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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Mediengestaltung, Design & Typografie
Druckauflösung - Oder: Warum man sich um die DPI nicht scheren sollte
Beitrag
<blockquote data-quote="rakader" data-source="post: 2679569" data-attributes="member: 203221"><p>[USER=432477]@utnik[/USER], der Link ist gut, aber besser wäre es gewesen, den Inhalt hier zusammen zu fassen.</p><p></p><p>Die Genese des Themas in diesem Thread, der unterdessen einige Jahre alt ist, spiegelt die Entwicklung einer technischen Diskussion und ihrer Schwerpunktsetzung wider.</p><p></p><p>Als dieser Thread startete, gab es 96dpi-Bildschirmauflösungen noch nicht im Consumer-Bereich.</p><p></p><p>Es galt damals die getrennten Felder von Bildern für den digitalen und analogen Bereich ressourcenschonend zusammenzudenken, bzw. dessen unterschiedliche Anforderungen herauszuarbeiten. Print first gilt längst nicht mehr. Heute heißt es Online first. Die Bandbreitenbeschränkungen früherer Tage sind passé, ebenso wie pixelige (sic) Bilder in Onlinepublikationen. Um die Bildgröße im Netz muss sich heute niemand mehr Sorgen machen.</p><p></p><p>(Wohl aber ist Bildgröße immer noch ein Kriterium im Druck. Dies gilt auch für den einst begrenzten Platz auf Speicherkarten in der digitalen Fotografie., der ursächlich für viele Bildfehler früherer Tage war: Heute kann mit jeder ach so kleinen Kamera in RAW und TIFF fotografiert werden. Da macht man garantiert nichts falsch - im Gegensatz bei zu stark komprimierten JPEGS. Du ahnst nicht wieviele Studenten ich früher hatte, die regelmäßig in Heulkrämpfe ausbrachen, weil sie eben bei der Bidlgröße an einer entscheidenden Stelle unnötig gespart hatten.)</p><p></p><p>Doch zurück: Galt zu Anfang noch der Blick auf Druckvorbereitung, so hat sich der Blick mit Multi-Displays verändert. Hinzu kommen intelligente Bildalgorithmen in entsprechenden High-Level-Umgebungen von CMS, die die Pixelproblemtatik früherer Tage heute nur noch als theoretisches Problem erscheinen lassen: Niemand muss heute mehr beim Hochladen eines Bildes Angst haben, dass das Bild sich im Browser riesig aufbläht oder schrumpft.</p><p></p><p>Geblieben ist die Problematik in der Druckvorstufe. Insofern Pixel bei digitalen Veröffentlichungen kein Problem mehr darstellen, ist es aber auch dort einfacher geworden: Physikalisch sind beim Offfset-Druck – mit Ausnahme von hochqualitativen Mehrfarbprozessen – maximal 300 dpi möglich. Das ist die Währung im Druck. Mit der Qualität runtergehen kann man immer, egal ob 240 dpi für Magazine oder gar nur 120 dpi oder weniger für Zeitungsdruck.</p><p></p><p>Bewährt hat hat sich dabei in der Bildbearbeitung mit 600dpi zu arbeiten, da jeder Schritt in der Bildbearbeitungssoftware Qualitätseinbußen nach sich zieht. Wer dann noch eine crossmediale Ausspielung für die digitale Publikation will, drückt auf den Knopf "Für Web speichern" oder wie immer der in Awandlungen heißt.</p><p>Dabei kann heute ein Merkspruch gelten: <strong>Zu groß geht immer, zu klein geht nimmer.</strong></p><p></p><p>Für digitale Veröffentlichungen ist es empfehlenswert an die Bearbeitung in höherer Auflösung heranzugehen, um die Farbdichten und Sattheit der Farben nicht unnötig zu mindern. Ich speichere unterdessen dafür immer mindestens in 96 Pixeln ab, behalte aber ein hochauflösendes Original. Besser noch: Ich taste das Orignal gar nicht an. Noch mehr - ich verwende kein jpeg mehr, sondern nur noch png mit möglichst 24bit.</p><p></p><p>Wenn ich mir aber aktuelle News-Seiten anschaue, hat sich dort 72 Pixel einfach als Industriestandard eingebürgert - unabhängig von der technischen Diskussion, die inziwschen eine theoretische ist. Sprich wie inzwischen dieser Thread.