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Fotografie und Gestaltung
Kameras & andere Hardware
DSLR oder Bridge(?) für Produktfoto - Wein
Beitrag
<blockquote data-quote="DoctorG" data-source="post: 1817031" data-attributes="member: 432756"><p><strong>AW: DSLR oder Bridge(?) für Produktfoto - Wein</strong></p><p></p><p></p><p>Im Kern der Spiegel. Erst damit fing die Namensdiskussion an. Anfangs wollten die etablierten Hersteller wohl wegen der kleineren Sensorgröße und damit verbundenen Einschränkungen in der Bildgestaltung der Spiegellosen denen einen abgrenzenden Namen geben. Das hat bei den Four Thirds und Micro Four Thirds-Geräten (Pana, Olympus) noch geklappt. Mittlerweile gibt es aber eben auch Spiegellose mit APS-Sensorgröße. Zwei Beispiele, warum eigentlich nur noch der Spiegel als Kriterium zur Abgrenzung übrig ist:</p><p></p><p>Bei Sigmas SD14 und SD15 gab es keine Diskussion: eindeutig eine DSLR, hatten ja einen Spiegel. Aber ebenfalls einen kleineren Sensor als APS-C. Wären die Kriterien für DSLR 1. Spiegel und 2. Sensorgröße mind. APS-C, dann hätten Sigma-Geräte eben auch Systemkameras genannt werden müssen.</p><p></p><p>Die Ricoh-Geräte haben hingegen mit 1.5 sogar einen etwa kleineren Crop bei APS-C-Größe des Sensors und werden - weil ohne Spiegel - zu den "Systemkameras" gezählt. Dasselbe gilt für die aktuellen Samsungs.</p><p></p><p>So kommt es, dass der Begriff "Systemkamera" jetzt eigentlich nur noch am heute oft irrelevanten Spiegel festgemacht werden kann. Die anfangs durchaus entwertend gemeinte Abgrenzung wegen der Sensorgröße klappt bei den neuen Geräten nicht mehr.</p><p></p><p>Der Zubehörumfang ist deswegen kleiner, weil die Anbieter dieser Geräte mit ihren neuen Ansätzen erst kurze Zeit am Markt sind und natürlich nicht, weil man das so designt. Aber praktisch stimmt das momentan schon: Systemkamera heißt sich auf eine Plattform mit eingeschränktem Zubehör einzulassen. Das muss nicht schlimm sein, wenn es nur Sachen betrifft, die man sowieso nicht bräuchte. Aber gemessen am Platzhirsch Canon - irgendwas fehlt mit Sicherheit.</p><p></p><p>Canon 550 vs 600:</p><p></p><p>Canon hat schon ganz gut Modellpflege betrieben. Die aktuelle Firmware soll die Bild- und Videoqualität noch einen Tick gegenüber den älteren Geräten erhöhen. Aber das wird man wohl auch wieder nur im Direktvergleich sehen. Und auch hier waren die alten Geräte ja nun nicht schlecht. </p><p>Aber was ich extrem gut finde - und das gibt es bei den alten Geräten meines Wissens nicht (bitte korrigieren, wenn ich mich hier irre): Es gibt bei der 600 nun zwei Knöpfe zum manuellen 5x und 10x Zoomen für exaktes Scharfstellen. Das hilft mir insbesondere, wenn ich mit alten Objektiven arbeite, die noch keinen Autofokus kennen. Ebenso im Makrobereich - wenn ich z.B. exakt das Fliegenauge scharf haben will und nicht die Stirnfalten daneben. Hier auch mit neuen Objektiven, da im Makrobereich Autofokus zumeist ohnmächtig ist (der kriegt schon irgendwas scharf, immer - gerade hier ist es aber nur die Frage, was Du scharf haben *willst* - die Kamera müsste also Gedanken lesen können). Ist aus meiner Sicht auch bei Produktfotos Gold: Du kannst auf dem Etikett der Weinflasche in dem Vergrößerungsmodus exakt den Buchstaben bestimmen, auf dem der Fokus liegen soll und musst das nicht durch viele Versuche ermitteln. Mir war's das Geld wert und ich nutze das tatsächlich andauernd. Ist meines Wissens übrigens ein Panasonic-Erbe - die haben das bei den Lumix-G-Modellen eingeführt. Diese Funktion wäre für mich heute absolut kaufentscheidend. Ob Nikon so eine Funktion hat, weiß ich nicht - aber sicher die Nikonians hier.