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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
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Flyer und Plakat
Beitrag
<blockquote data-quote="GerhardEichberger" data-source="post: 2147802" data-attributes="member: 334186"><p><strong>AW: Flyer und Plakat</strong></p><p></p><p>Gerhard Eichberger</p><p> </p><p> </p><p>Und jetzt noch kurz (?) die weitere Geschichte meines Bandprojektes, um eine Überleitung zu den nächsten Grafikentwürfen (für die CD und für Flyer und Plakate) zu haben.</p><p> </p><p>Beim ersten Auftritt von HELMI'S NIGHTMARE waren ja nur 15 zahlende Gäste gekommen. Einen der Gründe dafür sehe ich darin, daß das Plakat ziemlich nichtssagend war. Leider ließ ich mich von einem der Musiker dazu breittreten, nicht den Entwurf von meiner Bekannten zu verwenden - stattdessen wurde ein von diesem Musiker in Auftrag gegebenes Plakat und ein gleichartiger Flyer (der allerdings mit einer Rückseite) aufgehängt bzw. verteilt (natürlich auf meine Kosten). Diese endgültigen Plakate sahen denen sehr ähnlich, die ich hier gepostet hatte - sie waren nichtssagend, einfache Standardplakate. Der Musiker hatte argumentiert, daß ja auch bei aunderen Konzerten nur groß draufsteht DEEP PURPLE oder WOLFGANG AMBROS. Er meinte, es reicht aus, daß der Name möglichst groß draufsteht, dann noch Zeit und Ort, mehr braucht's nicht. Mein Argument, daß die von ihm genannten Bands ziemlich bekannt sind, es sich beim Auftritt meines Bandprojektes ja um den allerersten Auftritt einer bis dato noch total unbekannten Band handelte, ließ er nicht gelten.</p><p> </p><p>Meiner Meinung nach wären weit mehr Leute gekommen, wenn man den Entwurf meiner Bekannten genommen hätte - natürlich hätte man ihn noch überarbeiten müssen.</p><p> </p><p>Nach diesem ersten Auftritt von HELMI'S NIGHTMARE haben sich mehrere Veranstalter an mich gewendet und gesagt, daß wir bei ihnen spielen könnten. Allerdings hätten wir gratis, auf Eintritt oder auf Hut spielen müssen. Das jedoch lehnten die Musiker ab - sie bestanden auf die gleichen Konditionen wie beim ersten Konzert und verlangten also eine recht hohe Fixgage und außerdem noch Probengeld. Das jedoch konnte ich mir nicht leisten (ich mußte erst den Verlust von ca. 9.000 Euro des ersten Auftrittes verdauen), und die Veranstalter waren nicht bereit, ein paar tausend Euro für die Band zu bezahlen. Somit kamen weitere Auftritte nicht zustande. Dann machte ich den Musikern klar, daß ich in Zukunft keine Fixgagen mehr zahlen kann, sondern bei künftigen Konzerten die Gage gleichmäßig verteilt wird. Das akzeptierten die Musiker nicht, daher haben sie mich dann verlassen.</p><p> </p><p>Ich spiele ja auch Theater, und da hat mal ein Bassist bei unserem Theaterstück mitgespielt. Der sagte mir zu, mit seinen Leuten Auftritte für HELMI'S NIGHTMARE zu spielen.</p><p> </p><p>Es gab dann das Angebot, bei einer Veranstaltung namens "Die lange Nacht der Musseen" zu spielen, allerdings nur ein Kurzprogramm von etwa 20 Minuten. Leider mußte mir der Bassist wieder absagen, weil er zu diesem Zeitpunkt keine Zeit hatte; er hatte aber für Ersatz (eine andere Band) gesorgt. Dann rief mich der Schlagzeuger dieser anderen Band an und sagte mir, daß erstens nur zwei Proben möglich sind und zweitens man einen relativ hohen Geldbetrag von mir fordert. (Es wäre weitaus günstiger gewesen als die Musiker des ersten Auftrittes.)</p><p> </p><p>Dann lernte ich einen österreichischen Szene-Musiker näher kennen, dem ich mein Leid klagte. Der riet mir, den Auftritt bei der Langen Nacht der Musik abzusagen, da der Veranstalter nichts zahlen kann und wir außerdem eine Musikanlage auf eigene Kosten in den Saal reinstellen hätten müssen. Also wurde dieser Auftritt abgesagt.</p><p> </p><p>Dann suchte eine Bekannte für mich per Inserat Musiker. Es meldete sich ein Gitarrist und dann noch ein Bassist - letzterer sprang aber gleich wieder ab, als er hörte, daß es keine Fixgage gibt.