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Fotografie vom 0 Punkt
Beitrag
<blockquote data-quote="Micha8583" data-source="post: 2109425" data-attributes="member: 399547"><p><strong>AW: Fotografie vom 0 Punkt</strong></p><p></p><p>Erinnert mich ein wenig an die Frage: ich möcht ein Auto kaufen, was ist denn zu empfehlen?...</p><p>Es kommt immer darauf an, was man damit machen will.</p><p>Genau so wenig, wie man einem Fahranfänger einen Porsche anraten würde, obwohl das ein hervorragendes Auto ist, würde ich bei Fotoapparaten gleich das Profimodell empfehlen. </p><p>Auflösung: alles ab 10 Megapixel ist ausreichend.12 MPix reichen für ein A3- Abzug, Wenn du später am PC die Feinheiten aus dem Bild rauskitzeln möchtest, kommst du um RAW kaum herum. Wenn du allerdings mehr Sportaufnahmen oder Reportagen machst, dann kann Jpeg ausreichen. </p><p>Die Einsteigermodelle (Canon, Nikon, und wie sie alle heißen) machen alle anständige Bilder, aber sind den hochpreisigeren Profimodellen in vielen Bereichen doch unterlegen. Spürbar ist dies beim Bildrauschen bei hohen ISO- Werten, Geschwindigkeit von Serienaufnahmen, Geschwindigkeit und Verlässlichkeit des Autofocus, Datendurchsatz, Verarbeitung, um mal ein paar Punke zu nennen. </p><p>Spiegelreflex und SLR bezeichnen das selbe, nämlch eine einäugige Spiegelreflexkamera (Single- Lens- Reflex- Camera). Bridge- Kameras sind das brückenschlagende Bindeglied von Kompaktkameras (ohne Wechselobjektiv) und Systemkameras (mit Wechselobjektiven). Sie sehen aus wie eine Spiegelreflexkamera, nur ohne wechselbarem Objektiv. Als Immerdabei- Foto eine prima Sache. </p><p>Zu den Objektiven: sie sind (fast) wichtiger, als der Sensor dahinter, deshalb kann gutes Glas richtig teuer werden. Hier machen sich Qualitätsunterschiede sofort und bei nahezu jeder Aufnahme bemerkbar, während Kamera(gehäuse) und Sensor meist erst in den extremeren Situationen unangenehm auffallen (schnelle Sportaufnahmen, fotografieren und focusieren bei schwachem Licht). </p><p>Dann kann man noch bei der Sensorgröße unterscheiden: Vollvormat haben das volle Kleinbildformat, 24x36mm, Cropsensoren sind "beschnitten", etwas kleiner (Canon APS etwa 15x22mm, mehr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Formatfaktor" target="_blank">hier</a>) Vollformatkameras sind deutlich teurer. </p><p></p><p>Für den Einstieg kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen: Fast jede Kamera ist zum lernen geeignet; ich würde mir eine günstige Einsteiger- Spiegelreflex, evtl auch gebraucht, kaufen, ein gutes (!) Stativ und dann los gehts! (Das Stativ dient bei Landschaftsaufnahmen zur entschleunigung und bewussten Motivfindung; Bildkomposition. Nebenbei verhindert es auch hervorragend das Verwackeln bei längeren Belichtungszeiten). </p><p>Welche Kamera es denn dann genau sein werden soll, da hat es hier im Forum schon , der den Hilfegebenden das Antworten sehr erleichtert.</p><p></p><p>Noch ein kleiner Hinweis zur Netiquette: Fett- oder durchgehende Großschrift wird als laut werden, bzw brüllen gelesen. Je größer desto brüll. </p><p>Da außerdem die Normalschrift angenehmer zu lesen ist, möchte ich dich bitten, auf den Fettdruck zu verzichten.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Micha8583, post: 2109425, member: 399547"] [b]AW: Fotografie vom 0 Punkt[/b] Erinnert mich ein wenig an die Frage: ich möcht ein Auto kaufen, was ist denn zu empfehlen?... Es kommt immer darauf an, was man damit machen will. Genau so wenig, wie man einem Fahranfänger einen Porsche anraten würde, obwohl das ein hervorragendes Auto ist, würde ich bei Fotoapparaten gleich das Profimodell empfehlen. Auflösung: alles ab 10 Megapixel ist ausreichend.12 MPix reichen für ein A3- Abzug, Wenn du später am PC die Feinheiten aus dem Bild rauskitzeln möchtest, kommst du um RAW kaum herum. Wenn du allerdings mehr Sportaufnahmen oder Reportagen machst, dann kann Jpeg ausreichen. Die Einsteigermodelle (Canon, Nikon, und wie sie alle heißen) machen alle anständige Bilder, aber sind den hochpreisigeren Profimodellen in vielen Bereichen doch unterlegen. Spürbar ist dies beim Bildrauschen bei hohen ISO- Werten, Geschwindigkeit von Serienaufnahmen, Geschwindigkeit und Verlässlichkeit des Autofocus, Datendurchsatz, Verarbeitung, um mal ein paar Punke zu nennen. Spiegelreflex und SLR bezeichnen das selbe, nämlch eine einäugige Spiegelreflexkamera (Single- Lens- Reflex- Camera). Bridge- Kameras sind das brückenschlagende Bindeglied von Kompaktkameras (ohne Wechselobjektiv) und Systemkameras (mit Wechselobjektiven). Sie sehen aus wie eine Spiegelreflexkamera, nur ohne wechselbarem Objektiv. Als Immerdabei- Foto eine prima Sache. Zu den Objektiven: sie sind (fast) wichtiger, als der Sensor dahinter, deshalb kann gutes Glas richtig teuer werden. Hier machen sich Qualitätsunterschiede sofort und bei nahezu jeder Aufnahme bemerkbar, während Kamera(gehäuse) und Sensor meist erst in den extremeren Situationen unangenehm auffallen (schnelle Sportaufnahmen, fotografieren und focusieren bei schwachem Licht). Dann kann man noch bei der Sensorgröße unterscheiden: Vollvormat haben das volle Kleinbildformat, 24x36mm, Cropsensoren sind "beschnitten", etwas kleiner (Canon APS etwa 15x22mm, mehr [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/Formatfaktor"]hier[/URL]) Vollformatkameras sind deutlich teurer. Für den Einstieg kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen: Fast jede Kamera ist zum lernen geeignet; ich würde mir eine günstige Einsteiger- Spiegelreflex, evtl auch gebraucht, kaufen, ein gutes (!) Stativ und dann los gehts! (Das Stativ dient bei Landschaftsaufnahmen zur entschleunigung und bewussten Motivfindung; Bildkomposition. Nebenbei verhindert es auch hervorragend das Verwackeln bei längeren Belichtungszeiten). Welche Kamera es denn dann genau sein werden soll, da hat es hier im Forum schon , der den Hilfegebenden das Antworten sehr erleichtert. Noch ein kleiner Hinweis zur Netiquette: Fett- oder durchgehende Großschrift wird als laut werden, bzw brüllen gelesen. Je größer desto brüll. Da außerdem die Normalschrift angenehmer zu lesen ist, möchte ich dich bitten, auf den Fettdruck zu verzichten. [/QUOTE]
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