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Fotografie und Gestaltung
Kameras & andere Hardware
DSLR oder Bridge(?) für Produktfoto - Wein
Beitrag
<blockquote data-quote="Tim_Kim" data-source="post: 1817024" data-attributes="member: 269873"><p><strong>AW: DSLR oder Bridge(?) für Produktfoto - Wein</strong></p><p></p><p>Nachdem die Bridges vom Tisch zu sein scheinen, was ich richtig finde, wird wohl eine Systemkamera mit Wechselobjektiven erste Wahl werden. Es muss allerdings keinesfalls eine Spiegelreflex (ob jetzt mit Spiegel oder ohne) sein, sondern es kommen durchaus auch kleine Systemkameras mit Wechselobjektiven in Frage.</p><p></p><p>Die Lumix wurde ja schon angesprochen, aber auch die Sony NEX-Reihe würde ich hier einreihen wollen. Die Sony SLT-Reihe ist ähnlich wie die Lumix von der Konzeption einer Spiegelreflexkamera nachempfunden, was für den häufigen und längeren Gebrauch in der Handhabung deutliche Vorteile hat. Dazu muss man aber auch schon aus der Hand fotografieren, um diese Vorteile nutzen zu können.</p><p></p><p>Da im Studio und auf Stativ fotografiert wird, spielt das Gehäuse doch weniger eine Rolle (Größe und Form), sondern mehr das Ergebnis.</p><p></p><p>Die gewünschen Aufnahmen lassen sich mit Dauerlicht für einen Anfänger weit besser umsetzen, als wenn man versucht mit Blitzlicht zu arbeiten. Ich sehe dann auch ehr hier das Problem, als bei der Kamera.</p><p></p><p>Bezogen auf die Möglichkeiten der Schärfentiefe gibt es zwischen Kleinbild (KB), APS-C und Four Thirds jeweils etwa eine Blende Abstand. Von KB zu APS-C habe ich bei gleicher Blendenzahl (F) eine Schärfentiefe die sich optisch um eine Blende unterscheidet. Um mit einer APS-C-Kamara die gleiche Unschärfe wie bei KB hinzubekommen, muss ich die Blende um einen Wert weiter schließen können. KB F2.8 entspricht dann APS-C F2.0. Von KB zu Four Thirds wären es dann zwei Blenden, also KB F2.8 zu Four Thirds F1.4. Referenz sollte allerdings nicht Kameras mit KB-Sensoren sein, sondern die APS-C-Klasse, da KB preislich außer Reichweite liegt. Somit ergibt sich zwischen APS-C und Four Thirds nur eine Blende unterschied. Allerdings wird man bei den Herstellern von APS-C-Kameras bezogen auf offenblendige Objektive leichter fündig, da Four Thirds-Hersteller noch deutlich weniger Objektive im Programm haben.</p><p></p><p>Neben den angesprochenen Marken Canon und Nikon würde ich Sony (als Nachfolger von Minolta) keinesfalls ausschließen, denn Ende des Monats werden Neuheiten vorgestellt, die die Konkurrenz von Canon und Nikon ziemlich alt aussehen lassen werden. Sony ist im Bereich der SLT-Kameras den anderen Herstellern deutlich voraus und bietet so ganz nebenbei auch ein ausreichend großes Objektivangebot. Zudem lassen sich via Adapter praktisch alle anderen Hersteller nutzen, dann zwar nur manuell, aber bei Produktfotografie muss es ja nicht schnell gehen.</p><p></p><p>Für die Unschärf sei dann noch der Hersteller <a href="http://lensbaby.de/" target="_blank">Lensbaby</a> empfohlen. Wer die Teile hat, braucht keine teuren Spezialobjektive. Und so ganz nebenbei passen die auch an alle Kameras. Bezogen auf die Produktfotografie gibt es auch Videos, die du beim Googlen nach Lensbaby sicher findest.</p><p></p><p>Produktfotografie lassen sich mit jeder Kamera machen, die die Möglichkeit bietet Objektive zu wechseln. Welche Technik dahinter steckt, ist eigentlich egal.</p><p></p><p>Viel wichtiger ist der Aufnahmetisch (Stichwort: Tabletop) bzw. die Möglichkeit diesen auszuleuchten. Bei kleinen Objekten geschieht das in der Regel sogar mit Dauerlicht, was für Anfänger viel besser zu beherrschen ist, als Blitzlicht. So ganz nebenbei wird die Qualität der Bilder nicht von der Kamera abhängen, sondern von der Ausleuchtung. Falsch oder unzureichend ausgeleuchtete Produktbilder sehen mit jeder Kamera grauslich aus.