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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Graukarte oder Farbkarte ?
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 1778014" data-attributes="member: 142024"><p><strong>AW: Graukarte oder Farbkarte ?</strong></p><p></p><p>Bei schwierigen Lichtverhältnissen empfehle ich definitiv ein "Meßgerät" für den Weißabgleich. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit der CBLens gemacht, einfach mit der Scheibe den Weißabgleich einmessen oder eine Aufnahme der neutralgrauen Rückseite machen und man ist auf der sicheren Seite. Was viele oft vergessen ist, dass man trotz der Möglichkeit der nachträglichen Korrektur im RAW-Konverter immer noch einen passenden und zuverlässigen Referenzpunkt im Bild/Motiv benötigt, um das präzise erledigen zu können. <strong>Nur was ist, wenn sich so ein Punkt nicht finden läßt bzw. man nicht sicher sein kann, ob es sich um eine neutralgraue Referenz handelt?</strong> Genau da kommt ein Kontrollbild mit einer Graukarte oder was auch immer vor dem eigentlichen Foto zum Zuge, denn an Hand dieser Referenzaufnahme kann man dann alle weiteren Bilder sehr exakt in den Farben einstellen, und das mit einem Mausklick. Lohnt sich in meinen Augen aber nicht bei jedem Bild, sondern nur dann, wenn es auf hohe Farbneutralität ankommt.</p><p></p><p>Alternativ kann man auch mit der Objektivscheibe arbeiten (Zerocs, E-xpo-Disk u.ä.), hier wird im Gegensatz zur CBL und Graukarte die Farbe der Lichtquelle gemessen. Und wenn man es ganz genau haben möchte, dann nutzt man z.B. den X-rite Colochecker Passport, mit dem man nicht nur den Weißabgleich tätigen kann, sondern darüber hinaus auch noch die Kamera profilieren/kalibrieren kann, diese Profile lassen sich dann im RAW Konverter abrufen, viel genauer geht es kaum noch. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p>Wichtig ist eigentlich nur, dass das verwendete Material tatsächlich frei von Farbe ist, bei vielen Papieren billiger Fertigung ist das leider manchmal nicht gewährleistet und endet mit dem gleichen Ergebnis, wie bei einem selbst ausgedruckten Blatt Papier mit 50% Grau. Keine gute Idee bzw. rausgeschmissenes Geld. Wer hier spart, ist selbst schuld.</p><p></p><p>Früher haben sich die Fotografen eines rel. einfachen aber wirkungsvollen "Tricks" bedient: Man nehme ein<strong> rein weißes ungebleichtes</strong> (und unbenutztes :mrorange: ) Papiertaschentuch, Referenzaufnahme zur Lichtquelle mit vorgehaltenem Tuch machen et voilà, der Weißabgleich steht. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p></p><p>VG</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 1778014, member: 142024"] [b]AW: Graukarte oder Farbkarte ?[/b] Bei schwierigen Lichtverhältnissen empfehle ich definitiv ein "Meßgerät" für den Weißabgleich. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit der CBLens gemacht, einfach mit der Scheibe den Weißabgleich einmessen oder eine Aufnahme der neutralgrauen Rückseite machen und man ist auf der sicheren Seite. Was viele oft vergessen ist, dass man trotz der Möglichkeit der nachträglichen Korrektur im RAW-Konverter immer noch einen passenden und zuverlässigen Referenzpunkt im Bild/Motiv benötigt, um das präzise erledigen zu können. [B]Nur was ist, wenn sich so ein Punkt nicht finden läßt bzw. man nicht sicher sein kann, ob es sich um eine neutralgraue Referenz handelt?[/B] Genau da kommt ein Kontrollbild mit einer Graukarte oder was auch immer vor dem eigentlichen Foto zum Zuge, denn an Hand dieser Referenzaufnahme kann man dann alle weiteren Bilder sehr exakt in den Farben einstellen, und das mit einem Mausklick. Lohnt sich in meinen Augen aber nicht bei jedem Bild, sondern nur dann, wenn es auf hohe Farbneutralität ankommt. Alternativ kann man auch mit der Objektivscheibe arbeiten (Zerocs, E-xpo-Disk u.ä.), hier wird im Gegensatz zur CBL und Graukarte die Farbe der Lichtquelle gemessen. Und wenn man es ganz genau haben möchte, dann nutzt man z.B. den X-rite Colochecker Passport, mit dem man nicht nur den Weißabgleich tätigen kann, sondern darüber hinaus auch noch die Kamera profilieren/kalibrieren kann, diese Profile lassen sich dann im RAW Konverter abrufen, viel genauer geht es kaum noch. ;) Wichtig ist eigentlich nur, dass das verwendete Material tatsächlich frei von Farbe ist, bei vielen Papieren billiger Fertigung ist das leider manchmal nicht gewährleistet und endet mit dem gleichen Ergebnis, wie bei einem selbst ausgedruckten Blatt Papier mit 50% Grau. Keine gute Idee bzw. rausgeschmissenes Geld. Wer hier spart, ist selbst schuld. Früher haben sich die Fotografen eines rel. einfachen aber wirkungsvollen "Tricks" bedient: Man nehme ein[B] rein weißes ungebleichtes[/B] (und unbenutztes :mrorange: ) Papiertaschentuch, Referenzaufnahme zur Lichtquelle mit vorgehaltenem Tuch machen et voilà, der Weißabgleich steht. ;) VG Frank [/QUOTE]
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