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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Fotograf als erster Beruf?
Beitrag
<blockquote data-quote="Panobilder" data-source="post: 2222763" data-attributes="member: 558356"><p><strong>AW: Fotograf als erster Beruf?</strong></p><p></p><p>Fotograf ist ein Beruf und ja den kann man ausüben <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":-)" title="Smile :-)" loading="lazy" data-shortname=":-)" /></p><p></p><p>Entweder als Angestellter oder als Selbstständiger.</p><p></p><p>Bei zweiterem sollte gleichwertig neben dem fotografischen Können allerdings ein kaufmännisches und organisatorisches "Beherrschen" stehen.</p><p></p><p>Ich bin seit etlichen Jahren als freiberuflicher, hauptberuflicher, selbständiger Fotograf am werkeln.</p><p></p><p>Die ersten ca. 1-2 Jahre hab ich hauptsächlich mein Marketing und meine Strategie & Werbung "entwickelt" und das ganze kaufmännische und organisatorische Drumherum gelernt.</p><p></p><p>Investitionen:</p><p>Da ich kein eigenes "People"-Studio betreibe (dafür sind mir die Mieten in München einfach zu hoch und meine typischen Aufträge werden on location erledigt), sondern bei meinem recht geringen Bedarf dafür auf Mietstudios zurückgreife, reicht mir meine Ausrüstung aus 4 Kameras & 1 UW Gehäuse, ca. 10 Objektiven, 4 Stativen, mehrere Adapter für die Panoramafotografie, Dauerlicht fürs kleine 360°-Produktstudio, Drehteller dazu, 8 mobile Blitze + 3 Stative & Schirme/Softboxen, 2 Lichtzelte, Hintergrundstoffe und ein halbes Regal mit Kleinmaterial-Zeugs wie Filter, Funkauslöser auch für die Blitze, mechanischen Kram usw. usw...</p><p>Dazu der PC Arbeitsplatz samt kalibrierter Monitor, Laptop, Ipad, Drucker, jede Menge Software, Backup-Platten, etc etc.</p><p></p><p>Mal schnell nachgesehen:</p><p>Das alleine waren über 40.000 € nur von 2008 bis 2011.</p><p>10.000 pro Jahr ist nicht wirklich viel, wenn man brauchbare Einnahmen pro Jahr erziehlen kann, falls nicht, muss man (wieder mal) kaufmännisch klug damit umgehen...</p><p></p><p>Tu Dir selber den besten Gefallen, wenn Du mit einer Selbständigkeit rechnest:</p><p>Lerne das Kaufmännische, sowie ein wenig "aktuelles Marketing" genauso interessiert wie das handwerkliche Fotografieren.</p><p>Das ist definitiv der ernstgemeinteste Tip, den ich nach sehr vielen Jahren als selbstständiger nebenberuflicher und nach etlichen Jahren als hauptberuflicher Fotograf geben kann.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Panobilder, post: 2222763, member: 558356"] [b]AW: Fotograf als erster Beruf?[/b] Fotograf ist ein Beruf und ja den kann man ausüben :-) Entweder als Angestellter oder als Selbstständiger. Bei zweiterem sollte gleichwertig neben dem fotografischen Können allerdings ein kaufmännisches und organisatorisches "Beherrschen" stehen. Ich bin seit etlichen Jahren als freiberuflicher, hauptberuflicher, selbständiger Fotograf am werkeln. Die ersten ca. 1-2 Jahre hab ich hauptsächlich mein Marketing und meine Strategie & Werbung "entwickelt" und das ganze kaufmännische und organisatorische Drumherum gelernt. Investitionen: Da ich kein eigenes "People"-Studio betreibe (dafür sind mir die Mieten in München einfach zu hoch und meine typischen Aufträge werden on location erledigt), sondern bei meinem recht geringen Bedarf dafür auf Mietstudios zurückgreife, reicht mir meine Ausrüstung aus 4 Kameras & 1 UW Gehäuse, ca. 10 Objektiven, 4 Stativen, mehrere Adapter für die Panoramafotografie, Dauerlicht fürs kleine 360°-Produktstudio, Drehteller dazu, 8 mobile Blitze + 3 Stative & Schirme/Softboxen, 2 Lichtzelte, Hintergrundstoffe und ein halbes Regal mit Kleinmaterial-Zeugs wie Filter, Funkauslöser auch für die Blitze, mechanischen Kram usw. usw... Dazu der PC Arbeitsplatz samt kalibrierter Monitor, Laptop, Ipad, Drucker, jede Menge Software, Backup-Platten, etc etc. Mal schnell nachgesehen: Das alleine waren über 40.000 € nur von 2008 bis 2011. 10.000 pro Jahr ist nicht wirklich viel, wenn man brauchbare Einnahmen pro Jahr erziehlen kann, falls nicht, muss man (wieder mal) kaufmännisch klug damit umgehen... Tu Dir selber den besten Gefallen, wenn Du mit einer Selbständigkeit rechnest: Lerne das Kaufmännische, sowie ein wenig "aktuelles Marketing" genauso interessiert wie das handwerkliche Fotografieren. Das ist definitiv der ernstgemeinteste Tip, den ich nach sehr vielen Jahren als selbstständiger nebenberuflicher und nach etlichen Jahren als hauptberuflicher Fotograf geben kann. [/QUOTE]
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