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Fotografie und Gestaltung
Kameras & andere Hardware
Einsteigermodell Spiegelreflex oder Systemkamera?
Beitrag
<blockquote data-quote="Arm1479" data-source="post: 2519244" data-attributes="member: 640469"><p>Hallo [USER=630632]@Cleopatra777[/USER],</p><p>die Entscheidung für einen Hersteller ist eine Sache für sich. Daß sich noch kein Nikonianer hier gemeldet hat ist reiner Zufall. Hier habe ich dir mal auf die Schnelle eine Webseite gesucht, die Kameras mit einander vergleicht. Natürlich hat auch Nikon Kameras für Einsteiger.</p><p>Für einen Einsteiger, der sich sowieso einarbeiten muß, sind die Unterschiede der Funktionen nicht so ausschlaggebend, hier hat der Preis den größeren Einfluß. Alle DSLRs können den "vollautomatischen" Modus (Objekt auswählen und auslösen), über Zeit- und Blenden-Automatik bis zum manuellen Modus.</p><p>Je nach persönlichen Neigungen sollte man sich die Kamera nehmen, die gut in der Hand liegt.</p><p>Weitere grundsätzliche Entscheidungen sind die Beantwortung der Frage: brauche ich einen optischen Sucher (als Brillenträger habe ich mit der Sonne im Rücken das Problem, daß ich die Anzeige auf dem Monitor so schlecht sehe, daß ich damit nicht in der Lage bin, manuell scharf zu stellen), brauche ich einen schwenkbaren Monitor, weil ich über Kopf, am Boden oder um die Ecke fotografieren will. Blitzgerät, Winkelsucher, Kabel- und Funkauslöser gibt es für Nikon sowie für Canon, ist also kein Problem. Einen gewissen Einfluß kann die Qualität des Autofokus (AF) haben (ist er schnell genug und ist er zuverlässig). 100% kann man sich sowieso auf einen AF nicht verlassen. Es kommt immer wieder vor, daß der AF etwas anderes fokusiert als man fotografieren will. Der AF sucht sich nach Möglichkeit eine kontrastreiche Kante in Blickrichtung. Steht eine Person, die man fotografieren will, z.B. in "grauer" Kleidung vor einem Fachwerkhaus mit dunklen Balken in der weißen Fassade, so wird der AF mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Hintergrund fokussieren. Dies ist unangenehm bei sich bewegenden Objekten, wo man keine Zeit für manuelle Fokusierung hat.</p><p>Als ich vor ca. 6 Jahren wg. Wiedereinstieg und Umstieg von Analog auf Digital vor der Entscheidung für Nikon oder Canon stand, habe ich mehr "gewürfelt" als sachliche Gründe für einen bestimmten Hersteller gehabt. Durch die sehr kurzen Produktzyklen, spätestens innerhalb eines Jahres kommt von jedem Hersteller eine neue Kamera auf den Markt. Dann kann man auf die Idee kommen, daß man sich verkehrt entschieden hat und/oder nach einem weiteren halben Jahr ist man wieder froh für seine Entscheidung.</p><p></p><p>Du hast ja bereits dem Rat gefolgt und einige Kameras in die Hand genommen. Lies dir vielleicht noch einige Testergebnisse im Web durch und überlege dir welche Funktion der Kamera für dich wichtig sein könnte. Und dann lege einfach los, sammle Erfahrungen (und Objektive).</p><p>Noch ein Hinweis zum Objektiv: ein Zoom-Objektiv ist als "immer drauf" sehr praktisch, sollte für den Anfang für eine Kamera mit APS-C-Sensor einen Brennweitenbereich von 18-200mm haben. Du kannst dir auch ein Objektiv von einem sogenannten "Dritthersteller" (Sigma, Tamron, Tokina usw.) zulegen, ist u.U. preiswerter als vom Kamerahersteller. Ein "Dritthersteller" produziert Objektive, die den passenden Bajonett-Anschluß für deine Kamera haben (muß beim Kauf ausgewählt werden). Einen laufenden Objektivwechsel sollte man vermeiden, oft ist in der Zwischenzeit das zu fotografierende Objekt verschwunden. Späterhin wirst du dir dann für besondere Fälle noch weitere Fest-Brennweiten zulegen.