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Firmenspezifische Farben + Fonts
Beitrag
<blockquote data-quote="pixelmaker" data-source="post: 989380" data-attributes="member: 287879"><p><strong>AW: Firmenspezifische Farben + Fonts</strong></p><p></p><p>Das ist eigentlich off topic, aber trotzdem:</p><p>Was ist normaler, was anormaler Druck.</p><p></p><p>Im Druck allgemein hat RAL nichts zu suchen. Egal ob ich mit RAL Classic, RAL DESIGN, RAL EFFEKT oder RAL DIGITAL arbeiten würde, in (fast) jeder Druckerei würde man mich ungläubig anschauen und sagen, das man davon noch nie was gehört hätte. Zwar versucht das "<span style="color: Black"><a href="http://www.ral.de/farben/" target="_blank">RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V."</a> dieses als Farbmodell am Leben zu halten, da Farbmodelle aber Kommunikation bedeuten und ermöglichen sollen, ist für das Funktionieren das Verständnis auf beiden Seiten nötig. Und dann sollten ja Farbmodelle im globalen Markt auch über die Grenzen gehen. Und da ist im Printbereich nicht nur RAL, sondern selbst HKS am Ende.</span></p><p><span style="color: Black"></span></p><p><span style="color: Black"></span>Da gibt es eigentlich nur den Kunden, der von seinem Folienschneider die Farbangaben für sein 56 Euro-Logo erfragt und RAL-Angaben bekommt.</p><p>Dann noch den Pulverbeschichter, der noch am ehesten einen RAL-Ton hinbekommt. Allerdings eben nur die knapp 200 Töne des RAL Classic und diese sind nicht definiert.</p><p>Wenn ich dann zum Druck diese RAL-Farben anmische, ist die Reklamation nahe. Es gibt zwar immer noch RAL-Angaben in Marken- und CD-Handbüchern, vor allem bei sehr lange bestehenden Firmen, aber auch wenn ich ein Apotheken-A im vorgeschriebenen RAL 3000 drucke, bekomme ich hinterher kein Geld.</p><p>Wer, frage ich an dieser Stelle, von den Profis die das lesen, hat schon von 7-stelligen RAL Nummern gehört(z. B. RAL 010 40 25) ?</p><p>Und da diese Codierung die Stellung im CIELAB-Modell angibt, wozu brauch ich dann RAL, da kann ich sofort in Lab diskutieren. Aber drucken kann ich jeden Ton der nach Lab definiert ist noch lange nicht. </p><p>Ich behaupte sogar, das klassische RAL Töne nur im Siebdruck zu reproduzieren sind, da bei allen anderen Druckverfahren die Farbschichtstärke fehlt. Und weiterhin, wer hat schon Ahnung vom Siebdruck....</p><p></p><p>Und jetzt noch mal kurz zur eigentlichen Farb-Problematik zurück. Der Versicherungsvertreter, der "lionheike" die Aufkleber, Visitenkarten usw gab, damit sie den Flyer produzieren kann, weis nichts von Farbmodellen. Er kennt Gelb und Rot und diverse umgangssprachliche Bezeichnungen wie Himmelblau.</p><p>Das Problem ist eigentlich das "lionheike" noch nicht das Selbstvertrauen hat, wenn einer Gelb sagt auch Gelb zu nehmen. Wenn ich merke das auf der anderen Seite kein Verständnis oder Kenntnis von Farbmodellen vorhanden ist, lass ich mir z.B. den Aufkleber als Farbmuster abzeichnen und das ist es dann. </p><p>Die Farben, die ich angegeben hab, habe ich mit "Art Directors Tool Kit" vom Bildschirm ausgemessen. Das gibt mir den nächsten Pantone®-Ton und die CMYK-Werte an, wenn es kein Farbmuster (Aufkleber o.Ä.) gibt, dann wird die Farbe nach dem Fächer festgelegt. </p><p></p><p>Und dann gehts weiter, wenn ich Drucksachen dieser Versicherungsgesellschaft anschaue, so ist das Gelb im Logo definitiv <strong>HKS 4 K</strong>, was mit der Website wiederum nichts zu tun hat. </p><p></p><p>Um das heraus zu bekommen lädt man sich von der Website eines der ja auch im Druck vorhandenen Broschüren als PDF herunter, öffnet diese im Illu und schaut sich die Farben des vektorisierten Logos an. </p><p>Diese Identifikation würde ich immer dem Messen vom Monitor vorziehen, da Dein Flyer ja neben anderen Drucksachen liegt und bestehen muss.