Joghurt gerade Dein Ziel ist und nicht die Lippen mit mehr Zeichnung dahinter. Da erscheint mir eine Fokussiermechanik ("Follow-Focu") für DSLR-Objektive viel sinnvoller. [/QUOTE]
Bilder bitte
hier hochladen
und danach über das Bild-Icon (Direktlink vorher kopieren) platzieren.
Zitate einfügen…
Authentifizierung
Wenn ★ = 12, ◇ = 4 und die Hälfte von ★ zu ◇ addiert wird, was ist das Ergebnis?
Antworten
Start
Forum
Sonstiges
Office, Software, Hardware, Technische Fragen
Hardware, Zubehör & technische Fragen
Canon EOS 500D Video
Oben