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Mediengestaltung, Design & Typografie
Druckauflösung - Oder: Warum man sich um die DPI nicht scheren sollte
Beitrag
<blockquote data-quote="pixelmaker" data-source="post: 2679581" data-attributes="member: 287879"><p>Hahaha,</p><p></p><p>Selbstverständlich spielt die Bildgröße in Onlinepublikationen heute eine wichtige Rolle. </p><p>"Früher" hat ein großes Bild nur Ladezeiten verursacht, heute ist eine optimale Bildgröße wichtig für eine gute Suchmaschinenoptimierung. </p><p>Wo "früher" nur wenige Nutzer ein Problem mit hatten, bleibt heute eine Onlinepublikation einfach ungefunden, weil Suchmaschinen sie schlecht platzieren.</p><p>Ein Pixel hat eine Ausdehnung sobald er abgebildet wird. Ein Pixel ist nur ohne Ausdehnung so lange er theoretisch ist. Sobald von "Auflösung" gesprochen wird erhält der Pixel einen Bezug zu einem Maßsystem (cm/inch) und damit auch eine Ausdehnung.</p><p>Will ich die Darstellung beherrschen muss ich wissen in welcher Größe der Pixel dargestellt wird.</p><p>Ein Problem stellt bei der Definition auch unsere Sprache dar. Ein Punkt hat, so lernen wir es, keine Ausdehnung. Wollen wir das dpi und ppi sauber unterschieden werden müssen wir den (mathematischen) Punkt in Pixel umbenennen.</p><p></p><p>Die Diskussion zu dpi/ppi hat die Wahrheit schon lange verloren. Photoshop ist eine der letzten Bastionen in denen die Bezeichnung Pixel/Zoll vorkommt. In Gimp wird es schon falsch verwendet.</p><p>Drehe ich online die Runde in Druckereien, wird dort bei Auflösung von "dpi" geschrieben. Schaue ich in die Handbücher meiner Großformatdrucker, dann wird auch da nur noch von dpi geschrieben. Die wenigen die es verstehen sind es anscheinend leid immer zu erklären.</p><p></p><p></p><p>Sicher gilt das nach wie vor. Die Gestaltung sollte zum Ausgabemedium passen. Es sollte nicht <u>eine</u> Wischiwaschigestaltung erzeugt werden die für jedes Ausgabemedium gilt. </p><p>Ich muss doch wissen was für eine Druckproduktion wichtig ist. Für die Onlinepublikation gelten dagegen sowohl in der Gestaltung als auch in den technischen Anforderungen ganz andere Kriterien.</p><p>Ich bekomme leider täglich Dateien die von selbsternanten Spezialisten gefertigt sind und nicht wissen wie eine Datei für Print auszusehen hat.</p><p>Du widersprichst Dir auch selbst, denn Du schreibst ja das Du die Daten in hoher Auflösung anlegst und dann nur "für Web" ausgibst. Also doch print first!</p><p></p><p></p><p>Keine Ahnung woher Du diese Zahlen hast. Oder kann es sein das Du hier dpi und ppi verwechselst? <img src="/styles/default/xenforo/smilies/cool.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":cool:" title="Cool :cool:" data-shortname=":cool:" /> </p><p></p><p>Heute sollte man Druckdaten als medienneutrale Daten für late binding liefern können. Jede Datei wird vor dem Druck gerastert, auch Vektordaten. Dafür sind RIP oder Druckertreiber zuständig. </p><p>Beispiel:</p><p>Ein Epson Druckertreiber eines LFP Druckers verarbeitet <u>RGB Daten</u> und überträgt die höchste Photoauflösung in <u>720 dpi</u>. </p><p>Nativ kann so ein Drucker 2880 x1440 Punkte aus dieser Auflösung interpolieren und drucken. Ein RIP kann die Auflösung erhöhen, zumindest auf quadratische 2880 x 2880 dpi. </p><p>Wenn nun von Radulph geschrieben wird etwas in 600ppi anzulegen, dann wird dem Druckertreiber oder dem RIP überlassen die Bilddaten hochzurechnen. eine Zahl von 600ppi festzulegen ist also unsinnig, es können genauso 620 ppi oder 450ppi sein. Wenn man keine Verluste in der Auflösung haben will muss man wissen was hintenraus geschieht.</p><p>Der schlimmere Fehler ist davon auszugehen das Digitaldrucker, nur weil sie mit 4 Grundfarben drucken, CMYK Dateien brauchen. Ist in der Regel falsch und kastriert den möglichen Farbraum. Das ist aber ein anderes Thema.</p><p>Eine RGB Datei in 330ppi wird dabei, je nach Drucker, RIP, etc. schärfer gedruckt als eine CMYK Datei in 600ppi.