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Beitrag
<blockquote data-quote="Panobilder" data-source="post: 2731299" data-attributes="member: 558356"><p>Von Produkfotografie zu Videos...</p><p>Es wird immer komplexer und aufwändiger und alles soll ohne sinnvolles Basis-Wissen umgesetzt werden...</p><p>Spannend ;-)</p><p></p><p>Video/Film besteht aus etlichen wichtigen "Abteilungen":</p><p>Idee/Konzept, Organisation, Drehbuch /Script/Texte</p><p>Technische Umsetzung: Bild, Ton, Licht und Ausstattung (Umgebung/Raum)</p><p>Das Üben der Sprecherin, als auch das Üben der Kamerafrau/Tonfrau/Beleuchterin sollte nicht vergessen werden.</p><p></p><p>Wird das Video später bearbeitet? Mit Texten und/oder Bildern zusammengeschnitten? Mit Musik vertont?</p><p>Falls ja, dann bei dem Dreh diese Schritte und evtl. Schnitte auch entsprechend einplanen.</p><p></p><p>Soll man nun bei allen Kleinigkeiten anfangen, wie:</p><p>- externes Mikrofon nutzen, Ideal: Richtmikro oder Headset oder Krawattenmicro - Funk ist nett, es geht alles auch billiger mit Kabel</p><p>- Mikro so nahe als möglich an die Sprecherin (Galgen, Angel, Tischstativ, oder eben wie bereits erwähnt ein Lavalier)</p><p>- Das Mikro soll (technisch) zur Kamera passen, Anschlußstecker, Impedanz, Pegel (und Rauschpegel)</p><p>- Falls die Kamera keinen vernünftigen (rauscharmen) Mikroeingang hat und man das Video sowieso noch bearbeitet/schneidet, dann geht auch ein externer Recorder, da tut auch einer der "billigen" unter 100.- sehr gute Dienste! Den korrekten Umgang muss man sowieso lernen, da sind die 4-6 fach teureren Geräte genauso aufwändig...</p><p>- für Ruhe im Raum sorgen während des gesamten Drehs</p><p>- für gleichmässiges Licht sorgen, sowohl Intensität als auch Farbe, Mischlicht ist Mist.</p><p>- Praxistipp Low Budget: Weisse Wände als großflächige Reflektoren nutzen, falls möglich.</p><p>- Kamera auf Stativ, nicht rum-zoomen, falls Schwenks oder Zooms, diese absolut ruckfrei und seeehr langsam.</p><p>- Kein Autofokus, sondern alles in M</p><p>-etc etc...</p><p></p><p>Licht: Ein ganz eigenes Thema!</p><p>Wichtig wäre zu erwähnen, das Flacker/Flicker beachtet werden muss, dafür gibt es technisch unterschiedliche Lösungen.</p><p>Entweder hochwertiges Licht kaufen oder leihen (ich nutze die Hedler LED 1000), oder "lange" Belichtungszeiten (um ein 50 oder 100Hz Flackern und evtl. daraus resultierende Farbänderungen zu vermeiden).</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Panobilder, post: 2731299, member: 558356"] Von Produkfotografie zu Videos... Es wird immer komplexer und aufwändiger und alles soll ohne sinnvolles Basis-Wissen umgesetzt werden... Spannend ;-) Video/Film besteht aus etlichen wichtigen "Abteilungen": Idee/Konzept, Organisation, Drehbuch /Script/Texte Technische Umsetzung: Bild, Ton, Licht und Ausstattung (Umgebung/Raum) Das Üben der Sprecherin, als auch das Üben der Kamerafrau/Tonfrau/Beleuchterin sollte nicht vergessen werden. Wird das Video später bearbeitet? Mit Texten und/oder Bildern zusammengeschnitten? Mit Musik vertont? Falls ja, dann bei dem Dreh diese Schritte und evtl. Schnitte auch entsprechend einplanen. Soll man nun bei allen Kleinigkeiten anfangen, wie: - externes Mikrofon nutzen, Ideal: Richtmikro oder Headset oder Krawattenmicro - Funk ist nett, es geht alles auch billiger mit Kabel - Mikro so nahe als möglich an die Sprecherin (Galgen, Angel, Tischstativ, oder eben wie bereits erwähnt ein Lavalier) - Das Mikro soll (technisch) zur Kamera passen, Anschlußstecker, Impedanz, Pegel (und Rauschpegel) - Falls die Kamera keinen vernünftigen (rauscharmen) Mikroeingang hat und man das Video sowieso noch bearbeitet/schneidet, dann geht auch ein externer Recorder, da tut auch einer der "billigen" unter 100.- sehr gute Dienste! Den korrekten Umgang muss man sowieso lernen, da sind die 4-6 fach teureren Geräte genauso aufwändig... - für Ruhe im Raum sorgen während des gesamten Drehs - für gleichmässiges Licht sorgen, sowohl Intensität als auch Farbe, Mischlicht ist Mist. - Praxistipp Low Budget: Weisse Wände als großflächige Reflektoren nutzen, falls möglich. - Kamera auf Stativ, nicht rum-zoomen, falls Schwenks oder Zooms, diese absolut ruckfrei und seeehr langsam. - Kein Autofokus, sondern alles in M -etc etc... Licht: Ein ganz eigenes Thema! Wichtig wäre zu erwähnen, das Flacker/Flicker beachtet werden muss, dafür gibt es technisch unterschiedliche Lösungen. Entweder hochwertiges Licht kaufen oder leihen (ich nutze die Hedler LED 1000), oder "lange" Belichtungszeiten (um ein 50 oder 100Hz Flackern und evtl. daraus resultierende Farbänderungen zu vermeiden). [/QUOTE]
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