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Datenschutz im Online-Marketing: Die Herausforderungen der DSGVO
Beitrag
<blockquote data-quote="DoctorG" data-source="post: 2770482" data-attributes="member: 432756"><p>Betreibst Du Web-Präsenzen, einen Blog oder so etwas? Hat sich das Verfassen von Dokumenten dazu für Dich von alleine gemacht?Die Vorbereitungszeit - 2 Jahre oder 15 Jahre - ist doch irrelevant, wenn zahlreiche Regelungen per se unklar sind und über diese gesamte Zeit jegliches Feedback dazu ignoriert wird. Die Datenschutzbeauftragten der Länder geben seit Wochen teilweise gegensätliche Auslegungen dazu ab. Selbst wenn ich gerne Regeln befolge: was ist, wenn die Regeln - trotz gutem Willen - im Ergebnis Mist sind?Wir sind jetzt praktisch alle endlich ein bisschen illegal. Kostproben: wenn Dich jemand anruft und sich verwählt, müßtest Du dem Wortlaut nach zunächst zurückrufen und generell darüber informieren, dass dieser Anruf nun ja das personenbezogene Datum Telefonnummer auf Deiner Anrufliste hinterlassen und welche Löschfrist dafür nun gilt. Hast Du dafür schon einen Löschplan?Nutzt Du WhatsApp, Telegram, Signal ... irgendein Chat-Tool? Nicht zuletzt, weil sämtliche Frauen im Bekanntenkreis es schätzen? Also ich habe es, sämtliche Versuche meine Netzwerke auf Threema umzustimmen sind gescheitert. Jetzt schön vorsichtig, wenn Du als Freiberufler oder dienstlich - auch wegen der dort geschätzten Gruppenchats - eine Telefonnummer anderer Personen einträgst und die dann das Icon aufblinken sehen. Formal ist das eine nicht abgestimmte Weitergabe von Daten - da wird Ärger winken. In manchen Krankenhäuser wird Angehörigen nicht mehr gesagt, wo Notfälle liegen - "wir wissen auch nicht, wie sie die finden können, suchen Sie einfach." In einigen Arztpraxen hängen nun Nummernautomaten wie bei Behörden, da man die Namen ja beim Aufruf der Patienten preisgäbe und Abmahnungen fürchtet. In einigen ländlichen Gebieten, wo man Monate auf Termine bei Fachärzten wartet, ist nun öfter mal zu: die neuen Verfahrensanweisungen mit den wichtigen Löschfristen etc. schreiben. Als zertifizierter Auditor kann ich Dir sagen, dass man ungefähr eine Tag in einem Team an einer echten Verfahrensanweisung schreibt, diskutiert etc. Bei über 200 Seiten Stoff für eine Handwerker oder Arzt ungefähr eine Seite pro Tag.Da ein Arzt nur einmal Zeit hat - wie alle anderen Leute auch - wird man in manchen Notfällen wohl abwägen müssen: eine echte Niere versus Datenschutz des Nieren-Patienten. Momentan habe ich den Eindruck, die IP-Adresse scheint vielen Leuten wichtiger als eine offene Unfallchirurgie.Ich finde, meine Daten können nicht genug geschützt werden!Keine Sorge - genau das bekommst Du gerade. Meine Arzt- und Praxisbeispiele stammen direkt aus dem Pharmaußendienst, wo man an den Türen gut sieht, warum jetzt oder auch seit längerem mal öfter zu ist.Zuletzt: wenn die Daten ja jetzt wirklich nicht mehr zur Schufa müssten - denn da haben sie wirklich schon Menschen geschadet, mir inklusive - hätte ich da sogar etwas Freude. Siehst Du denn, dass dieser Affentanz irgendein Datum weniger zu Facebook, Google etc. gebracht hat?Wenn man die Bürger auffordert duzende bis hunderte Stunden Arbeit in derartige juristische Facharbeit zu investieren, sollte doch wenigstens klar sein, was man als Gesellschaft will. Wenn man das Gesetz einfach "für das Gute mit Daten" genannte hätte, wäre die Verunsicherung kaum größer - nur kürzer zu fassen.Zuletzt ist da die Theorie dahinter, dass man sich nicht mehr frei äußern und bewegen kann, wenn man fürchten muss, dass diese Spuren für immer bestehen bleiben. Hierzu kann ich sagen: ich bewege mich dank dieses Gesetzes nicht mehr frei, weil ich die Abmahnfreiheit des Rahmens nicht mehr sicherstellen kann. Letzte Woche wurde vor Gericht entschieden, dass man als Facebook-Nutzer sogar für Facebook mithaftet - großartig. Ich darf also alles sagen, es ist nur praktisch wohl auf jeder aktuellen Plattform falsch, im Prinzip sicher auch hier, wir wissen es nur noch nicht.