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="pixelmaker, post: 989380, member: 287879"] [b]AW: Firmenspezifische Farben + Fonts[/b] Das ist eigentlich off topic, aber trotzdem: Was ist normaler, was anormaler Druck. Im Druck allgemein hat RAL nichts zu suchen. Egal ob ich mit RAL Classic, RAL DESIGN, RAL EFFEKT oder RAL DIGITAL arbeiten würde, in (fast) jeder Druckerei würde man mich ungläubig anschauen und sagen, das man davon noch nie was gehört hätte. Zwar versucht das "[COLOR=Black][URL="http://www.ral.de/farben/"]RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V."[/URL] dieses als Farbmodell am Leben zu halten, da Farbmodelle aber Kommunikation bedeuten und ermöglichen sollen, ist für das Funktionieren das Verständnis auf beiden Seiten nötig. Und dann sollten ja Farbmodelle im globalen Markt auch über die Grenzen gehen. Und da ist im Printbereich nicht nur RAL, sondern selbst HKS am Ende. [/COLOR]Da gibt es eigentlich nur den Kunden, der von seinem Folienschneider die Farbangaben für sein 56 Euro-Logo erfragt und RAL-Angaben bekommt. Dann noch den Pulverbeschichter, der noch am ehesten einen RAL-Ton hinbekommt. Allerdings eben nur die knapp 200 Töne des RAL Classic und diese sind nicht definiert. Wenn ich dann zum Druck diese RAL-Farben anmische, ist die Reklamation nahe. Es gibt zwar immer noch RAL-Angaben in Marken- und CD-Handbüchern, vor allem bei sehr lange bestehenden Firmen, aber auch wenn ich ein Apotheken-A im vorgeschriebenen RAL 3000 drucke, bekomme ich hinterher kein Geld. Wer, frage ich an dieser Stelle, von den Profis die das lesen, hat schon von 7-stelligen RAL Nummern gehört(z. B. RAL 010 40 25) ? Und da diese Codierung die Stellung im CIELAB-Modell angibt, wozu brauch ich dann RAL, da kann ich sofort in Lab diskutieren. Aber drucken kann ich jeden Ton der nach Lab definiert ist noch lange nicht. Ich behaupte sogar, das klassische RAL Töne nur im Siebdruck zu reproduzieren sind, da bei allen anderen Druckverfahren die Farbschichtstärke fehlt. Und weiterhin, wer hat schon Ahnung vom Siebdruck.... Und jetzt noch mal kurz zur eigentlichen Farb-Problematik zurück. Der Versicherungsvertreter, der "lionheike" die Aufkleber, Visitenkarten usw gab, damit sie den Flyer produzieren kann, weis nichts von Farbmodellen. Er kennt Gelb und Rot und diverse umgangssprachliche Bezeichnungen wie Himmelblau. Das Problem ist eigentlich das "lionheike" noch nicht das Selbstvertrauen hat, wenn einer Gelb sagt auch Gelb zu nehmen. Wenn ich merke das auf der anderen Seite kein Verständnis oder Kenntnis von Farbmodellen vorhanden ist, lass ich mir z.B. den Aufkleber als Farbmuster abzeichnen und das ist es dann. Die Farben, die ich angegeben hab, habe ich mit "Art Directors Tool Kit" vom Bildschirm ausgemessen. Das gibt mir den nächsten Pantone®-Ton und die CMYK-Werte an, wenn es kein Farbmuster (Aufkleber o.Ä.) gibt, dann wird die Farbe nach dem Fächer festgelegt. Und dann gehts weiter, wenn ich Drucksachen dieser Versicherungsgesellschaft anschaue, so ist das Gelb im Logo definitiv [B]HKS 4 K[/B], was mit der Website wiederum nichts zu tun hat. Um das heraus zu bekommen lädt man sich von der Website eines der ja auch im Druck vorhandenen Broschüren als PDF herunter, öffnet diese im Illu und schaut sich die Farben des vektorisierten Logos an. Diese Identifikation würde ich immer dem Messen vom Monitor vorziehen, da Dein Flyer ja neben anderen Drucksachen liegt und bestehen muss. [/QUOTE]
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