</p><p></p><p>Viele Grüße</p><p>Armin</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Arm1479, post: 2519244, member: 640469"] Hallo [USER=630632]@Cleopatra777[/USER], die Entscheidung für einen Hersteller ist eine Sache für sich. Daß sich noch kein Nikonianer hier gemeldet hat ist reiner Zufall. Hier habe ich dir mal auf die Schnelle eine Webseite gesucht, die Kameras mit einander vergleicht. Natürlich hat auch Nikon Kameras für Einsteiger. Für einen Einsteiger, der sich sowieso einarbeiten muß, sind die Unterschiede der Funktionen nicht so ausschlaggebend, hier hat der Preis den größeren Einfluß. Alle DSLRs können den "vollautomatischen" Modus (Objekt auswählen und auslösen), über Zeit- und Blenden-Automatik bis zum manuellen Modus. Je nach persönlichen Neigungen sollte man sich die Kamera nehmen, die gut in der Hand liegt. Weitere grundsätzliche Entscheidungen sind die Beantwortung der Frage: brauche ich einen optischen Sucher (als Brillenträger habe ich mit der Sonne im Rücken das Problem, daß ich die Anzeige auf dem Monitor so schlecht sehe, daß ich damit nicht in der Lage bin, manuell scharf zu stellen), brauche ich einen schwenkbaren Monitor, weil ich über Kopf, am Boden oder um die Ecke fotografieren will. Blitzgerät, Winkelsucher, Kabel- und Funkauslöser gibt es für Nikon sowie für Canon, ist also kein Problem. Einen gewissen Einfluß kann die Qualität des Autofokus (AF) haben (ist er schnell genug und ist er zuverlässig). 100% kann man sich sowieso auf einen AF nicht verlassen. Es kommt immer wieder vor, daß der AF etwas anderes fokusiert als man fotografieren will. Der AF sucht sich nach Möglichkeit eine kontrastreiche Kante in Blickrichtung. Steht eine Person, die man fotografieren will, z.B. in "grauer" Kleidung vor einem Fachwerkhaus mit dunklen Balken in der weißen Fassade, so wird der AF mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Hintergrund fokussieren. Dies ist unangenehm bei sich bewegenden Objekten, wo man keine Zeit für manuelle Fokusierung hat. Als ich vor ca. 6 Jahren wg. Wiedereinstieg und Umstieg von Analog auf Digital vor der Entscheidung für Nikon oder Canon stand, habe ich mehr "gewürfelt" als sachliche Gründe für einen bestimmten Hersteller gehabt. Durch die sehr kurzen Produktzyklen, spätestens innerhalb eines Jahres kommt von jedem Hersteller eine neue Kamera auf den Markt. Dann kann man auf die Idee kommen, daß man sich verkehrt entschieden hat und/oder nach einem weiteren halben Jahr ist man wieder froh für seine Entscheidung. Du hast ja bereits dem Rat gefolgt und einige Kameras in die Hand genommen. Lies dir vielleicht noch einige Testergebnisse im Web durch und überlege dir welche Funktion der Kamera für dich wichtig sein könnte. Und dann lege einfach los, sammle Erfahrungen (und Objektive). Noch ein Hinweis zum Objektiv: ein Zoom-Objektiv ist als "immer drauf" sehr praktisch, sollte für den Anfang für eine Kamera mit APS-C-Sensor einen Brennweitenbereich von 18-200mm haben. Du kannst dir auch ein Objektiv von einem sogenannten "Dritthersteller" (Sigma, Tamron, Tokina usw.) zulegen, ist u.U. preiswerter als vom Kamerahersteller. Ein "Dritthersteller" produziert Objektive, die den passenden Bajonett-Anschluß für deine Kamera haben (muß beim Kauf ausgewählt werden). Einen laufenden Objektivwechsel sollte man vermeiden, oft ist in der Zwischenzeit das zu fotografierende Objekt verschwunden. Späterhin wirst du dir dann für besondere Fälle noch weitere Fest-Brennweiten zulegen. Viele Grüße Armin [/QUOTE]
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