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Ein Objektiv für 360-Grad-Aufnahmen
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<blockquote data-quote="01er" data-source="post: 2767285" data-attributes="member: 232903"><p>Es ist abermals erstaunlich, wie alte Technologien immer wieder neu aufgewärmt und für brandneu erklärt werden, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das anamorphotische Prinzip gab es schon in der Mitte des 17. Jahrhunderts (rein optisch natürlich). Man hatte damals beispielsweise gewölbte Deckengemälde in eine normale Darstellung überführt, um diese besser betrachten zu können.Außer, dass man hier kein optisches Gegenstück nimmt, sondern die Entzerrung eine Software überlässt. Ich nehme an, dass das Objektiv nach oben gerichtet sein muss - denn ein Objektiv, welches hinter den Fotografen schauen kann, wäre wirklich eine echte Innovation. Da aber am Boden das Stativ oder/und der Fotograf steht, wird diese Stelle immer unbrauchbar sein. Was MichaelBraun als "nicht perfect abgelichtet" bezeichnet, ist also der Ort, an dem die Technik steht. Diese kann man versuchen, digital zu überschmieren. Außerdem liegen im Nadir und im Zenit die optischen Biegungsachsen, die man auch nur durch digitale Schmierereien (ungenügend) bekämpfen kann.Mit fotografischer Qualität hat das ganze ohnehin nichts zu tun.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="01er, post: 2767285, member: 232903"] Es ist abermals erstaunlich, wie alte Technologien immer wieder neu aufgewärmt und für brandneu erklärt werden, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das anamorphotische Prinzip gab es schon in der Mitte des 17. Jahrhunderts (rein optisch natürlich). Man hatte damals beispielsweise gewölbte Deckengemälde in eine normale Darstellung überführt, um diese besser betrachten zu können.Außer, dass man hier kein optisches Gegenstück nimmt, sondern die Entzerrung eine Software überlässt. Ich nehme an, dass das Objektiv nach oben gerichtet sein muss - denn ein Objektiv, welches hinter den Fotografen schauen kann, wäre wirklich eine echte Innovation. Da aber am Boden das Stativ oder/und der Fotograf steht, wird diese Stelle immer unbrauchbar sein. Was MichaelBraun als "nicht perfect abgelichtet" bezeichnet, ist also der Ort, an dem die Technik steht. Diese kann man versuchen, digital zu überschmieren. Außerdem liegen im Nadir und im Zenit die optischen Biegungsachsen, die man auch nur durch digitale Schmierereien (ungenügend) bekämpfen kann.Mit fotografischer Qualität hat das ganze ohnehin nichts zu tun. [/QUOTE]
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