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="DoctorG, post: 1817031, member: 432756"] [b]AW: DSLR oder Bridge(?) für Produktfoto - Wein[/b] Im Kern der Spiegel. Erst damit fing die Namensdiskussion an. Anfangs wollten die etablierten Hersteller wohl wegen der kleineren Sensorgröße und damit verbundenen Einschränkungen in der Bildgestaltung der Spiegellosen denen einen abgrenzenden Namen geben. Das hat bei den Four Thirds und Micro Four Thirds-Geräten (Pana, Olympus) noch geklappt. Mittlerweile gibt es aber eben auch Spiegellose mit APS-Sensorgröße. Zwei Beispiele, warum eigentlich nur noch der Spiegel als Kriterium zur Abgrenzung übrig ist: Bei Sigmas SD14 und SD15 gab es keine Diskussion: eindeutig eine DSLR, hatten ja einen Spiegel. Aber ebenfalls einen kleineren Sensor als APS-C. Wären die Kriterien für DSLR 1. Spiegel und 2. Sensorgröße mind. APS-C, dann hätten Sigma-Geräte eben auch Systemkameras genannt werden müssen. Die Ricoh-Geräte haben hingegen mit 1.5 sogar einen etwa kleineren Crop bei APS-C-Größe des Sensors und werden - weil ohne Spiegel - zu den "Systemkameras" gezählt. Dasselbe gilt für die aktuellen Samsungs. So kommt es, dass der Begriff "Systemkamera" jetzt eigentlich nur noch am heute oft irrelevanten Spiegel festgemacht werden kann. Die anfangs durchaus entwertend gemeinte Abgrenzung wegen der Sensorgröße klappt bei den neuen Geräten nicht mehr. Der Zubehörumfang ist deswegen kleiner, weil die Anbieter dieser Geräte mit ihren neuen Ansätzen erst kurze Zeit am Markt sind und natürlich nicht, weil man das so designt. Aber praktisch stimmt das momentan schon: Systemkamera heißt sich auf eine Plattform mit eingeschränktem Zubehör einzulassen. Das muss nicht schlimm sein, wenn es nur Sachen betrifft, die man sowieso nicht bräuchte. Aber gemessen am Platzhirsch Canon - irgendwas fehlt mit Sicherheit. Canon 550 vs 600: Canon hat schon ganz gut Modellpflege betrieben. Die aktuelle Firmware soll die Bild- und Videoqualität noch einen Tick gegenüber den älteren Geräten erhöhen. Aber das wird man wohl auch wieder nur im Direktvergleich sehen. Und auch hier waren die alten Geräte ja nun nicht schlecht. Aber was ich extrem gut finde - und das gibt es bei den alten Geräten meines Wissens nicht (bitte korrigieren, wenn ich mich hier irre): Es gibt bei der 600 nun zwei Knöpfe zum manuellen 5x und 10x Zoomen für exaktes Scharfstellen. Das hilft mir insbesondere, wenn ich mit alten Objektiven arbeite, die noch keinen Autofokus kennen. Ebenso im Makrobereich - wenn ich z.B. exakt das Fliegenauge scharf haben will und nicht die Stirnfalten daneben. Hier auch mit neuen Objektiven, da im Makrobereich Autofokus zumeist ohnmächtig ist (der kriegt schon irgendwas scharf, immer - gerade hier ist es aber nur die Frage, was Du scharf haben *willst* - die Kamera müsste also Gedanken lesen können). Ist aus meiner Sicht auch bei Produktfotos Gold: Du kannst auf dem Etikett der Weinflasche in dem Vergrößerungsmodus exakt den Buchstaben bestimmen, auf dem der Fokus liegen soll und musst das nicht durch viele Versuche ermitteln. Mir war's das Geld wert und ich nutze das tatsächlich andauernd. Ist meines Wissens übrigens ein Panasonic-Erbe - die haben das bei den Lumix-G-Modellen eingeführt. Diese Funktion wäre für mich heute absolut kaufentscheidend. Ob Nikon so eine Funktion hat, weiß ich nicht - aber sicher die Nikonians hier. [/QUOTE]
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