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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Dauerlicht oder Blitzanlage?
Beitrag
<blockquote data-quote="creezy" data-source="post: 1413635" data-attributes="member: 220216"><p><strong>AW: Dauerlicht oder Blitzanlage?</strong></p><p></p><p>Wie @tt schon schreibt, Stativ und besorgen und z.B. bei Foto-Walser gucken, was es hier für Kompaktblitze z.B. an gibt.</p><p></p><p><a href="http://www.lowbudgetshooting.de/" target="_blank">Cyril Harnischmacher</a> hat das Buch „lowbudgetshooting“ rausgegeben, darin sind ausreichend Tipps, wie man selber bastelt – allerdings, das Buch kam raus bevor es hierzulande all die kleinen Softboxen, Zubehör etc. für die Kompaktblitze käuflich zu erwerben gab und die Sachen nachbauen aus dem Buch, das kostet teilweise gar nicht wenig Geld. Insofern ruhig Preise vergleichen, ggf. Zubehör gebraucht kaufen. Das Buch kann man aber so oder so besitzen, die Tipps sind generell gut und machen einen als Fotograf als flexibel. Gibt es bei Amazon bestimmt auch schon günstiger (gebraucht).</p><p></p><p>Du musst Dir einfach nur darüber im klaren sein, dass Du in einem so kleinen Raum relativ unflexibel sein wirst mit Ausleuchtung (beispielsweise musst Du die Fensterfront lichtdicht machen! D. h. dicker schwarzer Vorhand oder Rollos, die mischen sich sonst immer in Deine Lichtgestaltung – hast Du das bedacht?). Also Porträts scharf zu bekommen, das ist ja eine Sache und relativ unkompliziert hinzubekommen, aber um mit Licht zu spielen zu „ malen“ (und das ist der nächste Schritt), dazu braucht man schon ordentlich „Stellplatz“. Ich weiß eben nicht, wo Du ggf. aufhören willst. Ansonsten einfach mal googlen nach Studiozubehör selbst gemacht, da findest Du Haufenweise Tipps mittlerweile online.</p><p></p><p>Ich habe mir z.B. am Anfang (aus dem pragmatischen Grund, dass sich das wieder gut auseinanderbauen und verstauen lässt) die Hintergründe aus Keilriemen (kosten im Künstlerbedarf in 2 m x 1,40 m vielleicht 10 Euro) gekauft und dann ein (etwas teureres, keine Ikea-Ware) Spannbettlaken raufgespannt – der Stoff sollte relativ dicht und nicht glänzend sein, klappt wunderbar. Normale Laken auf einen Besenstil oben spannen (mit Klemmen) und aufhängen, spart hunderte von Euros für Hintergrundstative etc. am Anfang. Für kleinere Stills machst Du das genauso mit Keilrahmen und schönem Geschenkpapier, sollte nur besser matt sein als glänzend. (Mache ich für Foodstills heute noch, so viele tolle Räume mit unterschiedlichen Tapeten hat ja kein Mensch.) Und ich habe mittlerweile eine gut ausgestattete Anlage, empfinde die aber eher als Ballast. Habe sie in der Hauptsache, weil Du natürlich bei manchem „Kunden“ mit dem ganzen Kram aus Imagegründen auflaufen musst. Würde ich nur zu Hause fotografieren, käme ich mit deutlich abgespeckter Variante aus. Deswegen nach wie vor mein Rat, leihe Dir erst mal ein, zwei Studioblitze, siehe zu, wie Du damit überhaupt zu Recht kommst und siehe vor allem, dass die Unterschiede zum Slave (bei einer kleinen Studioanlage (klein = niedrige Wattzahl) vielleicht geringer sind als gedacht.</p><p></p><p>In der <a href="http://www.digitalphoto.de/index.php?module=pdfshop&func=download&pid=672" target="_blank">Märzausgabe der Digitalphoto</a> war ein guter Artikel zum Thema Porträtphotographie nur mit Slaveblitzen und Reflektoren. Faltreflektoren kosten bei Walser od. ebay wirklich wenig, bringen viel, ersparen oft das 2. Licht oder Du nimmst Styropor-Platten und bestreichst die in weiß, schwarz, gold, silber (Alufolie). Was Anfänger oder Laienfotografen immer gerne vergessen: das beste Porträt macht der Profi am allerliebsten mit Available Light und ‘nem Reflektor. Insofern ist in der Konsequenz gerade bei Porträts (wenn nicht Werbung) witzigerweise immer der Schritt irgendwann zurück zu weniger Equipment. Weswegen ich oben auch schrieb, die gehen dann eher mit einem Slave zum Shooting als mit einem Studioblitz. Natürlich sollte man mal mit Studioblitzen Licht gemalt haben, das schult ja das Auge.</p><p></p><p>Und im übrigen, die Hauptarbeit bei Porträts liegt beim Fotografen nicht im Lichtsetting sondern darin ungeschulten Modellen den Spaß und die Selbstsicherheit beim Shooting zu vermitteln. Es ist ein Riesenunterschied gute Fotos von einem professionellen Modell zu bekommen oder aber das gleiche Ergebnis mit einem „Laienmodell“ zu erhalten – also Licht ist da allenfalls ein Viertel der Miete. Deswegen bitte ich das auch nicht zu unterschätzen! ;-)</p><p></p><p>Wenn Du noch Fragen hast, kannst Du mir gerne mailen.