</p><p> </p><p>Der Szene-Musiker schlug mir vor, eine CD zu machen. (Ich hatte ja ursprünglich den Plan, zuerst eine Maxi-CD mit drei Liedern zu machen und dann erst aufzutreten, damit man bei den Konzerten was zum Verkaufen hat.)</p><p> </p><p>Ich wollte keine Billigdorfer-Produktion, wie es die Bands in meiner Gegend machen. Ich denke mir, daß es sich schon auszahlt, wenn man eine ordentliche Produktion macht. Diese kostete mich dann natürlich dementsprechend viel Geld. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Musiker hatte, wurde sie mit Studiomusikern eingespielt - allerdings waren der Bassist des ersten Auftrittes von HELMI'S NIGHTMARE und eine Sängerin desselben Auftrittes auch dabei.</p><p> </p><p>Der Szene-Musiker hatte dann eine Idee zu einem Cover, die ich recht gut fand. Er bestellte eine Grafikerin, die seine Idee ausarbeitete und auch ein vierseitiges Textheft (auf meine Kosten) machte. Mit der fertig produzierten CD mit fünf Liedern gingen wir zu einer Plattengesellschaft, die der Szene-Musiker aufgrund seiner Beziehungen aufgetan hatte. Dem Plattenboß gefielen meine Lieder und auch das Cover. Nur meinte er dann, daß fünf Lieder für eine Fulltime-CD doch etwas wenig sind. Ich las ihm einige meiner Gedichte vor und spielte ihm auch ein Interview vor, das mal im Fernsehen mit mir gemacht wurde. Der Plattenboß wollte unbedingt dieses Interview auf der CD haben und noch Gedichte von mir. Also gingen wir dann ins Studio, und es wurden noch sieben Gedichte aufgenommen. Dann meinte ich, daß das fad werden könnte, wenn da soviele Gedichte draufsind und sagte, daß man bei zwei Gedichten eine Klanguntermalung machen soll. Also wurde eine im Studio mit Studiomusikern gemacht (natürlich auf meine Kosten).</p><p> </p><p>Nochmal zum Plattenboß: Plötzlich gefiel ihm das Cover der CD nicht mehr. Er sagte, das muß viel reißerischer sein, also so, daß man die CD aufgrund des Covers als ungehörter sofort kauft. Dann wurde die CD mit den Gedichten erneut gemastert.</p><p> </p><p>Die Grafikerin hatte dann (auf meine Kosten) mehrere Cover-Entwürfe ausgearbeitet. Aus denen wählte der Plattenboß dann eines aus. (Über dieses Cover waren verschiedene Leute unterschiedlicher Ansicht.) Ich sagte dann, daß eigentlich jeder Entwurf was hat und meinte, daß wir die anderen Entwürfe ins Textheft reingeben sollten. So wurde dann auch verfahren. Jetzt hat die CD ein 16seitiges Textheft.</p><p> </p><p>In der Zwischenzeit lernte ich einen Manager kennen, der mir eine Lesung und zwei Konzertauftritte vermittelte. Ich gab zu bedenken, daß ich keine Musiker habe, worauf er meinte, daß ich schon welche finden werde.</p><p> </p><p>Im letzten Moment fand ich kurz vor dem Auftritt im Tunnel in Wien einen Schlagzeuger, dann noch einen Keyboarder und einen Percussionisten. Allerdings hatten der Gitarrist und der Bassist (die sich schon früher gemeldet hatte) keine Zeit, also spielte der Percussionist die Baßline auf einem zweiten Keyboard. Da es äußerst knapp war, gab es nur eine einzige Vollprobe, und der Auftritt war dementsprechend eine Katastrophe.</p><p> </p><p>Beim zweiten vom Manager (der sich inzwischen wieder verabschiedet hatte) ausgemachten Auftritt im Kreuzberg in Wien war es so, daß es einerseits Terminprobleme bei den Proben gegeben hatte und andererseits wir im letzten Moment erfuhren, daß wir für einen Mindestgetränkeumsatz unserer Gäste von 300 Euro garantieren müssen (bei Nichterreichen hätten wir die Differenz draufzahlen müssen) und außerdem keine geeignete Musikanlage vorhanden ist (da hätten wir eine reinstellen müssen, die haben dort nur eine Partymusikanlage zum Anschluß eines CD-Players). Da legten mir die Musiker nahe, den Auftritt abzusagen, was dann auch geschah.</p><p> </p><p>Naja, und seitdem gibt's bis dato nichts Weiteres bei HELMI'S NIGHTMARE (außer eben der CD).