</p><p></p><p>Also, die Definition von ppi, dpi, lpi sind simpel, aber heute leider nicht mehr gebräuchlich. </p><p>Eine Datei muss aber, um gute Ergebnisse zu erreichen, auf das Ausgabemedium abgestimmt sein. Das kann man selbst machen oder man bezahlt jemanden der es macht. </p><p></p><p>grüße</p><p>ralf</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="pixelmaker, post: 2679581, member: 287879"] Hahaha, Selbstverständlich spielt die Bildgröße in Onlinepublikationen heute eine wichtige Rolle. "Früher" hat ein großes Bild nur Ladezeiten verursacht, heute ist eine optimale Bildgröße wichtig für eine gute Suchmaschinenoptimierung. Wo "früher" nur wenige Nutzer ein Problem mit hatten, bleibt heute eine Onlinepublikation einfach ungefunden, weil Suchmaschinen sie schlecht platzieren. Ein Pixel hat eine Ausdehnung sobald er abgebildet wird. Ein Pixel ist nur ohne Ausdehnung so lange er theoretisch ist. Sobald von "Auflösung" gesprochen wird erhält der Pixel einen Bezug zu einem Maßsystem (cm/inch) und damit auch eine Ausdehnung. Will ich die Darstellung beherrschen muss ich wissen in welcher Größe der Pixel dargestellt wird. Ein Problem stellt bei der Definition auch unsere Sprache dar. Ein Punkt hat, so lernen wir es, keine Ausdehnung. Wollen wir das dpi und ppi sauber unterschieden werden müssen wir den (mathematischen) Punkt in Pixel umbenennen. Die Diskussion zu dpi/ppi hat die Wahrheit schon lange verloren. Photoshop ist eine der letzten Bastionen in denen die Bezeichnung Pixel/Zoll vorkommt. In Gimp wird es schon falsch verwendet. Drehe ich online die Runde in Druckereien, wird dort bei Auflösung von "dpi" geschrieben. Schaue ich in die Handbücher meiner Großformatdrucker, dann wird auch da nur noch von dpi geschrieben. Die wenigen die es verstehen sind es anscheinend leid immer zu erklären. Sicher gilt das nach wie vor. Die Gestaltung sollte zum Ausgabemedium passen. Es sollte nicht [U]eine[/U] Wischiwaschigestaltung erzeugt werden die für jedes Ausgabemedium gilt. Ich muss doch wissen was für eine Druckproduktion wichtig ist. Für die Onlinepublikation gelten dagegen sowohl in der Gestaltung als auch in den technischen Anforderungen ganz andere Kriterien. Ich bekomme leider täglich Dateien die von selbsternanten Spezialisten gefertigt sind und nicht wissen wie eine Datei für Print auszusehen hat. Du widersprichst Dir auch selbst, denn Du schreibst ja das Du die Daten in hoher Auflösung anlegst und dann nur "für Web" ausgibst. Also doch print first! Keine Ahnung woher Du diese Zahlen hast. Oder kann es sein das Du hier dpi und ppi verwechselst? :cool: Heute sollte man Druckdaten als medienneutrale Daten für late binding liefern können. Jede Datei wird vor dem Druck gerastert, auch Vektordaten. Dafür sind RIP oder Druckertreiber zuständig. Beispiel: Ein Epson Druckertreiber eines LFP Druckers verarbeitet [U]RGB Daten[/U] und überträgt die höchste Photoauflösung in [U]720 dpi[/U]. Nativ kann so ein Drucker 2880 x1440 Punkte aus dieser Auflösung interpolieren und drucken. Ein RIP kann die Auflösung erhöhen, zumindest auf quadratische 2880 x 2880 dpi. Wenn nun von Radulph geschrieben wird etwas in 600ppi anzulegen, dann wird dem Druckertreiber oder dem RIP überlassen die Bilddaten hochzurechnen. eine Zahl von 600ppi festzulegen ist also unsinnig, es können genauso 620 ppi oder 450ppi sein. Wenn man keine Verluste in der Auflösung haben will muss man wissen was hintenraus geschieht. Der schlimmere Fehler ist davon auszugehen das Digitaldrucker, nur weil sie mit 4 Grundfarben drucken, CMYK Dateien brauchen. Ist in der Regel falsch und kastriert den möglichen Farbraum. Das ist aber ein anderes Thema. Eine RGB Datei in 330ppi wird dabei, je nach Drucker, RIP, etc. schärfer gedruckt als eine CMYK Datei in 600ppi. Also, die Definition von ppi, dpi, lpi sind simpel, aber heute leider nicht mehr gebräuchlich. Eine Datei muss aber, um gute Ergebnisse zu erreichen, auf das Ausgabemedium abgestimmt sein. Das kann man selbst machen oder man bezahlt jemanden der es macht. grüße ralf [/QUOTE]
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