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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Photoshop
Farben beim Druck unterschiedlich, je nach Papier
Beitrag
<blockquote data-quote="msh5533" data-source="post: 2156622" data-attributes="member: 437419"><p><strong>AW: Farben beim Druck unterschiedlich, je nach Papier</strong></p><p></p><p>Hallo Marcus,</p><p></p><p>vorweg: Eine einfache und kurze "Patent-Antwort" wie von Dir erhofft habe ich auch nicht - schon allein deshalb weil ich weder auf Canon noch HP, sondern auf Epson drucke.</p><p></p><p></p><p>Mal ganz abgesehen von der hier bereits erwähnten Wichtigkeit von Monitorkalibrierung etc.:</p><p>Meinem Verständnis nach muss man für verlässliche (und reproduzierbare) Druckergebnisse dafür sorgen, dass das Farbmanagement <strong>ENTWEDER </strong>von der druckenden Anwendung, <strong>ODER </strong>vom Drucker (respektive dessen Treiber) erledigt wird - und zwar <strong>KOMPLETT</strong>. D.h. eine von beiden "Seiten" muss sich "<em>raushalten</em>". Letzeres gelingt einem manchmal nicht auf Anhieb, d.h. man merkt (aufgrund der Vielzahl an möglichen Einstellungenskombinationen) erstmal gar nicht, dass man (zumindest teilweise) "doppelte" und somit ggf. auch unsinnige oder widersprüchliche Farbmanagement-Einstellungen getroffen hat... Und das kann dann zu solchen Effekten wie von Dir beobachtet führen.</p><p></p><p>Warum das bei Deiner Frau besser aussieht als bei Dir kann ich Dir natürlich auch nicht erklären - Aber meine Theorie wäre, dass bei ihr halt die o.g. Automatismen "zufälligerweise" ganz gut funktionieren, d.h. zu Gunsten der Bildqualität/Farbwiedergabe... und bei Dir halt leider zu Ungunsten der Farbwiedergabe.</p><p></p><p>"Farbmanagement durch Drucker" in PS einzustellen halte ich daher (zumindest beim Fotodruck) für "gefährlich" - denn dann bist Du den meist nicht ganz einfach zu durchschauenden Einstellungen (und Automatismen) des Druckertreibers ausgeliefert.</p><p></p><p>Ich habe hingegen mit folgender Vorgehensweise gute Erfahrungen gemacht:</p><p></p><ul> <li data-xf-list-type="ul">Farbmanagement eben <strong>NICHT durch den Drucker</strong>, sondern durch PS (oder LR, oder Indesign...)</li> <li data-xf-list-type="ul">dann das möglichst <strong>GENAU passende Profil für die Drucker/Tinte/Papier-Kombi</strong> im entsprechenden Programm auswählen. (Bsp.: Wenn Du einen Canon Pixma XYZ hast und das dazu passende glänzende Fotopapier ebenfalls von Canon, dann müsstest Du ein Profil auswählen dass sinngemäß "Pixma XYZ Glossy Photo Paper" heisst. Für Papiere vom Druckerhersteller sind die Profile i.d.R. schon direkt mit installiert worden, bei "Fremdpapieren" kannst Du Dir die Profile (für gängige Drucker) meist auf deren Homepage runterladen. ("Perfektionisten-Variante": Du erstellst Dir wie von grafik_avd schon beschrieben Dein eigenes Profil)</li> <li data-xf-list-type="ul">Im Druckertreiber darauf achten, dass die richtige Papiersorte ausgewählt ist, aber <strong>ansonsten jegliches ICM (und was sonst noch die Farben beeinflussen könnte) AUSgeschaltet</strong> ist.</li> </ul><p></p><p>Viel Erfolg beim Drucken,</p><p></p><p>Gruß,</p><p>Manuel</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="msh5533, post: 2156622, member: 437419"] [b]AW: Farben beim Druck unterschiedlich, je nach Papier[/b] Hallo Marcus, vorweg: Eine einfache und kurze "Patent-Antwort" wie von Dir erhofft habe ich auch nicht - schon allein deshalb weil ich weder auf Canon noch HP, sondern auf Epson drucke. Mal ganz abgesehen von der hier bereits erwähnten Wichtigkeit von Monitorkalibrierung etc.: Meinem Verständnis nach muss man für verlässliche (und reproduzierbare) Druckergebnisse dafür sorgen, dass das Farbmanagement [B]ENTWEDER [/B]von der druckenden Anwendung, [B]ODER [/B]vom Drucker (respektive dessen Treiber) erledigt wird - und zwar [B]KOMPLETT[/B]. D.h. eine von beiden "Seiten" muss sich "[I]raushalten[/I]". Letzeres gelingt einem manchmal nicht auf Anhieb, d.h. man merkt (aufgrund der Vielzahl an möglichen Einstellungenskombinationen) erstmal gar nicht, dass man (zumindest teilweise) "doppelte" und somit ggf. auch unsinnige oder widersprüchliche Farbmanagement-Einstellungen getroffen hat... Und das kann dann zu solchen Effekten wie von Dir beobachtet führen. Warum das bei Deiner Frau besser aussieht als bei Dir kann ich Dir natürlich auch nicht erklären - Aber meine Theorie wäre, dass bei ihr halt die o.g. Automatismen "zufälligerweise" ganz gut funktionieren, d.h. zu Gunsten der Bildqualität/Farbwiedergabe... und bei Dir halt leider zu Ungunsten der Farbwiedergabe. "Farbmanagement durch Drucker" in PS einzustellen halte ich daher (zumindest beim Fotodruck) für "gefährlich" - denn dann bist Du den meist nicht ganz einfach zu durchschauenden Einstellungen (und Automatismen) des Druckertreibers ausgeliefert. Ich habe hingegen mit folgender Vorgehensweise gute Erfahrungen gemacht: [LIST] [*]Farbmanagement eben [B]NICHT durch den Drucker[/B], sondern durch PS (oder LR, oder Indesign...) [*]dann das möglichst [B]GENAU passende Profil für die Drucker/Tinte/Papier-Kombi[/B] im entsprechenden Programm auswählen. (Bsp.: Wenn Du einen Canon Pixma XYZ hast und das dazu passende glänzende Fotopapier ebenfalls von Canon, dann müsstest Du ein Profil auswählen dass sinngemäß "Pixma XYZ Glossy Photo Paper" heisst. Für Papiere vom Druckerhersteller sind die Profile i.d.R. schon direkt mit installiert worden, bei "Fremdpapieren" kannst Du Dir die Profile (für gängige Drucker) meist auf deren Homepage runterladen. ("Perfektionisten-Variante": Du erstellst Dir wie von grafik_avd schon beschrieben Dein eigenes Profil) [*]Im Druckertreiber darauf achten, dass die richtige Papiersorte ausgewählt ist, aber [B]ansonsten jegliches ICM (und was sonst noch die Farben beeinflussen könnte) AUSgeschaltet[/B] ist. [/LIST] Viel Erfolg beim Drucken, Gruß, Manuel [/QUOTE]
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