</p><p> </p><p>Ich habe mehrmals einen Flyer für Konzertankündigungen und als Werbung für die CD gemacht. Die einzelnen Coverentwürfe der CD und auch die Flyer werde ich demnächst hier zur Diskussion reinstellen.</p><p> </p><p>Soweit also mal...</p><p> </p><p> </p><p>Gerhard</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="GerhardEichberger, post: 2147802, member: 334186"] [b]AW: Flyer und Plakat[/b] Gerhard Eichberger Und jetzt noch kurz (?) die weitere Geschichte meines Bandprojektes, um eine Überleitung zu den nächsten Grafikentwürfen (für die CD und für Flyer und Plakate) zu haben. Beim ersten Auftritt von HELMI'S NIGHTMARE waren ja nur 15 zahlende Gäste gekommen. Einen der Gründe dafür sehe ich darin, daß das Plakat ziemlich nichtssagend war. Leider ließ ich mich von einem der Musiker dazu breittreten, nicht den Entwurf von meiner Bekannten zu verwenden - stattdessen wurde ein von diesem Musiker in Auftrag gegebenes Plakat und ein gleichartiger Flyer (der allerdings mit einer Rückseite) aufgehängt bzw. verteilt (natürlich auf meine Kosten). Diese endgültigen Plakate sahen denen sehr ähnlich, die ich hier gepostet hatte - sie waren nichtssagend, einfache Standardplakate. Der Musiker hatte argumentiert, daß ja auch bei aunderen Konzerten nur groß draufsteht DEEP PURPLE oder WOLFGANG AMBROS. Er meinte, es reicht aus, daß der Name möglichst groß draufsteht, dann noch Zeit und Ort, mehr braucht's nicht. Mein Argument, daß die von ihm genannten Bands ziemlich bekannt sind, es sich beim Auftritt meines Bandprojektes ja um den allerersten Auftritt einer bis dato noch total unbekannten Band handelte, ließ er nicht gelten. Meiner Meinung nach wären weit mehr Leute gekommen, wenn man den Entwurf meiner Bekannten genommen hätte - natürlich hätte man ihn noch überarbeiten müssen. Nach diesem ersten Auftritt von HELMI'S NIGHTMARE haben sich mehrere Veranstalter an mich gewendet und gesagt, daß wir bei ihnen spielen könnten. Allerdings hätten wir gratis, auf Eintritt oder auf Hut spielen müssen. Das jedoch lehnten die Musiker ab - sie bestanden auf die gleichen Konditionen wie beim ersten Konzert und verlangten also eine recht hohe Fixgage und außerdem noch Probengeld. Das jedoch konnte ich mir nicht leisten (ich mußte erst den Verlust von ca. 9.000 Euro des ersten Auftrittes verdauen), und die Veranstalter waren nicht bereit, ein paar tausend Euro für die Band zu bezahlen. Somit kamen weitere Auftritte nicht zustande. Dann machte ich den Musikern klar, daß ich in Zukunft keine Fixgagen mehr zahlen kann, sondern bei künftigen Konzerten die Gage gleichmäßig verteilt wird. Das akzeptierten die Musiker nicht, daher haben sie mich dann verlassen. Ich spiele ja auch Theater, und da hat mal ein Bassist bei unserem Theaterstück mitgespielt. Der sagte mir zu, mit seinen Leuten Auftritte für HELMI'S NIGHTMARE zu spielen. Es gab dann das Angebot, bei einer Veranstaltung namens "Die lange Nacht der Musseen" zu spielen, allerdings nur ein Kurzprogramm von etwa 20 Minuten. Leider mußte mir der Bassist wieder absagen, weil er zu diesem Zeitpunkt keine Zeit hatte; er hatte aber für Ersatz (eine andere Band) gesorgt. Dann rief mich der Schlagzeuger dieser anderen Band an und sagte mir, daß erstens nur zwei Proben möglich sind und zweitens man einen relativ hohen Geldbetrag von mir fordert. (Es wäre weitaus günstiger gewesen als die Musiker des ersten Auftrittes.) Dann lernte ich einen österreichischen Szene-Musiker näher kennen, dem ich mein Leid klagte. Der riet mir, den Auftritt bei der Langen Nacht der Musik abzusagen, da der Veranstalter nichts zahlen kann und wir außerdem eine Musikanlage auf eigene Kosten in den Saal reinstellen hätten müssen. Also wurde dieser Auftritt abgesagt. Dann suchte eine Bekannte für mich per Inserat Musiker. Es meldete sich ein Gitarrist und dann noch ein Bassist - letzterer sprang aber gleich wieder ab, als er hörte, daß es keine Fixgage gibt. Der Szene-Musiker schlug mir vor, eine CD zu machen. (Ich hatte ja ursprünglich den Plan, zuerst eine Maxi-CD mit drei Liedern zu machen und dann erst aufzutreten, damit man bei den Konzerten was zum Verkaufen hat.) Ich wollte keine Billigdorfer-Produktion, wie es die Bands in meiner Gegend machen. Ich denke mir, daß es sich schon auszahlt, wenn man eine ordentliche Produktion macht. Diese kostete mich dann natürlich dementsprechend viel Geld. