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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Ein paar meiner Bilder
Beitrag
<blockquote data-quote="Haiduc" data-source="post: 1520789" data-attributes="member: 272988"><p><strong>AW: Ein paar meiner Bilder</strong></p><p></p><p>Ach wie schön, wir haben mal wieder eine RAW-Diskussion, hatten wir ja schon lange nicht mehr!</p><p> </p><p></p><p> RAW (Roh) ist ein Format das es ermöglicht die Bilder nahezu unbearbeitet vom Bildsensor festzuhalten um sie mit entsprechendem Software-Konverter am PC weiterverarbeiten zu können.</p><p>Beim JPEG-Format werden die Bilder durch die Einstellungen, die im Menü der Kamera vorgenommen werden schon weitestgehend festgelegt, man kann mittels eines Bildbearbeitungsprogramms auch hier nachträglich Veränderungen vornehmen, jedoch ist der Spielraum viel geringer!</p><p></p><p> Das bedeutet die <strong>RAW-Entwicklung ist eigentlich nichts anderes als es früher die Entwicklung eines Negativfilms war!</strong></p><p> </p><p></p><p> Das RAW bietet eine 12-16 Bit Datentiefe, und somit 4-8 Bit mehr Bildinformationen als das JPEG-Format mit seiner 8 Bit Datentiefe, was sich in erster Linie in einem deutlich höheren Dynamikumfang äußert.</p><p> </p><p></p><p> </p><p></p><p> Neben dem höheren Dynamikumfang hat man auch einen höheren Farbumfang! </p><p></p><p> Wenn man seine Bilder Nachbearbeiten möchte, stößt man beim JPEG-Format sehr schnell an die Grenzen was sich in ausgefressenen Lichtern, oder zu dunklen Bilddetails äußern kann!</p><p> Hier bietet das RAW-Format mit seinen 4096 Helligkeitsabstufungen gegenüber den mageren 256 des JPEG-Formates deutlich mehr!</p><p> Man kann zu helle Stellen als auch zu dunkle Stellen des Bildes wesentlich besser korrigieren, ohne das einem die Lichter ausreisen bzw. Schatten absaufen, was sich besonders in kritischen Lichtsituationen mit starkem Kontrastverhalten bemerkbar macht!</p><p> Die Helligkeits-und Farbverläufe sind weicher und harmonischer!</p><p> Sämtliche Steps die im Konverter vollzogen werden sind widerrufbar, da das Original bei der Bearbeitung unangetastet bleibt!</p><p> </p><p></p><p> Einstellungen betreffs Rauschunterdrückung, Weißabgleich, Farbeinstellungen, Schärfung und dergleichen <strong>wirken sich nicht im RAW-Format aus, </strong>soviel zu dem Thema Graukarte im RAW-Format!<img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p> Wenn ich diese Einstellungen an meiner Kamera vornehme, sehe ich die Auswirkungen nur auf dem Display der Kamera, jedoch nicht im RAW-Konverter des PC.</p><p> </p><p></p><p> Nachteil des Formates sind natürlich die Datei-Größe, was sich unter anderem auch bei der Aufnahme des Bildes mit der Kamera durch eine verminderte Serienbildgeschwindigkeit äußert, als auch das die Bilder erst entwickeln werden müssen, bevor ich sie als JPEG, Tiff oder in einem anderen Format gespeichert werden können.</p><p> </p><p></p><p> Bei nicht so wichtigen Bildern, bei Bildern bei denen es auf eine hohe Serienbildgeschwindigkeit ankommt, bei Schnappschüssen, als auch bei unkritischen Lichtsituationen würde ich auch auf das JPEG Format ausweichen!</p><p> </p><p></p><p> Gruß Robert</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Haiduc, post: 1520789, member: 272988"] [b]AW: Ein paar meiner Bilder[/b] Ach wie schön, wir haben mal wieder eine RAW-Diskussion, hatten wir ja schon lange nicht mehr! RAW (Roh) ist ein Format das es ermöglicht die Bilder nahezu unbearbeitet vom Bildsensor festzuhalten um sie mit entsprechendem Software-Konverter am PC weiterverarbeiten zu können. Beim JPEG-Format werden die Bilder durch die Einstellungen, die im Menü der Kamera vorgenommen werden schon weitestgehend festgelegt, man kann mittels eines Bildbearbeitungsprogramms auch hier nachträglich Veränderungen vornehmen, jedoch ist der Spielraum viel geringer! Das bedeutet die [B]RAW-Entwicklung ist eigentlich nichts anderes als es früher die Entwicklung eines Negativfilms war![/B] Das RAW bietet eine 12-16 Bit Datentiefe, und somit 4-8 Bit mehr Bildinformationen als das JPEG-Format mit seiner 8 Bit Datentiefe, was sich in erster Linie in einem deutlich höheren Dynamikumfang äußert. Neben dem höheren Dynamikumfang hat man auch einen höheren Farbumfang! Wenn man seine Bilder Nachbearbeiten möchte, stößt man beim JPEG-Format sehr schnell an die Grenzen was sich in ausgefressenen Lichtern, oder zu dunklen Bilddetails äußern kann! Hier bietet das RAW-Format mit seinen 4096 Helligkeitsabstufungen gegenüber den mageren 256 des JPEG-Formates deutlich mehr! Man kann zu helle Stellen als auch zu dunkle Stellen des Bildes wesentlich besser korrigieren, ohne das einem die Lichter ausreisen bzw. Schatten absaufen, was sich besonders in kritischen Lichtsituationen mit starkem Kontrastverhalten bemerkbar macht! Die Helligkeits-und Farbverläufe sind weicher und harmonischer! Sämtliche Steps die im Konverter vollzogen werden sind widerrufbar, da das Original bei der Bearbeitung unangetastet bleibt! Einstellungen betreffs Rauschunterdrückung, Weißabgleich, Farbeinstellungen, Schärfung und dergleichen [B]wirken sich nicht im RAW-Format aus, [/B]soviel zu dem Thema Graukarte im RAW-Format!;) Wenn ich diese Einstellungen an meiner Kamera vornehme, sehe ich die Auswirkungen nur auf dem Display der Kamera, jedoch nicht im RAW-Konverter des PC. Nachteil des Formates sind natürlich die Datei-Größe, was sich unter anderem auch bei der Aufnahme des Bildes mit der Kamera durch eine verminderte Serienbildgeschwindigkeit äußert, als auch das die Bilder erst entwickeln werden müssen, bevor ich sie als JPEG, Tiff oder in einem anderen Format gespeichert werden können. Bei nicht so wichtigen Bildern, bei Bildern bei denen es auf eine hohe Serienbildgeschwindigkeit ankommt, bei Schnappschüssen, als auch bei unkritischen Lichtsituationen würde ich auch auf das JPEG Format ausweichen! Gruß Robert [/QUOTE]
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