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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Mediengestaltung, Design & Typografie
Druckauflösung - Oder: Warum man sich um die DPI nicht scheren sollte
Beitrag
<blockquote data-quote="rakader" data-source="post: 2679588" data-attributes="member: 203221"><p>Ralf - ich unterschreibe das und bin mit Dir. Hatte ich mich nicht ähnlich ausgedrückt? Du schreibst selbst die Angaben stehen bei Druckereien. Gut und ehrlich - um ppi habe ich mich mein ganzes Berufsleben noch nie gekümmert. Aber immer um dpi, weil das eine kulturelle Übereinkunft in der Medienproduktion ist. Die ist so gewachsen wie PS bei Motoren, auch wenn kW eigentlich gültig ist. Aber jeder weiß was damit gemeint ist.</p><p></p><p>Natürlich hast Du Recht mit Wischiwaschigestaltung. Aber das wird immer mehr so kommen, da im Newsroom halt noch schnell per Knopfdruck die Social-Media-Aktivitäten bedient werden müssen. Wenn man es dagegen richtig macht und plattformübergreifendes Storytelling macht, sind die Ansprüche an Mediengestaltung und Storytelling heute ungleich höher als früher. Ein gutes Buch, zwar schon eingie Jahre alt, aber immer noch aktuell, ist von Christian Jakubetz, Universalcode, jüngst als Neuauflage Unversalcode 2020 erschienen. Darin wird die neue Arbeitswirklichkeit der Medienproduktion beschrieben, die zusätzlichen Möglichkeiten und Herausforderungen. Dagegen nimmt sich hier die eindimensionale Diskussion um monomediales Flyerschubsen und ppi, wie bei unserem Freund, dem der Kaffee hochkommt, wie ein Auslaufmodell aus. Dass er Fehler umrechnet und geradebiegt, dafür wird er bezahlt.</p><p></p><p>Faszinierend ist, was für medienübergreidende Gestaltungsmöglichkeiten und damit Erzählmöglichkeiten es gibt. Diese Kriterien gelten. Alles andere sind Hilfsmittel und haben sich unterzuordnen. Die wenigen Bilder, die ich heute noch als Medienmanager bearbeite, sind am besten hochwertig und werden mit entsprechender Software on the fly aufgearbeitet. 300 dpi hat sich da bewährt. Um alles andere muss ich mich dank Software nicht mehr kümmern. Ein Freund, Inhaber eines TV-Senders, hat sogar Software installiert, die mit 20-sekündiger Verzögerung seine Filme in 20 verschiedene Formate quasi live ausspielt. Videoformat, frames per second - war da mal was?</p><p></p><p>Unfälle passieren aber immer mit jenen, die ein Webbild mit 72dpi so bearbeiten, als sei es zum Druck bestimmt. Und das bekommst Du in Köpfe, die nur digital, ohne Zeitung aufgewachsen sind, ganz schwer hinein. In die Köpfe von Druckspezialisten ist aber nur sehr schwer ein Verständnis der Grundproblematik der meisten Anwender zu bekommen. Meiner Meinung nach sind die Probleme teilweise hausgemacht: Wer auf ppi beharrt, macht sich nicht verständlich. Denn wie Du richtig sagt, wird überall von dpi geschrieben, in Druckereien selbst, in Druckeranleitungen. Überall.</p><p></p><p>Als dieser Thread von [USER=606534]@wex_stallion[/USER] vor 11 Jahren gestartet wurde, hatte ich schon darauf hingewiesen, dass die Problematik für die meisten Anwender ganz woanders liegt, nämlich am Verständnis einer für Print geeigneten Bildgröße. Meine Lösung war im JPEG Format einfach die Qualität anhand der Dateigröße abzuschätzen. Das fanden hier viele hilfreich. Nicht umsonst geben Bidlagenturen bis heute die Dateigröße als Orientierungswert für den Einsatzzweck an.</p><p></p><p>Grüße</p><p>Radulph</p></blockquote><p>[/QUOTE]</p>
[QUOTE="rakader, post: 2679588, member: 203221"] Ralf - ich unterschreibe das und bin mit Dir. Hatte ich mich nicht ähnlich ausgedrückt? Du schreibst selbst die Angaben stehen bei Druckereien. Gut und ehrlich - um ppi habe ich mich mein ganzes Berufsleben noch nie gekümmert. Aber immer um dpi, weil das eine kulturelle Übereinkunft in der Medienproduktion ist. Die ist so gewachsen wie PS bei Motoren, auch wenn kW eigentlich gültig ist. Aber jeder weiß was damit gemeint ist. Natürlich hast Du Recht mit Wischiwaschigestaltung. Aber das wird immer mehr so kommen, da im Newsroom halt noch schnell per Knopfdruck die Social-Media-Aktivitäten bedient werden müssen. Wenn man es dagegen richtig macht und plattformübergreifendes Storytelling macht, sind die Ansprüche an Mediengestaltung und Storytelling heute ungleich höher als früher. Ein gutes Buch, zwar schon eingie Jahre alt, aber immer noch aktuell, ist von Christian Jakubetz, Universalcode, jüngst als Neuauflage Unversalcode 2020 erschienen. Darin wird die neue Arbeitswirklichkeit der Medienproduktion beschrieben, die zusätzlichen Möglichkeiten und Herausforderungen. Dagegen nimmt sich hier die eindimensionale Diskussion um monomediales Flyerschubsen und ppi, wie bei unserem Freund, dem der Kaffee hochkommt, wie ein Auslaufmodell aus. Dass er Fehler umrechnet und geradebiegt, dafür wird er bezahlt. Faszinierend ist, was für medienübergreidende Gestaltungsmöglichkeiten und damit Erzählmöglichkeiten es gibt. Diese Kriterien gelten. Alles andere sind Hilfsmittel und haben sich unterzuordnen. Die wenigen Bilder, die ich heute noch als Medienmanager bearbeite, sind am besten hochwertig und werden mit entsprechender Software on the fly aufgearbeitet. 300 dpi hat sich da bewährt. Um alles andere muss ich mich dank Software nicht mehr kümmern. Ein Freund, Inhaber eines TV-Senders, hat sogar Software installiert, die mit 20-sekündiger Verzögerung seine Filme in 20 verschiedene Formate quasi live ausspielt. Videoformat, frames per second - war da mal was? Unfälle passieren aber immer mit jenen, die ein Webbild mit 72dpi so bearbeiten, als sei es zum Druck bestimmt. Und das bekommst Du in Köpfe, die nur digital, ohne Zeitung aufgewachsen sind, ganz schwer hinein. In die Köpfe von Druckspezialisten ist aber nur sehr schwer ein Verständnis der Grundproblematik der meisten Anwender zu bekommen. Meiner Meinung nach sind die Probleme teilweise hausgemacht: Wer auf ppi beharrt, macht sich nicht verständlich. Denn wie Du richtig sagt, wird überall von dpi geschrieben, in Druckereien selbst, in Druckeranleitungen. Überall. Als dieser Thread von [USER=606534]@wex_stallion[/USER] vor 11 Jahren gestartet wurde, hatte ich schon darauf hingewiesen, dass die Problematik für die meisten Anwender ganz woanders liegt, nämlich am Verständnis einer für Print geeigneten Bildgröße. Meine Lösung war im JPEG Format einfach die Qualität anhand der Dateigröße abzuschätzen. Das fanden hier viele hilfreich. Nicht umsonst geben Bidlagenturen bis heute die Dateigröße als Orientierungswert für den Einsatzzweck an. Grüße Radulph[/QUOTE] [/QUOTE]
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