</p><p></p><p>Viele Grüße</p><p>Radulph</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="rakader, post: 2679569, member: 203221"] [USER=432477]@utnik[/USER], der Link ist gut, aber besser wäre es gewesen, den Inhalt hier zusammen zu fassen. Die Genese des Themas in diesem Thread, der unterdessen einige Jahre alt ist, spiegelt die Entwicklung einer technischen Diskussion und ihrer Schwerpunktsetzung wider. Als dieser Thread startete, gab es 96dpi-Bildschirmauflösungen noch nicht im Consumer-Bereich. Es galt damals die getrennten Felder von Bildern für den digitalen und analogen Bereich ressourcenschonend zusammenzudenken, bzw. dessen unterschiedliche Anforderungen herauszuarbeiten. Print first gilt längst nicht mehr. Heute heißt es Online first. Die Bandbreitenbeschränkungen früherer Tage sind passé, ebenso wie pixelige (sic) Bilder in Onlinepublikationen. Um die Bildgröße im Netz muss sich heute niemand mehr Sorgen machen. (Wohl aber ist Bildgröße immer noch ein Kriterium im Druck. Dies gilt auch für den einst begrenzten Platz auf Speicherkarten in der digitalen Fotografie., der ursächlich für viele Bildfehler früherer Tage war: Heute kann mit jeder ach so kleinen Kamera in RAW und TIFF fotografiert werden. Da macht man garantiert nichts falsch - im Gegensatz bei zu stark komprimierten JPEGS. Du ahnst nicht wieviele Studenten ich früher hatte, die regelmäßig in Heulkrämpfe ausbrachen, weil sie eben bei der Bidlgröße an einer entscheidenden Stelle unnötig gespart hatten.) Doch zurück: Galt zu Anfang noch der Blick auf Druckvorbereitung, so hat sich der Blick mit Multi-Displays verändert. Hinzu kommen intelligente Bildalgorithmen in entsprechenden High-Level-Umgebungen von CMS, die die Pixelproblemtatik früherer Tage heute nur noch als theoretisches Problem erscheinen lassen: Niemand muss heute mehr beim Hochladen eines Bildes Angst haben, dass das Bild sich im Browser riesig aufbläht oder schrumpft. Geblieben ist die Problematik in der Druckvorstufe. Insofern Pixel bei digitalen Veröffentlichungen kein Problem mehr darstellen, ist es aber auch dort einfacher geworden: Physikalisch sind beim Offfset-Druck – mit Ausnahme von hochqualitativen Mehrfarbprozessen – maximal 300 dpi möglich. Das ist die Währung im Druck. Mit der Qualität runtergehen kann man immer, egal ob 240 dpi für Magazine oder gar nur 120 dpi oder weniger für Zeitungsdruck. Bewährt hat hat sich dabei in der Bildbearbeitung mit 600dpi zu arbeiten, da jeder Schritt in der Bildbearbeitungssoftware Qualitätseinbußen nach sich zieht. Wer dann noch eine crossmediale Ausspielung für die digitale Publikation will, drückt auf den Knopf "Für Web speichern" oder wie immer der in Awandlungen heißt. Dabei kann heute ein Merkspruch gelten: [B]Zu groß geht immer, zu klein geht nimmer.[/B] Für digitale Veröffentlichungen ist es empfehlenswert an die Bearbeitung in höherer Auflösung heranzugehen, um die Farbdichten und Sattheit der Farben nicht unnötig zu mindern. Ich speichere unterdessen dafür immer mindestens in 96 Pixeln ab, behalte aber ein hochauflösendes Original. Besser noch: Ich taste das Orignal gar nicht an. Noch mehr - ich verwende kein jpeg mehr, sondern nur noch png mit möglichst 24bit. Wenn ich mir aber aktuelle News-Seiten anschaue, hat sich dort 72 Pixel einfach als Industriestandard eingebürgert - unabhängig von der technischen Diskussion, die inziwschen eine theoretische ist. Sprich wie inzwischen dieser Thread. Viele Grüße Radulph [/QUOTE]
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