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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Foto vs. Filter/Effekte
Beitrag
<blockquote data-quote="sacora" data-source="post: 1791646" data-attributes="member: 10639"><p><strong>AW: Foto vs. Filter/Effekte</strong></p><p></p><p>Hallo Taucher,</p><p>Deine Fotos gefallen mir in der Tendenz, <strong>besonders Bild #1835</strong>, da es das "Sexy-Sein" Deines Autos besonders gut zum Ausdruck bringt - daher hast Du den Winkel/Ausschnitt da besonders gut - aus der Froschperspektive - gewählt. </p><p></p><p>Ähnlich ist auch meine Herangehensweise: Ich gucke, <strong>WO</strong> will ich den Blick/den Fokus des Betrachters lenken? Dann überlege ich mir, wie ich <strong>das, was ich aussagen will</strong> am besten 'rüberbringen kann? </p><p></p><p>Setze ich das Objekt in eine bestimmte Atmosphäre/Umgebung, nehme ich ein anderes Objekt hinzu, als Gegegengewicht oder gar mehrere, um die Blickrichtung des Betrachters zu lenken? Wie gewichte und positioniere ich die einzelnen Elemente zueinander? Etc., pp..</p><p></p><p>Dann schaue ich mir das Ergebnis an und wähle am PC den Ausschnitt. Jetzt überlege ich mir, mit welchen Mitteln ich die Aussage unterstreichen/verstärken kann?</p><p></p><p>Ich habe mich intensiv mit Farben/Helligkeit/Kontrast,Schärfe/Tiefen(-un)schärfe etc. befasst. Da würde ich Dir empfehlen, <em>immer wieder nachzulesen und zu analysieren</em>. Hier gibt es z.B. auch einige Tuts dazu.</p><p></p><p><strong>Zu Deinen Bildern:</strong> </p><p></p><p>In der Tendenz würde ich sagen, dass diesen eine (partiele/komplette)<strong>Entsättigung</strong> guttun würde. Ich selbst <strong>liebe</strong> Farben über alles! - Bis ich mal irgendwo gelesen habe, dass eine Entsättigung eher professionell ist und das gerade Anfänger dazu neigen, zuviel des vermeintlich Guten zu tun. Selbstverständlich hat eine absichtliche Farbigkeit, falls vom Autor explizit gewünscht immer Vorrang! - Nur muss man die "Ergonomie/Professionalitäts-Regeln" <strong>KENNEN</strong>, um sie <strong>ABSICHTLICH</strong> außer Kraft zu setzen, weil man eine <strong>GEZIELTE</strong> Absicht verfolgt.</p><p></p><p>Die S/W-Bilder finde ich suboptimal, da besonders die Lichter ausgebrannt und zu kontrastreich sind. (Autodach-zu-Himmel; kaum Unterschied).</p><p></p><p>Die Polaroididee ist gut, doch ich würde den fast-weißen Rändern etwas die Helligkeit nehmen, oder sie minimal mit den Farben in dem Bild tönen. </p><p></p><p>Warum? </p><p></p><p>Weil der Blick des menschlichen Auges immer erst auf <strong>HELLIGKEIT</strong> geführt wird - das ist von der Evolutionsbiologie (Gehirn steuert Auge) so gewollt - und somit vom eigentlichen Blick - in das Foto - ablenkt.</p><p></p><p>Auch die Tesastreifen wirken zu dominant - man guckt nur auf das Polaroid, - das Auge wird vom Wesentlichen abgelenkt. Schlimmer noch: Es springt unruhig vom Inhalt zur Form(Polaroidrahmen), und wieder zurück - und hin und her.</p><p></p><p><strong>Ein gutes Bild führt aber den Blick</strong> - und lässt das Auge dann an einem Punkt zur Ruhe kommen.</p><p></p><p>Generell gilt: Bei allen Effekten ist weniger mehr!ch stelle mir ein Bild immer als ein leckeres Mahl vor: Es schmeckt nicht, durch die Dominanz eines Gewürzes, sondern durch die pfiffige Kombination und Ausgewogenheit einzelner Aromen. Jeder Profikoch weiß z.B. dass man jeder Süßspeise eine Winzprise Salz hinzufügt, die der Süße eine subtile Verstärkung verleiht.</p><p>Ich lese z.B. viel über die Wahrnehmungpsychologie, da es tatsächlich REGELN gibt, wann das menschliche Auge aller Menschen tendenziell ein Bild als schön/gelungen empfinden - unabhängig davon, was gezeigt wird.