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<blockquote data-quote="LikeLowLight" data-source="post: 2470794"><p>Es ist nur so, dass man von Herstellern keine wirklich verwendbaren Komponenten bekommt. Eine Libelle ist ganz hübsch, doch wer mal handwerklich tätig war weiß, dass die in einer Wasserwaage nur dann Sinn macht, wenn diese ordentlich lang ist, damit meine ich eine Größenordnung von etwa 70 cm bis 2m. Und dass diese Libelle immer wieder justiert werden muss und dass man die Wasserwaage im Gebrauch nach der ersten Messung dreht, um eventuelle Ungenauigkeiten auszugleichen. Aufstecklibellen am Blitzschuh sind ja ein Witz (über den ich nicht lachen kann).</p><p>Dann gibt es keine definierten Stellen, keinen Anschlag. Ich kann an keinem Stativ, an keinem Neiger, an keinem Schlitten etwas an einer Stelle so befestigen, dass ich nach dem Abbau dieselben Teile nehme, zusammensetze und danach den selben Bildausschnitt im Sucher habe. Das, was die Profifilmer mit ihrem motion-control-System geschafft haben, gibt es im Fotobereich nicht. Alles wird irgendwie befestigt, frei nach dem Motto: "Sei froh wenn es wenigstens wenig wackelt".</p><p></p><p></p><p>Da muss man eben die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass alle diese Dinge (die für mich erfreulicherweise, wenn ich dazu bereit bin, im leistbaren Bereich liegen und mir Fotos in einer Bildqualität ermöglichen, die früher nicht mal Profis zur Verfügung hatten) keine Präzisionsgeräte sondern mehr oder weniger Massenartikel, Fließbandware, mit einer Produktion, die sowohl was das Material als auch die Herstellung betrifft, mit Fertigungstoleranzen, sind. Da kann es eben sein, dass man ein Objektiv bekommt, das besser ist, oder eines das nicht so gut ist. Die Stückzahlen, besonders bei teureren Objektiven sind eben doch nicht so groß. Auch wenn das Ding, sagen wir mal Euro 2000.- kostet, kann es sein, dass es die Erwartungen nicht erfüllt. Doch im Vergleich zu einem Objektiv um Euro 300.- ist es doch um Längen besser. Wirklich Pech hat man doch eher selten.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="LikeLowLight, post: 2470794"] Es ist nur so, dass man von Herstellern keine wirklich verwendbaren Komponenten bekommt. Eine Libelle ist ganz hübsch, doch wer mal handwerklich tätig war weiß, dass die in einer Wasserwaage nur dann Sinn macht, wenn diese ordentlich lang ist, damit meine ich eine Größenordnung von etwa 70 cm bis 2m. Und dass diese Libelle immer wieder justiert werden muss und dass man die Wasserwaage im Gebrauch nach der ersten Messung dreht, um eventuelle Ungenauigkeiten auszugleichen. Aufstecklibellen am Blitzschuh sind ja ein Witz (über den ich nicht lachen kann). Dann gibt es keine definierten Stellen, keinen Anschlag. Ich kann an keinem Stativ, an keinem Neiger, an keinem Schlitten etwas an einer Stelle so befestigen, dass ich nach dem Abbau dieselben Teile nehme, zusammensetze und danach den selben Bildausschnitt im Sucher habe. Das, was die Profifilmer mit ihrem motion-control-System geschafft haben, gibt es im Fotobereich nicht. Alles wird irgendwie befestigt, frei nach dem Motto: "Sei froh wenn es wenigstens wenig wackelt". Da muss man eben die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass alle diese Dinge (die für mich erfreulicherweise, wenn ich dazu bereit bin, im leistbaren Bereich liegen und mir Fotos in einer Bildqualität ermöglichen, die früher nicht mal Profis zur Verfügung hatten) keine Präzisionsgeräte sondern mehr oder weniger Massenartikel, Fließbandware, mit einer Produktion, die sowohl was das Material als auch die Herstellung betrifft, mit Fertigungstoleranzen, sind. Da kann es eben sein, dass man ein Objektiv bekommt, das besser ist, oder eines das nicht so gut ist. Die Stückzahlen, besonders bei teureren Objektiven sind eben doch nicht so groß. Auch wenn das Ding, sagen wir mal Euro 2000.- kostet, kann es sein, dass es die Erwartungen nicht erfüllt. Doch im Vergleich zu einem Objektiv um Euro 300.- ist es doch um Längen besser. Wirklich Pech hat man doch eher selten. [/QUOTE]
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