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Gimp
Gimp oder Photoshop Elements?
Beitrag
<blockquote data-quote="tina_t" data-source="post: 1869102" data-attributes="member: 269848"><p><strong>AW: Gimp oder Photoshop Elements?</strong></p><p></p><p>Hallo!</p><p> </p><p>Zugegeben, das Bedienungskonzept von GIMP ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich etwas eingearbeitet hat, ist das Programm klasse. Klar kann es mit Photoshop nicht mithalten, aber hey, Photoshop kostet 1000 Euro und GIMP gibts für lau!</p><p>GIMP hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber PSE: es kann mit Ebenenmasken arbeiten. Das ist unheimlich viel wert. Ich wüsste nicht, wie ich ohne dieses Feature ersthaft Bilder optimieren wollte. Beispeil: Im Urlaub, man hat um die Mittagszeit ein Landschaftsbild gemacht. Klar ist das eine ungünstige Zeit, aber man war halt eben nur zu dieser Zeit an diesem Ort. Man hat einen blauen Himmel in Erinnerung. Auf dem Bild ist der Himmel hellgrau. Mit GIMP kann man nun eine Ebene darüber legen und dort einen Blau/Dunkelblau Farbverauf erzeugen. Das geht soweit mit PSE auch. Bei Gimp kann ich mir allerdings aus einer SW/Kopie des zu bearbeitenden Bildes duch Konstrastüberhöhung in wenigen Sekunden einen Ebenenmaske erzeugen, die mir den Farbverlauf nur auf den Bildteilen mit Himmel erscheinen lässt. In PSE müsste ich die Kontur des Himmels bzw der Landschaft darunter mit dem Radierer nachzeichnen und so den Farbverlauf auf den Himmel begrenzen. Mit einer einigermaßen geraden Horizontlinie geht das noch problemlos, aber wehe, da ragt ein Baum oder Gebäude mit verwinkelten Dachflächen in den Himmel. Oder die Grenze zwischen Himmel und Landschaft ist ein Wald mit Baumwipfeln. Dann wird das bei PSE zur bösen Fummelei. Mit GIMP gar kein Thema. Das Mit dem Himmel ist nur ein Beispiel. Mit Wasser (Meer) kann man das gleiche Problem haben. Will man das blau des Meeres etwas intensivieren, aber nur das Meer und nicht andere blaue Objekte im Bild, dann macht man sich in GIMP eine Ebenenmaske. Oder Man will den Hintergrund auswechseln bei einem Portrait einer Person mit wehenden Haaren. Ich könnte noch dutzende Beispiele aufzählen. Für mich ist GIMP die Nummer 2 der Bildbearbeitungsprogramme nach Photoshop. Dafür, daß die Bedienung suboptimal ist, bekommt man GIMP umsonst. Da lässt sich das verschmerzen.</p><p> </p><p>LG, Tina.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="tina_t, post: 1869102, member: 269848"] [b]AW: Gimp oder Photoshop Elements?[/b] Hallo! Zugegeben, das Bedienungskonzept von GIMP ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich etwas eingearbeitet hat, ist das Programm klasse. Klar kann es mit Photoshop nicht mithalten, aber hey, Photoshop kostet 1000 Euro und GIMP gibts für lau! GIMP hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber PSE: es kann mit Ebenenmasken arbeiten. Das ist unheimlich viel wert. Ich wüsste nicht, wie ich ohne dieses Feature ersthaft Bilder optimieren wollte. Beispeil: Im Urlaub, man hat um die Mittagszeit ein Landschaftsbild gemacht. Klar ist das eine ungünstige Zeit, aber man war halt eben nur zu dieser Zeit an diesem Ort. Man hat einen blauen Himmel in Erinnerung. Auf dem Bild ist der Himmel hellgrau. Mit GIMP kann man nun eine Ebene darüber legen und dort einen Blau/Dunkelblau Farbverauf erzeugen. Das geht soweit mit PSE auch. Bei Gimp kann ich mir allerdings aus einer SW/Kopie des zu bearbeitenden Bildes duch Konstrastüberhöhung in wenigen Sekunden einen Ebenenmaske erzeugen, die mir den Farbverlauf nur auf den Bildteilen mit Himmel erscheinen lässt. In PSE müsste ich die Kontur des Himmels bzw der Landschaft darunter mit dem Radierer nachzeichnen und so den Farbverlauf auf den Himmel begrenzen. Mit einer einigermaßen geraden Horizontlinie geht das noch problemlos, aber wehe, da ragt ein Baum oder Gebäude mit verwinkelten Dachflächen in den Himmel. Oder die Grenze zwischen Himmel und Landschaft ist ein Wald mit Baumwipfeln. Dann wird das bei PSE zur bösen Fummelei. Mit GIMP gar kein Thema. Das Mit dem Himmel ist nur ein Beispiel. Mit Wasser (Meer) kann man das gleiche Problem haben. Will man das blau des Meeres etwas intensivieren, aber nur das Meer und nicht andere blaue Objekte im Bild, dann macht man sich in GIMP eine Ebenenmaske. Oder Man will den Hintergrund auswechseln bei einem Portrait einer Person mit wehenden Haaren. Ich könnte noch dutzende Beispiele aufzählen. Für mich ist GIMP die Nummer 2 der Bildbearbeitungsprogramme nach Photoshop. Dafür, daß die Bedienung suboptimal ist, bekommt man GIMP umsonst. Da lässt sich das verschmerzen. LG, Tina. [/QUOTE]
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