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3D: Modeling, Texturen, Licht, Animation, Rendern
Blender
Größen richtig darstellen in blender
Beitrag
<blockquote data-quote="KBB" data-source="post: 2720990" data-attributes="member: 287288"><p>Ja, aber nicht 1:1, sondern "bloß" maßstabsgetreu. Je nach Limitierung würde ich z.B. mit 1 mm anfangen für 1.000km, also 0,95 mm für Ceres und 3,5 mm für den Mond. Das sind 2 Nachkommastellen, wird auch Blender problemlos hinbekommen.</p><p>In der Szenengröße kann man u.U. bis zu 1Mio. Einheiten hoch gehen, davon abhängig, was die Software verträgt, evtl. mehr. Denn das Clipping ist nicht das Einzige, was einen hier ausbremst, 3D Programme wie Blender oder Cinema 4D sind limitiert bei sehr kleinen und sehr großen Zahlen, die sie dann nicht mehr abbilden können. Ab bestimmten Werten kommen zusätzlich noch Rechenungenauigkeiten ins Spiel, die sich überall in der Szene bemerkbar machen können und schon vor besagtem Limit einsetzen. Wackelnde oder zitternde Kameras und Objekte zeigen diese Ungenauigkeiten wohl am schnellsten, aber das trifft u.U. auch auf alles andere zu, also z.B. Licht oder Shader.</p><p>Sehr kleine Werte sind in C4D mehr als 4 Nachkommastellen, die werden dann schlicht nicht mehr erfasst und berechnet. Und spätestens ab 6-7 Stellen vor dem Komma würde ich auch aufpassen. Kann man sicher auch in Blender schnell antesten, zumindest wo die absoluten Limits sind. Bevor diese Rechenungenauigkeiten eintreten, kommen dann Liselottes "geschickte Schnitte" zum Einsatz, nämlich zwischen zwei identischen Szenen, in denen die betroffenen Objekte bzw. die ganze Szene unterschiedlich skaliert ist. In Cinema würde ich dazu einfach die eingebaute Szenen- bzw. jetzt Projektskalierung nutzen, mit der alles maßstäblich z.B. um den Faktor 1.000.000 skaliert werden kann. Man sieht ja auch im Video, dass die irgendwann sehr klein wirkenden Himmelskörper nicht mehr zu sehen sind, weil auf Subpixelgröße, und die sehr großen noch nicht, da außerhalb der Kamera. Da 1 Lichtjahr irgendwas um 10.000.000.000.000.000 (10 Billiarden) km sind und das Universum mit 150 Mrd. Lichtjahre Durchmesser angegeben wird, kann man sich im Falle meiner beispielhaften 6 Stellen vor dem Komma ausrechnen, dass dann mindestens 4 Szenen mit diesem Faktor notwendig sind, um das ganze Universum wie im Film zu erfassen. Die Szenen selbst wechseln am besten im jeweiligen Ruhezustand, nicht in der Bewegung.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="KBB, post: 2720990, member: 287288"] Ja, aber nicht 1:1, sondern "bloß" maßstabsgetreu. Je nach Limitierung würde ich z.B. mit 1 mm anfangen für 1.000km, also 0,95 mm für Ceres und 3,5 mm für den Mond. Das sind 2 Nachkommastellen, wird auch Blender problemlos hinbekommen. In der Szenengröße kann man u.U. bis zu 1Mio. Einheiten hoch gehen, davon abhängig, was die Software verträgt, evtl. mehr. Denn das Clipping ist nicht das Einzige, was einen hier ausbremst, 3D Programme wie Blender oder Cinema 4D sind limitiert bei sehr kleinen und sehr großen Zahlen, die sie dann nicht mehr abbilden können. Ab bestimmten Werten kommen zusätzlich noch Rechenungenauigkeiten ins Spiel, die sich überall in der Szene bemerkbar machen können und schon vor besagtem Limit einsetzen. Wackelnde oder zitternde Kameras und Objekte zeigen diese Ungenauigkeiten wohl am schnellsten, aber das trifft u.U. auch auf alles andere zu, also z.B. Licht oder Shader. Sehr kleine Werte sind in C4D mehr als 4 Nachkommastellen, die werden dann schlicht nicht mehr erfasst und berechnet. Und spätestens ab 6-7 Stellen vor dem Komma würde ich auch aufpassen. Kann man sicher auch in Blender schnell antesten, zumindest wo die absoluten Limits sind. Bevor diese Rechenungenauigkeiten eintreten, kommen dann Liselottes "geschickte Schnitte" zum Einsatz, nämlich zwischen zwei identischen Szenen, in denen die betroffenen Objekte bzw. die ganze Szene unterschiedlich skaliert ist. In Cinema würde ich dazu einfach die eingebaute Szenen- bzw. jetzt Projektskalierung nutzen, mit der alles maßstäblich z.B. um den Faktor 1.000.000 skaliert werden kann. Man sieht ja auch im Video, dass die irgendwann sehr klein wirkenden Himmelskörper nicht mehr zu sehen sind, weil auf Subpixelgröße, und die sehr großen noch nicht, da außerhalb der Kamera. Da 1 Lichtjahr irgendwas um 10.000.000.000.000.000 (10 Billiarden) km sind und das Universum mit 150 Mrd. Lichtjahre Durchmesser angegeben wird, kann man sich im Falle meiner beispielhaften 6 Stellen vor dem Komma ausrechnen, dass dann mindestens 4 Szenen mit diesem Faktor notwendig sind, um das ganze Universum wie im Film zu erfassen. Die Szenen selbst wechseln am besten im jeweiligen Ruhezustand, nicht in der Bewegung. [/QUOTE]
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