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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Fotografie im öffentlichen Raum
Beitrag
<blockquote data-quote="Miss Kelpie" data-source="post: 2490286" data-attributes="member: 697900"><p>Richtig, sie machen das einfach und sie bekommen einfach qua mehr Geld vor den Gerichten Recht. Ist das die Art und Weise, wie man mit den Rechten des Einzelnen umgehen will? Ob langer Atem oder nicht, es kann nicht sein dass die Rechte von Einzelnen hinter denen einer großen Firma zurückstehen. Ändern kann man das nicht, derzeit, das ist auch mir klar. Aber gut finden muss ich das nicht.</p><p></p><p></p><p></p><p>Weisst du was da der interessante Punkt ist? Ob ich das möchte oder nicht, das ist für mich vollkommen irrelevant. Wenn ich im Stadttreiben aufgenommen werde, oder in einem öffentlichen Gebäude, dann lebe ich damit. Ich bin auf die Straße gegangen, und alle Menschen draußen haben mich so unvorteilhaft gesehen. Oh Schreck oh Graus. Warum soll ich also Theater machen, wenn das jemanden zu einem Bild anregt?</p><p></p><p>Vielleicht bin ich da anders, als der normale Standardmensch, aber ich bin einfach der Meinung, dass wer sich in die Öffentlichkeit begibt damit leben muss. Ich lebe in einer Stadt, in die jedes Jahr Touristen kommen. Ich bin gefühlt auf zig Fotos zu sehen, die vielleicht in deren Heimat auch öffentlich zu sehen waren. Und? Who cares? Ich bin wirklich selbstbewusst genug um das abzukönnen. Vor allem dann, wenn ich eigentlich nichtmal das Hauptmotiv bin.</p><p></p><p>Anders sieht das natürlich aus, wenn man ein Portrait, direkt von mir schießt. Vorteilhaft oder nicht, das ist dann schon nicht mehr der Punkt. In diesem Moment geht es aber nicht mehr um Dokumentation, sondern um etwas, das ich scheinbar an mir als Person habe, was zu einem Foto reizt. Aber selbst dann möchte ich eigentlich nur, dass ich die Fotos zu sehen bekomme. Hinterher. Wenn sie negatives an mir zeigen? Und? Ich hab ebenso wie jeder andere zwei Seiten.</p><p></p><p>Du siehst also, die Frage 'Würdest du das wollen' zieht da nur bedingt. Im Rahmen von Straßenfotografie, die Menschen in ihrer eigenen Stadt zeigen soll, ja. Ja, da wäre es mir wirklich egal, denn ich habe meinen privaten Bereich, meine Wohnung, verlassen. Und damit bin ich ein Teil der Stadt, ein Teil der Masse die hier durch die Straßen geht. Und wer mich da fotografieren möchte: Bitteschön. Ich hoffe es wurde deutlich, was ich damit meine.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Miss Kelpie, post: 2490286, member: 697900"] Richtig, sie machen das einfach und sie bekommen einfach qua mehr Geld vor den Gerichten Recht. Ist das die Art und Weise, wie man mit den Rechten des Einzelnen umgehen will? Ob langer Atem oder nicht, es kann nicht sein dass die Rechte von Einzelnen hinter denen einer großen Firma zurückstehen. Ändern kann man das nicht, derzeit, das ist auch mir klar. Aber gut finden muss ich das nicht. Weisst du was da der interessante Punkt ist? Ob ich das möchte oder nicht, das ist für mich vollkommen irrelevant. Wenn ich im Stadttreiben aufgenommen werde, oder in einem öffentlichen Gebäude, dann lebe ich damit. Ich bin auf die Straße gegangen, und alle Menschen draußen haben mich so unvorteilhaft gesehen. Oh Schreck oh Graus. Warum soll ich also Theater machen, wenn das jemanden zu einem Bild anregt? Vielleicht bin ich da anders, als der normale Standardmensch, aber ich bin einfach der Meinung, dass wer sich in die Öffentlichkeit begibt damit leben muss. Ich lebe in einer Stadt, in die jedes Jahr Touristen kommen. Ich bin gefühlt auf zig Fotos zu sehen, die vielleicht in deren Heimat auch öffentlich zu sehen waren. Und? Who cares? Ich bin wirklich selbstbewusst genug um das abzukönnen. Vor allem dann, wenn ich eigentlich nichtmal das Hauptmotiv bin. Anders sieht das natürlich aus, wenn man ein Portrait, direkt von mir schießt. Vorteilhaft oder nicht, das ist dann schon nicht mehr der Punkt. In diesem Moment geht es aber nicht mehr um Dokumentation, sondern um etwas, das ich scheinbar an mir als Person habe, was zu einem Foto reizt. Aber selbst dann möchte ich eigentlich nur, dass ich die Fotos zu sehen bekomme. Hinterher. Wenn sie negatives an mir zeigen? Und? Ich hab ebenso wie jeder andere zwei Seiten. Du siehst also, die Frage 'Würdest du das wollen' zieht da nur bedingt. Im Rahmen von Straßenfotografie, die Menschen in ihrer eigenen Stadt zeigen soll, ja. Ja, da wäre es mir wirklich egal, denn ich habe meinen privaten Bereich, meine Wohnung, verlassen. Und damit bin ich ein Teil der Stadt, ein Teil der Masse die hier durch die Straßen geht. Und wer mich da fotografieren möchte: Bitteschön. Ich hoffe es wurde deutlich, was ich damit meine. [/QUOTE]
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