</p><p></p><p>Konnte ich Dir ein wenig helfen? Was hat Dich besonders angesprochen und warum?</p><p></p><p>LG, Monika***</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="sacora, post: 1791646, member: 10639"] [b]AW: Foto vs. Filter/Effekte[/b] Hallo Taucher, Deine Fotos gefallen mir in der Tendenz, [B]besonders Bild #1835[/B], da es das "Sexy-Sein" Deines Autos besonders gut zum Ausdruck bringt - daher hast Du den Winkel/Ausschnitt da besonders gut - aus der Froschperspektive - gewählt. Ähnlich ist auch meine Herangehensweise: Ich gucke, [B]WO[/B] will ich den Blick/den Fokus des Betrachters lenken? Dann überlege ich mir, wie ich [B]das, was ich aussagen will[/B] am besten 'rüberbringen kann? Setze ich das Objekt in eine bestimmte Atmosphäre/Umgebung, nehme ich ein anderes Objekt hinzu, als Gegegengewicht oder gar mehrere, um die Blickrichtung des Betrachters zu lenken? Wie gewichte und positioniere ich die einzelnen Elemente zueinander? Etc., pp.. Dann schaue ich mir das Ergebnis an und wähle am PC den Ausschnitt. Jetzt überlege ich mir, mit welchen Mitteln ich die Aussage unterstreichen/verstärken kann? Ich habe mich intensiv mit Farben/Helligkeit/Kontrast,Schärfe/Tiefen(-un)schärfe etc. befasst. Da würde ich Dir empfehlen, [I]immer wieder nachzulesen und zu analysieren[/I]. Hier gibt es z.B. auch einige Tuts dazu. [B]Zu Deinen Bildern:[/B] In der Tendenz würde ich sagen, dass diesen eine (partiele/komplette)[B]Entsättigung[/B] guttun würde. Ich selbst [B]liebe[/B] Farben über alles! - Bis ich mal irgendwo gelesen habe, dass eine Entsättigung eher professionell ist und das gerade Anfänger dazu neigen, zuviel des vermeintlich Guten zu tun. Selbstverständlich hat eine absichtliche Farbigkeit, falls vom Autor explizit gewünscht immer Vorrang! - Nur muss man die "Ergonomie/Professionalitäts-Regeln" [B]KENNEN[/B], um sie [B]ABSICHTLICH[/B] außer Kraft zu setzen, weil man eine [B]GEZIELTE[/B] Absicht verfolgt. Die S/W-Bilder finde ich suboptimal, da besonders die Lichter ausgebrannt und zu kontrastreich sind. (Autodach-zu-Himmel; kaum Unterschied). Die Polaroididee ist gut, doch ich würde den fast-weißen Rändern etwas die Helligkeit nehmen, oder sie minimal mit den Farben in dem Bild tönen. Warum? Weil der Blick des menschlichen Auges immer erst auf [B]HELLIGKEIT[/B] geführt wird - das ist von der Evolutionsbiologie (Gehirn steuert Auge) so gewollt - und somit vom eigentlichen Blick - in das Foto - ablenkt. Auch die Tesastreifen wirken zu dominant - man guckt nur auf das Polaroid, - das Auge wird vom Wesentlichen abgelenkt. Schlimmer noch: Es springt unruhig vom Inhalt zur Form(Polaroidrahmen), und wieder zurück - und hin und her. [B]Ein gutes Bild führt aber den Blick[/B] - und lässt das Auge dann an einem Punkt zur Ruhe kommen. Generell gilt: Bei allen Effekten ist weniger mehr!ch stelle mir ein Bild immer als ein leckeres Mahl vor: Es schmeckt nicht, durch die Dominanz eines Gewürzes, sondern durch die pfiffige Kombination und Ausgewogenheit einzelner Aromen. Jeder Profikoch weiß z.B. dass man jeder Süßspeise eine Winzprise Salz hinzufügt, die der Süße eine subtile Verstärkung verleiht. Ich lese z.B. viel über die Wahrnehmungpsychologie, da es tatsächlich REGELN gibt, wann das menschliche Auge aller Menschen tendenziell ein Bild als schön/gelungen empfinden - unabhängig davon, was gezeigt wird. Konnte ich Dir ein wenig helfen? Was hat Dich besonders angesprochen und warum? LG, Monika*** [/QUOTE]
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