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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Photoshop
Farben beim Druck unterschiedlich, je nach Papier
Beitrag
<blockquote data-quote="grafik_avd" data-source="post: 2156618" data-attributes="member: 489956"><p><strong>AW: Farben beim Druck unterschiedlich, je nach Papier</strong></p><p></p><p>Wie du schon richtig feststelltes liegt das am CM. Und da muss für jedes Gerät und jedes Papier ein eigenes Profil erstellt werden (im optimal Fall. Bei hochwertigen Photopapieren gibt es teilweise für gängige Photodrucker schon vorgefertigte Profile).</p><p></p><p>Das heißt: Kalibrierung des Monitors und Kalibrierung der Drucker für die jeweiligen Papiere. Das sind dann die Geräteprofile über die wiederum erst die Farbprofile/-räume der Druckdaten korrekt interpretiert werden können. Erst dann steht ein durchgängiges CM.</p><p>Kolorimeter für den Monitor gibt es schon relativ preiswert. Für den Druck wird es dann schon etwas teurer, da ein Monitor eine aktive und ein Drucker eine passive Farbdarstellung hat - der Monitor leuchtet, das Papier reflektiert nur.</p><p>Den Monitor solltest du schon mit einer entsprechenden Hardware kalibrieren um eine adäquate Farbwiedergabe zu erreichen. Beim Druck kannst du entweder per Experiment in den Treibern und deren Feinjustierung arbeiten, was zwar etwas Gefummel ist, aber je nach Anspruch an die Genauigkeit der Farbwiedergabe, wahrscheinlich im besseren Kostenverhältnis zu einem entsprechenden Kalibrierungsgerät steht. Die Einstellungen funktionieren dann aber auch nur an dem einen Rechner, mit dem einen Monitor, dem einen Drucker und dem entsprechenden Papier.</p><p></p><p>Wenn der Monitor korrekt kalibriert ist, bietet sich dann die Ausbelichtung über Labor/Drogeriemarkt an, da du weitestgehend die Farben dargestellt bekommst, die das entsprechende Farbprofil darstellen kann.</p><p></p><p>So ist das Quatsch! Denn auch HKS/Pantone setzen einen korrekt kalibrierten Monitor voraus, da es sich um Farbpaletten für den professionellen Druck mit entsprechenden Maschinen handelt, also mit einem Tintenstrahler im hier besprochenen Bereich, garnicht dargestellt werden können.</p><p>In einer PDF befindet sich auch nur, je nach PDF-Standard, eine Bilddatei mit entsprechendem Farbprofil.</p><p>In ID würde im schlimmsten Fall, genau wie bei einer "unbedachten" PDF-Konvertierung, nochmals eine Interpolation/Konvertierung des Bildes statt finden, wenn man mit den Möglichkeiten der Druckeinstellungen nicht bewandert ist.</p><p>Abgesehen davon greifen ID und PS auf die selben Engines zurück.</p><p>Und die vordefinierten Einstellungen in der Adobe Suite z.B. bei "Hochwertiger Druck"sind alles andere als hochwertig.</p><p>Zu dem muss bedacht werden, daß ein Consumer-Drucker zwar CMYK bestückt ist bei den Tinten (bei den meisten), aber die Treiber RGB-Daten senden.</p><p>Erst bei höherwertigen Maschinen besteht die Möglichkeit sogenannter RIP-Treiber, die die CMYK-Farben des Druckers direkt ansteuern.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="grafik_avd, post: 2156618, member: 489956"] [b]AW: Farben beim Druck unterschiedlich, je nach Papier[/b] Wie du schon richtig feststelltes liegt das am CM. Und da muss für jedes Gerät und jedes Papier ein eigenes Profil erstellt werden (im optimal Fall. Bei hochwertigen Photopapieren gibt es teilweise für gängige Photodrucker schon vorgefertigte Profile). Das heißt: Kalibrierung des Monitors und Kalibrierung der Drucker für die jeweiligen Papiere. Das sind dann die Geräteprofile über die wiederum erst die Farbprofile/-räume der Druckdaten korrekt interpretiert werden können. Erst dann steht ein durchgängiges CM. Kolorimeter für den Monitor gibt es schon relativ preiswert. Für den Druck wird es dann schon etwas teurer, da ein Monitor eine aktive und ein Drucker eine passive Farbdarstellung hat - der Monitor leuchtet, das Papier reflektiert nur. Den Monitor solltest du schon mit einer entsprechenden Hardware kalibrieren um eine adäquate Farbwiedergabe zu erreichen. Beim Druck kannst du entweder per Experiment in den Treibern und deren Feinjustierung arbeiten, was zwar etwas Gefummel ist, aber je nach Anspruch an die Genauigkeit der Farbwiedergabe, wahrscheinlich im besseren Kostenverhältnis zu einem entsprechenden Kalibrierungsgerät steht. Die Einstellungen funktionieren dann aber auch nur an dem einen Rechner, mit dem einen Monitor, dem einen Drucker und dem entsprechenden Papier. Wenn der Monitor korrekt kalibriert ist, bietet sich dann die Ausbelichtung über Labor/Drogeriemarkt an, da du weitestgehend die Farben dargestellt bekommst, die das entsprechende Farbprofil darstellen kann. So ist das Quatsch! Denn auch HKS/Pantone setzen einen korrekt kalibrierten Monitor voraus, da es sich um Farbpaletten für den professionellen Druck mit entsprechenden Maschinen handelt, also mit einem Tintenstrahler im hier besprochenen Bereich, garnicht dargestellt werden können. In einer PDF befindet sich auch nur, je nach PDF-Standard, eine Bilddatei mit entsprechendem Farbprofil. In ID würde im schlimmsten Fall, genau wie bei einer "unbedachten" PDF-Konvertierung, nochmals eine Interpolation/Konvertierung des Bildes statt finden, wenn man mit den Möglichkeiten der Druckeinstellungen nicht bewandert ist. Abgesehen davon greifen ID und PS auf die selben Engines zurück. Und die vordefinierten Einstellungen in der Adobe Suite z.B. bei "Hochwertiger Druck"sind alles andere als hochwertig. Zu dem muss bedacht werden, daß ein Consumer-Drucker zwar CMYK bestückt ist bei den Tinten (bei den meisten), aber die Treiber RGB-Daten senden. Erst bei höherwertigen Maschinen besteht die Möglichkeit sogenannter RIP-Treiber, die die CMYK-Farben des Druckers direkt ansteuern. [/QUOTE]
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