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="creezy, post: 1413635, member: 220216"] [b]AW: Dauerlicht oder Blitzanlage?[/b] Wie @tt schon schreibt, Stativ und besorgen und z.B. bei Foto-Walser gucken, was es hier für Kompaktblitze z.B. an gibt. [URL="http://www.lowbudgetshooting.de/"]Cyril Harnischmacher[/URL] hat das Buch „lowbudgetshooting“ rausgegeben, darin sind ausreichend Tipps, wie man selber bastelt – allerdings, das Buch kam raus bevor es hierzulande all die kleinen Softboxen, Zubehör etc. für die Kompaktblitze käuflich zu erwerben gab und die Sachen nachbauen aus dem Buch, das kostet teilweise gar nicht wenig Geld. Insofern ruhig Preise vergleichen, ggf. Zubehör gebraucht kaufen. Das Buch kann man aber so oder so besitzen, die Tipps sind generell gut und machen einen als Fotograf als flexibel. Gibt es bei Amazon bestimmt auch schon günstiger (gebraucht). Du musst Dir einfach nur darüber im klaren sein, dass Du in einem so kleinen Raum relativ unflexibel sein wirst mit Ausleuchtung (beispielsweise musst Du die Fensterfront lichtdicht machen! D. h. dicker schwarzer Vorhand oder Rollos, die mischen sich sonst immer in Deine Lichtgestaltung – hast Du das bedacht?). Also Porträts scharf zu bekommen, das ist ja eine Sache und relativ unkompliziert hinzubekommen, aber um mit Licht zu spielen zu „ malen“ (und das ist der nächste Schritt), dazu braucht man schon ordentlich „Stellplatz“. Ich weiß eben nicht, wo Du ggf. aufhören willst. Ansonsten einfach mal googlen nach Studiozubehör selbst gemacht, da findest Du Haufenweise Tipps mittlerweile online. Ich habe mir z.B. am Anfang (aus dem pragmatischen Grund, dass sich das wieder gut auseinanderbauen und verstauen lässt) die Hintergründe aus Keilriemen (kosten im Künstlerbedarf in 2 m x 1,40 m vielleicht 10 Euro) gekauft und dann ein (etwas teureres, keine Ikea-Ware) Spannbettlaken raufgespannt – der Stoff sollte relativ dicht und nicht glänzend sein, klappt wunderbar. Normale Laken auf einen Besenstil oben spannen (mit Klemmen) und aufhängen, spart hunderte von Euros für Hintergrundstative etc. am Anfang. Für kleinere Stills machst Du das genauso mit Keilrahmen und schönem Geschenkpapier, sollte nur besser matt sein als glänzend. (Mache ich für Foodstills heute noch, so viele tolle Räume mit unterschiedlichen Tapeten hat ja kein Mensch.) Und ich habe mittlerweile eine gut ausgestattete Anlage, empfinde die aber eher als Ballast. Habe sie in der Hauptsache, weil Du natürlich bei manchem „Kunden“ mit dem ganzen Kram aus Imagegründen auflaufen musst. Würde ich nur zu Hause fotografieren, käme ich mit deutlich abgespeckter Variante aus. Deswegen nach wie vor mein Rat, leihe Dir erst mal ein, zwei Studioblitze, siehe zu, wie Du damit überhaupt zu Recht kommst und siehe vor allem, dass die Unterschiede zum Slave (bei einer kleinen Studioanlage (klein = niedrige Wattzahl) vielleicht geringer sind als gedacht. In der [URL="http://www.digitalphoto.de/index.php?module=pdfshop&func=download&pid=672"]Märzausgabe der Digitalphoto[/URL] war ein guter Artikel zum Thema Porträtphotographie nur mit Slaveblitzen und Reflektoren. Faltreflektoren kosten bei Walser od. ebay wirklich wenig, bringen viel, ersparen oft das 2. Licht oder Du nimmst Styropor-Platten und bestreichst die in weiß, schwarz, gold, silber (Alufolie). Was Anfänger oder Laienfotografen immer gerne vergessen: das beste Porträt macht der Profi am allerliebsten mit Available Light und ‘nem Reflektor. Insofern ist in der Konsequenz gerade bei Porträts (wenn nicht Werbung) witzigerweise immer der Schritt irgendwann zurück zu weniger Equipment. Weswegen ich oben auch schrieb, die gehen dann eher mit einem Slave zum Shooting als mit einem Studioblitz. Natürlich sollte man mal mit Studioblitzen Licht gemalt haben, das schult ja das Auge. Und im übrigen, die Hauptarbeit bei Porträts liegt beim Fotografen nicht im Lichtsetting sondern darin ungeschulten Modellen den Spaß und die Selbstsicherheit beim Shooting zu vermitteln. Es ist ein Riesenunterschied gute Fotos von einem professionellen Modell zu bekommen oder aber das gleiche Ergebnis mit einem „Laienmodell“ zu erhalten – also Licht ist da allenfalls ein Viertel der Miete. Deswegen bitte ich das auch nicht zu unterschätzen! ;-) Wenn Du noch Fragen hast, kannst Du mir gerne mailen. [/QUOTE]
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