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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Diverse grundlegende Fragen (zur Nikon D300)
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 1748798" data-attributes="member: 142024"><p><strong>AW: Diverse grundlegende Fragen (zur Nikon D300)</strong></p><p></p><p></p><p></p><p>Der Schwarzbildabzug bei längeren Belichtungszeiten wird m.W.n. auch beim RAW berücksichtigt, die kamerainternen Antirausch-Algorithmen dürften sich aber eher als nachträglich angewandt verstehen, also auch später per Software machbar...</p><p></p><p></p><p></p><p>Die Kamera macht diesbezüglich einen sehr guten Job, es gibt absolut keinen Grund, den kamerainternen Weißabgleich nicht zu nutzen. Besser wäre es, vor der Aufnahme einen Weißabgleich mit einem dafür geeigneten Werkzeug, z.B. WB-Karte oder CBLens oder Exposdisk usw, zu machen. </p><p>Was viele oft übersehen ist, dass man trotz der Möglichkeit der nachträglichen Korrektur im RAW-Konverter immer noch einen passenden und zuverlässigen Referenzpunkt im Bild/Motiv benötigt, um das präzise erledigen zu können. Nur was ist, wenn sich so ein Punkt nicht finden läßt bzw. man nicht sicher sein kann, ob es sich um eine neutralgraue Referenz handelt? Genau da kommt ein Kontrollbild mit einer Graukarte oder was auch immer vor dem eigentlichen Foto zum Zuge, denn an Hand dieser Referenzaufnahme kann man dann alle weiteren Bilder sehr exakt in den Farben einstellen, und das mit einem Mausklick. Lohnt sich in meinen Augen aber nicht bei jedem Bild, sondern nur dann, wenn es auf hohe Farbneutralität ankommt.</p><p></p><p>Was bisher wohl noch nicht ganz geklärt ist ist die Frage, ob sich der an der Kamera eingestellte Weißabgleich in irgendeiner Form auf das RAW auswirkt. Von definitiv "ja" bis hin zu absolut "nein" ist da alles dabei in den Spekulationen. Tatsächlich hält sich aber nach wie vor das Gerücht, dass sich der Weißabgleich auch auf die analoge Signalverstärkung auswirken soll...</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p>Meines Wissens nach ist sie verlustfrei und auch die verlustbehaftete Kompression soll nur in extremen Bearbeitungen in minimalen Farbabweichungen sichtbar werden.</p><p></p><p></p><p></p><p>Ja, macht u.U. einen Sinn! Die 14bit sind nicht nur für eine feinere Abstufung bei der Diskretisierung/Quantisierung der Analog-Digitalwandlung gut, sondern ermöglichen darüber hinaus einen gesteigerten Dynamikumfang zu "speichern" (bei RAW!!!). Da die Bilder bereits unter der zwangsläufigen Gammakorrektur (RAW-Entwicklung) an Tonwerten einbüßen, empfiehlt sich hier m.M.n. bei Aufnahmen, die später noch weiterverarbeitet werden sollen/müssen, diese Form der Speicherung. Ein "muß" sehe ich darin aber keineswegs! </p><p></p><p>Viele Deiner Fragen bewegen sich auf einem Niveau, wo man über extreme Feinheiten sprechen muß! Ob man diese überhaupt wahrnehmen kann/in den Bildern sichtbar machen kann, ist die Frage?! Ich würde da einfach mal eigene Testreihen anfertigen und vergleichen, ob <strong>Du</strong> einen signifikanten Unterschied feststellen kannst... <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p></p><p>VG</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 1748798, member: 142024"] [b]AW: Diverse grundlegende Fragen (zur Nikon D300)[/b] Der Schwarzbildabzug bei längeren Belichtungszeiten wird m.W.n. auch beim RAW berücksichtigt, die kamerainternen Antirausch-Algorithmen dürften sich aber eher als nachträglich angewandt verstehen, also auch später per Software machbar... Die Kamera macht diesbezüglich einen sehr guten Job, es gibt absolut keinen Grund, den kamerainternen Weißabgleich nicht zu nutzen. Besser wäre es, vor der Aufnahme einen Weißabgleich mit einem dafür geeigneten Werkzeug, z.B. WB-Karte oder CBLens oder Exposdisk usw, zu machen. Was viele oft übersehen ist, dass man trotz der Möglichkeit der nachträglichen Korrektur im RAW-Konverter immer noch einen passenden und zuverlässigen Referenzpunkt im Bild/Motiv benötigt, um das präzise erledigen zu können. Nur was ist, wenn sich so ein Punkt nicht finden läßt bzw. man nicht sicher sein kann, ob es sich um eine neutralgraue Referenz handelt? Genau da kommt ein Kontrollbild mit einer Graukarte oder was auch immer vor dem eigentlichen Foto zum Zuge, denn an Hand dieser Referenzaufnahme kann man dann alle weiteren Bilder sehr exakt in den Farben einstellen, und das mit einem Mausklick. Lohnt sich in meinen Augen aber nicht bei jedem Bild, sondern nur dann, wenn es auf hohe Farbneutralität ankommt. Was bisher wohl noch nicht ganz geklärt ist ist die Frage, ob sich der an der Kamera eingestellte Weißabgleich in irgendeiner Form auf das RAW auswirkt. Von definitiv "ja" bis hin zu absolut "nein" ist da alles dabei in den Spekulationen. Tatsächlich hält sich aber nach wie vor das Gerücht, dass sich der Weißabgleich auch auf die analoge Signalverstärkung auswirken soll... Meines Wissens nach ist sie verlustfrei und auch die verlustbehaftete Kompression soll nur in extremen Bearbeitungen in minimalen Farbabweichungen sichtbar werden. Ja, macht u.U. einen Sinn! Die 14bit sind nicht nur für eine feinere Abstufung bei der Diskretisierung/Quantisierung der Analog-Digitalwandlung gut, sondern ermöglichen darüber hinaus einen gesteigerten Dynamikumfang zu "speichern" (bei RAW!!!). Da die Bilder bereits unter der zwangsläufigen Gammakorrektur (RAW-Entwicklung) an Tonwerten einbüßen, empfiehlt sich hier m.M.n. bei Aufnahmen, die später noch weiterverarbeitet werden sollen/müssen, diese Form der Speicherung. Ein "muß" sehe ich darin aber keineswegs! Viele Deiner Fragen bewegen sich auf einem Niveau, wo man über extreme Feinheiten sprechen muß! Ob man diese überhaupt wahrnehmen kann/in den Bildern sichtbar machen kann, ist die Frage?! Ich würde da einfach mal eigene Testreihen anfertigen und vergleichen, ob [B]Du[/B] einen signifikanten Unterschied feststellen kannst... ;) VG Frank [/QUOTE]
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