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Beitrag
<blockquote data-quote="Miss Kelpie" data-source="post: 2490022" data-attributes="member: 697900"><p>Hallo ihr Lieben,</p><p></p><p>ich habe mir in den letzten Tagen überlegt, ob ich überhaupt etwas dazu schreibe. Als 'Neue' traut man sich ja doch nicht so wirklich. Das Thema an sich ist allerdings eines, das mich als Anfängerin sehr nachdenklich stimmt.</p><p></p><p>Gerade mich als Anfängerin, vielleicht. Ich fotografiere noch nicht sehr lange. Im überwiegenden Teil sind es Schnappschüsse gewesen, von Orten, Momenten, Gegebenheiten und Stimmungen die mich berührt haben. Die mich für einen Moment aus der Hektik gerissen haben und die ich bewahren wollte. Ja, durchaus auch mit dem Hintergrund, sie vielleicht irgendwann einmal einer größeren Menge von Menschen zu zeigen. In einem Blog, hier im Forum, einfach nur so als Denkanstoß auf einer anderen Plattform. </p><p></p><p>Alles das würde, in diesem Moment, leider flach fallen wenn ich das ganze richtig verstehe. Und das wäre schade. Nicht nur wegen der Dokumentarfunktion in der Straßenphotographie. Nein, wegen der Momente und Augenblicke, die einen für einen Moment verzaubern - und aus rechtlichen Gründen nicht mit anderen geteilt werden können. Auch mit mir nicht. Und ich mag Fotos vom Straßentreiben in anderen Städten, vom Bauern mit seinen Milchkannen auf einem alten Hof irgendwo in den Alpen. Ich mag Fotos, von Menschen die so abgelichtet wurden, wie sie eben sind. Ohne viel drumherum, ohne viel Theater. Fotos, die mich zum lachen, zum nachdenken oder manchmal auch zum schlucken bringen. </p><p></p><p>Versteht mich nicht falsch, ich kann durchaus verstehen, dass man die eigenen Rechte schützen möchte. Aber die Frage ist doch, wie im Link des Starters, wo hört das persönliche Recht auf und andere Rechte beginnen? Kann es wirklich richtig sein, Dokumentation, Kunst und Kommunikation einzuschränken, nur weil eine Frau im Leopardenmantel sich angegriffen fühlt? Dürfen die Befindlichkeiten einer einzelnen Person wirklich etwas beeinflussen, was alle betrifft? Und wenn ja: Warum gibt es dann Unternehmen, die diese Rechte beugen dürfen bis sie beinahe brechen?</p><p></p><p>Ich möchte keine klare Position beziehen, wenn es um die Frage geht. Dafür kenne ich mich nicht gut genug aus. Aber jeder, der selbst gern Fotos von fremden Städten ansieht, selbst wenn er nur die nächste Urlaubsreise plant, der sollte sich vielleicht klarmachen, dass es solche Fotos mit diesen Einschränkungen bald nicht mehr geben wird.</p><p></p><p>LG</p><p>Miss Kelpie</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Miss Kelpie, post: 2490022, member: 697900"] Hallo ihr Lieben, ich habe mir in den letzten Tagen überlegt, ob ich überhaupt etwas dazu schreibe. Als 'Neue' traut man sich ja doch nicht so wirklich. Das Thema an sich ist allerdings eines, das mich als Anfängerin sehr nachdenklich stimmt. Gerade mich als Anfängerin, vielleicht. Ich fotografiere noch nicht sehr lange. Im überwiegenden Teil sind es Schnappschüsse gewesen, von Orten, Momenten, Gegebenheiten und Stimmungen die mich berührt haben. Die mich für einen Moment aus der Hektik gerissen haben und die ich bewahren wollte. Ja, durchaus auch mit dem Hintergrund, sie vielleicht irgendwann einmal einer größeren Menge von Menschen zu zeigen. In einem Blog, hier im Forum, einfach nur so als Denkanstoß auf einer anderen Plattform. Alles das würde, in diesem Moment, leider flach fallen wenn ich das ganze richtig verstehe. Und das wäre schade. Nicht nur wegen der Dokumentarfunktion in der Straßenphotographie. Nein, wegen der Momente und Augenblicke, die einen für einen Moment verzaubern - und aus rechtlichen Gründen nicht mit anderen geteilt werden können. Auch mit mir nicht. Und ich mag Fotos vom Straßentreiben in anderen Städten, vom Bauern mit seinen Milchkannen auf einem alten Hof irgendwo in den Alpen. Ich mag Fotos, von Menschen die so abgelichtet wurden, wie sie eben sind. Ohne viel drumherum, ohne viel Theater. Fotos, die mich zum lachen, zum nachdenken oder manchmal auch zum schlucken bringen. Versteht mich nicht falsch, ich kann durchaus verstehen, dass man die eigenen Rechte schützen möchte. Aber die Frage ist doch, wie im Link des Starters, wo hört das persönliche Recht auf und andere Rechte beginnen? Kann es wirklich richtig sein, Dokumentation, Kunst und Kommunikation einzuschränken, nur weil eine Frau im Leopardenmantel sich angegriffen fühlt? Dürfen die Befindlichkeiten einer einzelnen Person wirklich etwas beeinflussen, was alle betrifft? Und wenn ja: Warum gibt es dann Unternehmen, die diese Rechte beugen dürfen bis sie beinahe brechen? Ich möchte keine klare Position beziehen, wenn es um die Frage geht. Dafür kenne ich mich nicht gut genug aus. Aber jeder, der selbst gern Fotos von fremden Städten ansieht, selbst wenn er nur die nächste Urlaubsreise plant, der sollte sich vielleicht klarmachen, dass es solche Fotos mit diesen Einschränkungen bald nicht mehr geben wird. LG Miss Kelpie [/QUOTE]
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