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Kameras & andere Hardware
Canon EOS 600d und objektive
Beitrag
<blockquote data-quote="hsiegel" data-source="post: 1829132" data-attributes="member: 403586"><p><strong>AW: Canon EOS 600d und objektive</strong></p><p></p><p>Tach auch,</p><p> </p><p></p><p> </p><p>EF-S Objektive haben einen kleineren Bildkreis im Vergleich zu den EF. Nun neigen Objektive grundsätzlich dazu, in den Bildecken mehr Bildfehler (Unschärfe, Verzerrung, CA usw.) zu produzieren als in der Mitte. Deshalb zeigen auch "optimierte" EF-S Objektive an APS-C Sensoren die gleichen Bildfehler in den Ecken wie EF-Objektive an Vollformat. Für die Hersteller ist es aber schlicht einfacher und günstiger die kleineren EF-S Linsen zu produzieren. </p><p> </p><p>Kauft man EF statt EF-S Objektive, kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Aus dem größeren Bildkreis der EF wird an APS-C ja nur der mittlere "gute" Teil genutzt. Deshalb fallen die Bildfehler in den Ecken geringer aus. Außerdem kann man EF Objektive später an die Vollformat Kamera anschließen, wogegen das bei EF-S Objektiven nicht möglich ist. Und glaub mir: man wechselt eher die Kamera, als gute Objektive.</p><p> </p><p></p><p> </p><p>Das EF 75-300 III kannste in die Tonne kloppen. CA's bis der Arzt kommt.</p><p>Das 55-250 ist EF-S, was aus meiner Sicht wegen o.g. Gründen entfällt.</p><p>Das EF 70-300 IS hat einen Bildstabilisator (IS=Image Stabilizer) und ist von der Bildquali her i.O.</p><p>Das EF 100-300 ist eine solide Anfängerlinse. Bildquali ähnlich dem 70-300 IS</p><p> </p><p>Aber: 300mm kannst Du nur sehr schlecht aus der Hand schießen. Bedenke, dass Du an APS-C einen Bildausschnitt siehst, der an einer VF-Kamera einem 480mm Objektiv entspricht. Da wackelt alles. Stativ ist Pflicht!</p><p> </p><p>Besser, nur unwesentlich teurer (ca. 500-600 Euro) und von der Bildqualität her ungeschlagen ist aus meiner Sicht das 70-200L f/4. Da hast Du maximale Bildqualität, selbst bei Offenblende/Gegenlicht. Außerdem kann man die 200mm gut auch ohne Stativ benutzen. Dazu ist es noch staub- und wassergeschützt. Eine Profilinse eben.</p><p> </p><p> </p><p> </p><p> </p><p>Das 28mm kenne ich nicht, aber dafür die beiden 50'er. Das 1.4 hat ein weicheres Bokeh als das 1.8. Das 1.4 kann man eben noch eine Blende weiter öffnen, was u.U. bei Ambientlight-Fotografie von Vorteil sein kann. Hier würde ich eher zum 50mm 1.8 raten, auch wenn das Bokeh recht unruhig ist. Aber eigentlich ist so ein 50mm an einer Cropkamera nicht optimal, da es eben nicht den früher üblichen Bildausschnitt zeigt. Das Objektiv kannst Du Dir eigentlich sparen...</p><p> </p><p> </p><p> </p><p>Ich kenne beide Objektive nicht. Aber wenn Du Dir das 50'er sparst und die beiden obigen sparst, wäre evt. schon ein EF 24-105L drin. Damit wärest Du wieder bei einer Profilinse und hast ein echtes Immerdrauf. </p><p> </p><p> </p><p>Mein Tip: Spar das Geld, kauf das EF 24-105L und das EF 70-200 f/4 L </p><p>Mehr als zwei Objektive brauchst Du für den Anfang nicht, die beiden decken den typischen Arbeitsbereich ab. Beide Linsen haben Topqualität und werden Dich sicherlich lange begleiten. </p><p> </p><p>Grüße,</p><p>Harry</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="hsiegel, post: 1829132, member: 403586"] [b]AW: Canon EOS 600d und objektive[/b] Tach auch, EF-S Objektive haben einen kleineren Bildkreis im Vergleich zu den EF. Nun neigen Objektive grundsätzlich dazu, in den Bildecken mehr Bildfehler (Unschärfe, Verzerrung, CA usw.) zu produzieren als in der Mitte. Deshalb zeigen auch "optimierte" EF-S Objektive an APS-C Sensoren die gleichen Bildfehler in den Ecken wie EF-Objektive an Vollformat. Für die Hersteller ist es aber schlicht einfacher und günstiger die kleineren EF-S Linsen zu produzieren. Kauft man EF statt EF-S Objektive, kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Aus dem größeren Bildkreis der EF wird an APS-C ja nur der mittlere "gute" Teil genutzt. Deshalb fallen die Bildfehler in den Ecken geringer aus. Außerdem kann man EF Objektive später an die Vollformat Kamera anschließen, wogegen das bei EF-S Objektiven nicht möglich ist. Und glaub mir: man wechselt eher die Kamera, als gute Objektive. Das EF 75-300 III kannste in die Tonne kloppen. CA's bis der Arzt kommt. Das 55-250 ist EF-S, was aus meiner Sicht wegen o.g. Gründen entfällt. Das EF 70-300 IS hat einen Bildstabilisator (IS=Image Stabilizer) und ist von der Bildquali her i.O. Das EF 100-300 ist eine solide Anfängerlinse. Bildquali ähnlich dem 70-300 IS Aber: 300mm kannst Du nur sehr schlecht aus der Hand schießen. Bedenke, dass Du an APS-C einen Bildausschnitt siehst, der an einer VF-Kamera einem 480mm Objektiv entspricht. Da wackelt alles. Stativ ist Pflicht! Besser, nur unwesentlich teurer (ca. 500-600 Euro) und von der Bildqualität her ungeschlagen ist aus meiner Sicht das 70-200L f/4. Da hast Du maximale Bildqualität, selbst bei Offenblende/Gegenlicht. Außerdem kann man die 200mm gut auch ohne Stativ benutzen. Dazu ist es noch staub- und wassergeschützt. Eine Profilinse eben. Das 28mm kenne ich nicht, aber dafür die beiden 50'er. Das 1.4 hat ein weicheres Bokeh als das 1.8. Das 1.4 kann man eben noch eine Blende weiter öffnen, was u.U. bei Ambientlight-Fotografie von Vorteil sein kann. Hier würde ich eher zum 50mm 1.8 raten, auch wenn das Bokeh recht unruhig ist. Aber eigentlich ist so ein 50mm an einer Cropkamera nicht optimal, da es eben nicht den früher üblichen Bildausschnitt zeigt. Das Objektiv kannst Du Dir eigentlich sparen... Ich kenne beide Objektive nicht. Aber wenn Du Dir das 50'er sparst und die beiden obigen sparst, wäre evt. schon ein EF 24-105L drin. Damit wärest Du wieder bei einer Profilinse und hast ein echtes Immerdrauf. Mein Tip: Spar das Geld, kauf das EF 24-105L und das EF 70-200 f/4 L Mehr als zwei Objektive brauchst Du für den Anfang nicht, die beiden decken den typischen Arbeitsbereich ab. Beide Linsen haben Topqualität und werden Dich sicherlich lange begleiten. Grüße, Harry [/QUOTE]
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