</p><p></p><p>Stichworte, unter denen man Infos findet, sind: Produktfotografie oder Tabletop</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Tim_Kim, post: 1817024, member: 269873"] [b]AW: DSLR oder Bridge(?) für Produktfoto - Wein[/b] Nachdem die Bridges vom Tisch zu sein scheinen, was ich richtig finde, wird wohl eine Systemkamera mit Wechselobjektiven erste Wahl werden. Es muss allerdings keinesfalls eine Spiegelreflex (ob jetzt mit Spiegel oder ohne) sein, sondern es kommen durchaus auch kleine Systemkameras mit Wechselobjektiven in Frage. Die Lumix wurde ja schon angesprochen, aber auch die Sony NEX-Reihe würde ich hier einreihen wollen. Die Sony SLT-Reihe ist ähnlich wie die Lumix von der Konzeption einer Spiegelreflexkamera nachempfunden, was für den häufigen und längeren Gebrauch in der Handhabung deutliche Vorteile hat. Dazu muss man aber auch schon aus der Hand fotografieren, um diese Vorteile nutzen zu können. Da im Studio und auf Stativ fotografiert wird, spielt das Gehäuse doch weniger eine Rolle (Größe und Form), sondern mehr das Ergebnis. Die gewünschen Aufnahmen lassen sich mit Dauerlicht für einen Anfänger weit besser umsetzen, als wenn man versucht mit Blitzlicht zu arbeiten. Ich sehe dann auch ehr hier das Problem, als bei der Kamera. Bezogen auf die Möglichkeiten der Schärfentiefe gibt es zwischen Kleinbild (KB), APS-C und Four Thirds jeweils etwa eine Blende Abstand. Von KB zu APS-C habe ich bei gleicher Blendenzahl (F) eine Schärfentiefe die sich optisch um eine Blende unterscheidet. Um mit einer APS-C-Kamara die gleiche Unschärfe wie bei KB hinzubekommen, muss ich die Blende um einen Wert weiter schließen können. KB F2.8 entspricht dann APS-C F2.0. Von KB zu Four Thirds wären es dann zwei Blenden, also KB F2.8 zu Four Thirds F1.4. Referenz sollte allerdings nicht Kameras mit KB-Sensoren sein, sondern die APS-C-Klasse, da KB preislich außer Reichweite liegt. Somit ergibt sich zwischen APS-C und Four Thirds nur eine Blende unterschied. Allerdings wird man bei den Herstellern von APS-C-Kameras bezogen auf offenblendige Objektive leichter fündig, da Four Thirds-Hersteller noch deutlich weniger Objektive im Programm haben. Neben den angesprochenen Marken Canon und Nikon würde ich Sony (als Nachfolger von Minolta) keinesfalls ausschließen, denn Ende des Monats werden Neuheiten vorgestellt, die die Konkurrenz von Canon und Nikon ziemlich alt aussehen lassen werden. Sony ist im Bereich der SLT-Kameras den anderen Herstellern deutlich voraus und bietet so ganz nebenbei auch ein ausreichend großes Objektivangebot. Zudem lassen sich via Adapter praktisch alle anderen Hersteller nutzen, dann zwar nur manuell, aber bei Produktfotografie muss es ja nicht schnell gehen. Für die Unschärf sei dann noch der Hersteller [URL="http://lensbaby.de/"]Lensbaby[/URL] empfohlen. Wer die Teile hat, braucht keine teuren Spezialobjektive. Und so ganz nebenbei passen die auch an alle Kameras. Bezogen auf die Produktfotografie gibt es auch Videos, die du beim Googlen nach Lensbaby sicher findest. Produktfotografie lassen sich mit jeder Kamera machen, die die Möglichkeit bietet Objektive zu wechseln. Welche Technik dahinter steckt, ist eigentlich egal. Viel wichtiger ist der Aufnahmetisch (Stichwort: Tabletop) bzw. die Möglichkeit diesen auszuleuchten. Bei kleinen Objekten geschieht das in der Regel sogar mit Dauerlicht, was für Anfänger viel besser zu beherrschen ist, als Blitzlicht. So ganz nebenbei wird die Qualität der Bilder nicht von der Kamera abhängen, sondern von der Ausleuchtung. Falsch oder unzureichend ausgeleuchtete Produktbilder sehen mit jeder Kamera grauslich aus. Stichworte, unter denen man Infos findet, sind: Produktfotografie oder Tabletop [/QUOTE]
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