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Fujifilm X-T10 oder Sony a6000
Beitrag
<blockquote data-quote="LikeLowLight" data-source="post: 2600504"><p>Profikameras sind, außer im Automatikmodus, nicht pflegeleicht. Besonders so hochauflösende Sensoren können, wenn man nicht damit umgehen kann, nicht selbstverständlich zu guten Fotos führen. Allein die Einschränkung auf wenige ausreichend gut abbildende Objektive (das sind tatsächlich nicht so viele, wie diverse Lobbyisten versprechen) muss berücksichtigt werden. Dazu kommt, dass die Verminderung der Schärfentiefe, eine ganz andere förderliche Blende bei gewohnten Objektiven, aber auch eine stärkere Verwacklungsgefahr gehört in den Bereich "pflegeleicht". Für mich sind die 5Ds, und zwar alle bis zur MIII und natürlich die 1DX pflegeleicht, denn bei denen kann man auch in zeitkritischen Schnappschuss-Situationen nur wenig Ausschuss hat. Das hat mit dem verlässlichen Belichtungsmesser und dem immer besser werdenden AF zu tun. Besonders beim AF sind EVILs sehr, sehr langsam.</p><p> Tja, da ich seit über einem halben Jahr Erfahrung mit der alpha 7RII habe kann ich behaupten, dass die Sensorqualität sehr gut, die Geschwindigkeit des AF jedoch unterirdisch ist. Da kommt sie um Längen nicht mit den 5Ds II, III, IIISR mit. Und auch wenn es jetzt ein paar ZEISS-Objektive für die SONY gibt, das Angebot ist noch magerer als früher Twiggy war. Wenn Du Dir das CANON-Sortiment anschaust dann wirst Du sehen, wie viele unterschiedliche Objektive, besonders auch Spezialobjektive gibt. Da CANON Jahre vor Nikkon digitale Vollformatsensoren hatte, ist der Vorsprung an Vielfalt nach wie vor erhalten geblieben. Natürlich gibt es dabei Objektive, die mit den immer hochauflösenderen Kameras nicht mehr Schritt halten können, doch wäre es auch preislich nicht zu rechtfertigen, wenn jemand für ein Objektiv deutlich mehr zahlen müsste, nur weil es eben für die momentane Sensorspitzenklasse ausgelegt ist.</p><p>CANON hat jedoch vor nicht langer Zeit 2 der 4 T/S-Objektive neu entwickelt, hat mit dem 65mm-Makroobjektiv ein Objektiv, in das quasi ein Balgengerät integriert ist, hat erst im Vorjahr mit dem 11-24 mm und davor mit dem 8-15 mm Fisheye qualitativ hochwertige Objektive angeboten. Bei den langen Brennweiten ist das Angebot, wie man bei Sportübertragungen im Fernsehen beobachten kann, besonders breit gefächert, das 200-400 mm mit dem eingebauten Konverter ist eine spezielle Erwähnung wert.</p><p>SONY hat ja seit langem wirklich gute Geschäfte mit professionellen Videokameras gemacht, also das Fachwissen ist sicherlich vorhanden. Es stellt sich nur die Frage, ob sich eine breite Erweiterung des Objektivangebots im Consumerbereich rechnet, denn vielleicht sind sie mit dem, was die Fotosparte an Gewinn abwirft ohnehin zufrieden. Denn so viele Amateure, die bereit sind, viel Geld und Aufwand in eine umfangreiche Ausrüstung zu stecken wird es doch nicht geben, vor allem da man mit wirklich einfachen Kameras viele gute Fotos machen kann, wenn das Auge hinter der Kamera die Motive sieht.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="LikeLowLight, post: 2600504"] Profikameras sind, außer im Automatikmodus, nicht pflegeleicht. Besonders so hochauflösende Sensoren können, wenn man nicht damit umgehen kann, nicht selbstverständlich zu guten Fotos führen. Allein die Einschränkung auf wenige ausreichend gut abbildende Objektive (das sind tatsächlich nicht so viele, wie diverse Lobbyisten versprechen) muss berücksichtigt werden. Dazu kommt, dass die Verminderung der Schärfentiefe, eine ganz andere förderliche Blende bei gewohnten Objektiven, aber auch eine stärkere Verwacklungsgefahr gehört in den Bereich "pflegeleicht". Für mich sind die 5Ds, und zwar alle bis zur MIII und natürlich die 1DX pflegeleicht, denn bei denen kann man auch in zeitkritischen Schnappschuss-Situationen nur wenig Ausschuss hat. Das hat mit dem verlässlichen Belichtungsmesser und dem immer besser werdenden AF zu tun. Besonders beim AF sind EVILs sehr, sehr langsam. Tja, da ich seit über einem halben Jahr Erfahrung mit der alpha 7RII habe kann ich behaupten, dass die Sensorqualität sehr gut, die Geschwindigkeit des AF jedoch unterirdisch ist. Da kommt sie um Längen nicht mit den 5Ds II, III, IIISR mit. Und auch wenn es jetzt ein paar ZEISS-Objektive für die SONY gibt, das Angebot ist noch magerer als früher Twiggy war. Wenn Du Dir das CANON-Sortiment anschaust dann wirst Du sehen, wie viele unterschiedliche Objektive, besonders auch Spezialobjektive gibt. Da CANON Jahre vor Nikkon digitale Vollformatsensoren hatte, ist der Vorsprung an Vielfalt nach wie vor erhalten geblieben. Natürlich gibt es dabei Objektive, die mit den immer hochauflösenderen Kameras nicht mehr Schritt halten können, doch wäre es auch preislich nicht zu rechtfertigen, wenn jemand für ein Objektiv deutlich mehr zahlen müsste, nur weil es eben für die momentane Sensorspitzenklasse ausgelegt ist. CANON hat jedoch vor nicht langer Zeit 2 der 4 T/S-Objektive neu entwickelt, hat mit dem 65mm-Makroobjektiv ein Objektiv, in das quasi ein Balgengerät integriert ist, hat erst im Vorjahr mit dem 11-24 mm und davor mit dem 8-15 mm Fisheye qualitativ hochwertige Objektive angeboten. Bei den langen Brennweiten ist das Angebot, wie man bei Sportübertragungen im Fernsehen beobachten kann, besonders breit gefächert, das 200-400 mm mit dem eingebauten Konverter ist eine spezielle Erwähnung wert. SONY hat ja seit langem wirklich gute Geschäfte mit professionellen Videokameras gemacht, also das Fachwissen ist sicherlich vorhanden. Es stellt sich nur die Frage, ob sich eine breite Erweiterung des Objektivangebots im Consumerbereich rechnet, denn vielleicht sind sie mit dem, was die Fotosparte an Gewinn abwirft ohnehin zufrieden. Denn so viele Amateure, die bereit sind, viel Geld und Aufwand in eine umfangreiche Ausrüstung zu stecken wird es doch nicht geben, vor allem da man mit wirklich einfachen Kameras viele gute Fotos machen kann, wenn das Auge hinter der Kamera die Motive sieht. [/QUOTE]
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