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="DoctorG, post: 2770482, member: 432756"] Betreibst Du Web-Präsenzen, einen Blog oder so etwas? Hat sich das Verfassen von Dokumenten dazu für Dich von alleine gemacht?Die Vorbereitungszeit - 2 Jahre oder 15 Jahre - ist doch irrelevant, wenn zahlreiche Regelungen per se unklar sind und über diese gesamte Zeit jegliches Feedback dazu ignoriert wird. Die Datenschutzbeauftragten der Länder geben seit Wochen teilweise gegensätliche Auslegungen dazu ab. Selbst wenn ich gerne Regeln befolge: was ist, wenn die Regeln - trotz gutem Willen - im Ergebnis Mist sind?Wir sind jetzt praktisch alle endlich ein bisschen illegal. Kostproben: wenn Dich jemand anruft und sich verwählt, müßtest Du dem Wortlaut nach zunächst zurückrufen und generell darüber informieren, dass dieser Anruf nun ja das personenbezogene Datum Telefonnummer auf Deiner Anrufliste hinterlassen und welche Löschfrist dafür nun gilt. Hast Du dafür schon einen Löschplan?Nutzt Du WhatsApp, Telegram, Signal ... irgendein Chat-Tool? Nicht zuletzt, weil sämtliche Frauen im Bekanntenkreis es schätzen? Also ich habe es, sämtliche Versuche meine Netzwerke auf Threema umzustimmen sind gescheitert. Jetzt schön vorsichtig, wenn Du als Freiberufler oder dienstlich - auch wegen der dort geschätzten Gruppenchats - eine Telefonnummer anderer Personen einträgst und die dann das Icon aufblinken sehen. Formal ist das eine nicht abgestimmte Weitergabe von Daten - da wird Ärger winken. In manchen Krankenhäuser wird Angehörigen nicht mehr gesagt, wo Notfälle liegen - "wir wissen auch nicht, wie sie die finden können, suchen Sie einfach." In einigen Arztpraxen hängen nun Nummernautomaten wie bei Behörden, da man die Namen ja beim Aufruf der Patienten preisgäbe und Abmahnungen fürchtet. In einigen ländlichen Gebieten, wo man Monate auf Termine bei Fachärzten wartet, ist nun öfter mal zu: die neuen Verfahrensanweisungen mit den wichtigen Löschfristen etc. schreiben. Als zertifizierter Auditor kann ich Dir sagen, dass man ungefähr eine Tag in einem Team an einer echten Verfahrensanweisung schreibt, diskutiert etc. Bei über 200 Seiten Stoff für eine Handwerker oder Arzt ungefähr eine Seite pro Tag.Da ein Arzt nur einmal Zeit hat - wie alle anderen Leute auch - wird man in manchen Notfällen wohl abwägen müssen: eine echte Niere versus Datenschutz des Nieren-Patienten. Momentan habe ich den Eindruck, die IP-Adresse scheint vielen Leuten wichtiger als eine offene Unfallchirurgie.Ich finde, meine Daten können nicht genug geschützt werden!Keine Sorge - genau das bekommst Du gerade. Meine Arzt- und Praxisbeispiele stammen direkt aus dem Pharmaußendienst, wo man an den Türen gut sieht, warum jetzt oder auch seit längerem mal öfter zu ist.Zuletzt: wenn die Daten ja jetzt wirklich nicht mehr zur Schufa müssten - denn da haben sie wirklich schon Menschen geschadet, mir inklusive - hätte ich da sogar etwas Freude. Siehst Du denn, dass dieser Affentanz irgendein Datum weniger zu Facebook, Google etc. gebracht hat?Wenn man die Bürger auffordert duzende bis hunderte Stunden Arbeit in derartige juristische Facharbeit zu investieren, sollte doch wenigstens klar sein, was man als Gesellschaft will. Wenn man das Gesetz einfach "für das Gute mit Daten" genannte hätte, wäre die Verunsicherung kaum größer - nur kürzer zu fassen.Zuletzt ist da die Theorie dahinter, dass man sich nicht mehr frei äußern und bewegen kann, wenn man fürchten muss, dass diese Spuren für immer bestehen bleiben. Hierzu kann ich sagen: ich bewege mich dank dieses Gesetzes nicht mehr frei, weil ich die Abmahnfreiheit des Rahmens nicht mehr sicherstellen kann. Letzte Woche wurde vor Gericht entschieden, dass man als Facebook-Nutzer sogar für Facebook mithaftet - großartig. Ich darf also alles sagen, es ist nur praktisch wohl auf jeder aktuellen Plattform falsch, im Prinzip sicher auch hier, wir wissen es nur noch nicht. [/QUOTE]
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