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Drohne mit eigener Kamera ausstatten z.B. Sony A7r ii Tip/Erfahhrungsbericht
Beitrag
<blockquote data-quote="bigapple23" data-source="post: 2626108" data-attributes="member: 606126"><p>Das ist ein sehr komplexes Thema auf das es keine einfachen Antworten gibt. </p><p>Die schon erwähnte Phantom-Serie von DJI hat fertig angebaute Kameras, deren Daten wohl nicht für professionelle Aufnahmen in Frage kommen.</p><p>Die Grundproblematik bei Drohnen ist: Für akzeptable Flugzeiten muss das Gewicht gering gehalten werden. Die Phantomserie nutzt Kameras ähnlich der GoPro (weniger als 100g). Bei der Sony A7 hast du aber bereits fast 600g ohne Objektiv. Das bedeutet, dass du dich in einer anderen Kategorie von Drohnen bewegst. Von DJI kommt da beispielsweise das Modell S900 in Frage. Es hat ein Abfluggewicht von 8,2 kg (Eigengewicht ca. 4,5 kg). Dazu benötigst du dann ein Gimbal zur Aufnahme der Kamera. DJI bietet für einige Kameras fertig abgestimmte Gimbals (einfach mal bei DJI vorbeischauen). Es gibt natürlich auch andere Anbieter, aber bei DJI kenne ich mich ein wenig aus, da ich selbst eine kleine (F550) Drohne mit einer GoPro fliege.</p><p>Wichtig ist noch der rechtliche Rahmen für solche Aktivitäten: du musst eine Haftpflichtversicherung abschließen (bei gewerblichen Flüge ca. 200€/Jahr) und du benötigst bei kommerziellen Flügen eine Aufstiegsgenehmigung der entsprechenden Landesbehörde. Dabei ist bei 5kg Abfluggewicht eine wichtige Grenze. Unter 5kg reicht die allgemeine Aufstiegserlaubnis (ca. 200€ für 2 Jahre). Über 5kg benötigst du für jeden Einsatz eine Einzelgenehmigung (ab 80€) und entsprechende Unterlagen (Fluggebiet, ...).</p><p>Diese Aussagen beziehen sich auf Nordrhein-Westfalen. Die Aufstiegserlaubnis gilt immer nur für 1 Bundesland kann aber in anderen Bundesländern anerkannt werden.</p><p>Im kommerziellen Bereich werden solche Systeme oft von zwei Personen geflogen: dem Drohnenpiloten und einem Fotografen, der die Kamerafunktionen über eine zweite Ferntseuerung bedient.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="bigapple23, post: 2626108, member: 606126"] Das ist ein sehr komplexes Thema auf das es keine einfachen Antworten gibt. Die schon erwähnte Phantom-Serie von DJI hat fertig angebaute Kameras, deren Daten wohl nicht für professionelle Aufnahmen in Frage kommen. Die Grundproblematik bei Drohnen ist: Für akzeptable Flugzeiten muss das Gewicht gering gehalten werden. Die Phantomserie nutzt Kameras ähnlich der GoPro (weniger als 100g). Bei der Sony A7 hast du aber bereits fast 600g ohne Objektiv. Das bedeutet, dass du dich in einer anderen Kategorie von Drohnen bewegst. Von DJI kommt da beispielsweise das Modell S900 in Frage. Es hat ein Abfluggewicht von 8,2 kg (Eigengewicht ca. 4,5 kg). Dazu benötigst du dann ein Gimbal zur Aufnahme der Kamera. DJI bietet für einige Kameras fertig abgestimmte Gimbals (einfach mal bei DJI vorbeischauen). Es gibt natürlich auch andere Anbieter, aber bei DJI kenne ich mich ein wenig aus, da ich selbst eine kleine (F550) Drohne mit einer GoPro fliege. Wichtig ist noch der rechtliche Rahmen für solche Aktivitäten: du musst eine Haftpflichtversicherung abschließen (bei gewerblichen Flüge ca. 200€/Jahr) und du benötigst bei kommerziellen Flügen eine Aufstiegsgenehmigung der entsprechenden Landesbehörde. Dabei ist bei 5kg Abfluggewicht eine wichtige Grenze. Unter 5kg reicht die allgemeine Aufstiegserlaubnis (ca. 200€ für 2 Jahre). Über 5kg benötigst du für jeden Einsatz eine Einzelgenehmigung (ab 80€) und entsprechende Unterlagen (Fluggebiet, ...). Diese Aussagen beziehen sich auf Nordrhein-Westfalen. Die Aufstiegserlaubnis gilt immer nur für 1 Bundesland kann aber in anderen Bundesländern anerkannt werden. Im kommerziellen Bereich werden solche Systeme oft von zwei Personen geflogen: dem Drohnenpiloten und einem Fotografen, der die Kamerafunktionen über eine zweite Ferntseuerung bedient. [/QUOTE]
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