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Musiker hatte, wurde sie mit Studiomusikern eingespielt - allerdings waren der Bassist des ersten Auftrittes von HELMI'S NIGHTMARE und eine Sängerin desselben Auftrittes auch dabei. Der Szene-Musiker hatte dann eine Idee zu einem Cover, die ich recht gut fand. Er bestellte eine Grafikerin, die seine Idee ausarbeitete und auch ein vierseitiges Textheft (auf meine Kosten) machte. Mit der fertig produzierten CD mit fünf Liedern gingen wir zu einer Plattengesellschaft, die der Szene-Musiker aufgrund seiner Beziehungen aufgetan hatte. Dem Plattenboß gefielen meine Lieder und auch das Cover. Nur meinte er dann, daß fünf Lieder für eine Fulltime-CD doch etwas wenig sind. Ich las ihm einige meiner Gedichte vor und spielte ihm auch ein Interview vor, das mal im Fernsehen mit mir gemacht wurde. Der Plattenboß wollte unbedingt dieses Interview auf der CD haben und noch Gedichte von mir. Also gingen wir dann ins Studio, und es wurden noch sieben Gedichte aufgenommen. Dann meinte ich, daß das fad werden könnte, wenn da soviele Gedichte draufsind und sagte, daß man bei zwei Gedichten eine Klanguntermalung machen soll. Also wurde eine im Studio mit Studiomusikern gemacht (natürlich auf meine Kosten). Nochmal zum Plattenboß: Plötzlich gefiel ihm das Cover der CD nicht mehr. Er sagte, das muß viel reißerischer sein, also so, daß man die CD aufgrund des Covers als ungehörter sofort kauft. Dann wurde die CD mit den Gedichten erneut gemastert. Die Grafikerin hatte dann (auf meine Kosten) mehrere Cover-Entwürfe ausgearbeitet. Aus denen wählte der Plattenboß dann eines aus. (Über dieses Cover waren verschiedene Leute unterschiedlicher Ansicht.) Ich sagte dann, daß eigentlich jeder Entwurf was hat und meinte, daß wir die anderen Entwürfe ins Textheft reingeben sollten. So wurde dann auch verfahren. Jetzt hat die CD ein 16seitiges Textheft. In der Zwischenzeit lernte ich einen Manager kennen, der mir eine Lesung und zwei Konzertauftritte vermittelte. Ich gab zu bedenken, daß ich keine Musiker habe, worauf er meinte, daß ich schon welche finden werde. Im letzten Moment fand ich kurz vor dem Auftritt im Tunnel in Wien einen Schlagzeuger, dann noch einen Keyboarder und einen Percussionisten. Allerdings hatten der Gitarrist und der Bassist (die sich schon früher gemeldet hatte) keine Zeit, also spielte der Percussionist die Baßline auf einem zweiten Keyboard. Da es äußerst knapp war, gab es nur eine einzige Vollprobe, und der Auftritt war dementsprechend eine Katastrophe. Beim zweiten vom Manager (der sich inzwischen wieder verabschiedet hatte) ausgemachten Auftritt im Kreuzberg in Wien war es so, daß es einerseits Terminprobleme bei den Proben gegeben hatte und andererseits wir im letzten Moment erfuhren, daß wir für einen Mindestgetränkeumsatz unserer Gäste von 300 Euro garantieren müssen (bei Nichterreichen hätten wir die Differenz draufzahlen müssen) und außerdem keine geeignete Musikanlage vorhanden ist (da hätten wir eine reinstellen müssen, die haben dort nur eine Partymusikanlage zum Anschluß eines CD-Players). Da legten mir die Musiker nahe, den Auftritt abzusagen, was dann auch geschah. Naja, und seitdem gibt's bis dato nichts Weiteres bei HELMI'S NIGHTMARE (außer eben der CD). Ich habe mehrmals einen Flyer für Konzertankündigungen und als Werbung für die CD gemacht. Die einzelnen Coverentwürfe der CD und auch die Flyer werde ich demnächst hier zur Diskussion reinstellen. Soweit also mal... Gerhard [/QUOTE]
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