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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Photoshop
HDR aus CR2 Datein?
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 1758621" data-attributes="member: 142024"><p><strong>AW: HDR aus CR2 Datein?</strong></p><p></p><p></p><p></p><p>Doch, eigentlich schon...siehe Beitrag 5:</p><p> </p><p><img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p></p><p><strong>Das hier:</strong></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p>...ist alles richtig, und auch das kann man noch weiter vertiefen. Diese Empfehlung ist zwar üblich, beschreibt aber nicht das eigentliche Problem. Tatsache ist, dass bei der Signalverarbeitung kameraintern (Diskretisierung und Quantisierung) die Daten linear aufgezeichnet werden. Das bedeutet, dass man in den dunklen Bildbereichen deutlich weniger Tonwertunterscheidungen vorfindet, als in den mittleren und vor allem in den hellen Bildbereichen. Anders gesagt, selbst wenn man alle Tonwerte aufgezeichnet hat, hat man diese quantitativ noch lange nicht ausreichend/sinnvoll erfasst. In den dunklen Bildpartien, wo sich das Bildrauschen am deutlichsten zeigt und leider auch negativ auswirkt (besonders bei höheren ISO-Einstellungen), fehlen einem die Tonwerte und dort zeigen sich auch am ehesten Tonwertabrisse, wenn man in diesem Bereich später aufhellt. In den hellen Bildpartien hat man dagegen Tonwerte im Überfluß. </p><p><strong></strong></p><p><strong>Ergo:</strong> "Die dunklen Bildpartien und wie man sie idealerweise aufzeichnet" ist das Thema. Von daher halte ich es aus persönlicher Erfahrung für sinnvoll, wenn man sich überlegt, dass man <strong>explizit die dunklen Bildbereiche</strong> per Belichtungsreihe in den mittleren bis hellen Tonwertbereich hinein belichtet, um diese Areale mit ausreichend vielen Tonwertunterscheidungen aufzuzeichnen. Später abdunkeln kann man das dann immer noch, Rauschen ist dann ebenfalls kaum noch ein Thema (was sehr wichtig beim späteren HDR -> LDR Tonemapping-Workflow werden kann!).</p><p></p><p>An diesem Punkt halte ich es auch für sehr wichtig auf das kamerainterne Aufnahme-Histogramm zu achten und im Hinterkopf zu behalten, dass dieses lediglich ein Abbild des kamerainternen jpgs ist, und keineswegs die tatsächliche Sensorbelichtung aufzeigt (der Unterschied bezüglich der Tonwerte zwischen dem angezeigten jpg-Histogramm und den tatsächlichen RAW-Daten kann zum Teil erheblich sein). Um das also nutzen zu können, um die notwendige Anzahl der Einzelbelichtungen bestimmen zu können, kann es helfen, wenn man alle kamerainternen Settings auf neutral stellt, damit die dabei logischerweise auf das Histogramm wirkenden Parameter möglichst wenig Auswirkungen auf das Histogramm haben. ETTR (expose to the right -> bis zum rechten Histogrammrand belichten) und UniWB (ein spezieller Weißabgleich, der dabei hilft, die kamerainternen Multiplikatoren für die einzelnen Farbkanäle auf 1 zu setzen) sowie eine inverse Gammakorrektur-Kurve wären Methoden, um das Histogramm authentischer zu bekommen, aber so ganz 1:1 wird es wohl auch dann nicht die tatsächlich vom Sensor erfassten Tonwerte darstellen. Sprengt hier aber auch den Rahmen... <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p></p><p>VG</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 1758621, member: 142024"] [b]AW: HDR aus CR2 Datein?[/b] Doch, eigentlich schon...siehe Beitrag 5: ;) [B]Das hier:[/B] ...ist alles richtig, und auch das kann man noch weiter vertiefen. Diese Empfehlung ist zwar üblich, beschreibt aber nicht das eigentliche Problem. Tatsache ist, dass bei der Signalverarbeitung kameraintern (Diskretisierung und Quantisierung) die Daten linear aufgezeichnet werden. Das bedeutet, dass man in den dunklen Bildbereichen deutlich weniger Tonwertunterscheidungen vorfindet, als in den mittleren und vor allem in den hellen Bildbereichen. Anders gesagt, selbst wenn man alle Tonwerte aufgezeichnet hat, hat man diese quantitativ noch lange nicht ausreichend/sinnvoll erfasst. In den dunklen Bildpartien, wo sich das Bildrauschen am deutlichsten zeigt und leider auch negativ auswirkt (besonders bei höheren ISO-Einstellungen), fehlen einem die Tonwerte und dort zeigen sich auch am ehesten Tonwertabrisse, wenn man in diesem Bereich später aufhellt. In den hellen Bildpartien hat man dagegen Tonwerte im Überfluß. [B] Ergo:[/B] "Die dunklen Bildpartien und wie man sie idealerweise aufzeichnet" ist das Thema. Von daher halte ich es aus persönlicher Erfahrung für sinnvoll, wenn man sich überlegt, dass man [B]explizit die dunklen Bildbereiche[/B] per Belichtungsreihe in den mittleren bis hellen Tonwertbereich hinein belichtet, um diese Areale mit ausreichend vielen Tonwertunterscheidungen aufzuzeichnen. Später abdunkeln kann man das dann immer noch, Rauschen ist dann ebenfalls kaum noch ein Thema (was sehr wichtig beim späteren HDR -> LDR Tonemapping-Workflow werden kann!). An diesem Punkt halte ich es auch für sehr wichtig auf das kamerainterne Aufnahme-Histogramm zu achten und im Hinterkopf zu behalten, dass dieses lediglich ein Abbild des kamerainternen jpgs ist, und keineswegs die tatsächliche Sensorbelichtung aufzeigt (der Unterschied bezüglich der Tonwerte zwischen dem angezeigten jpg-Histogramm und den tatsächlichen RAW-Daten kann zum Teil erheblich sein). Um das also nutzen zu können, um die notwendige Anzahl der Einzelbelichtungen bestimmen zu können, kann es helfen, wenn man alle kamerainternen Settings auf neutral stellt, damit die dabei logischerweise auf das Histogramm wirkenden Parameter möglichst wenig Auswirkungen auf das Histogramm haben. ETTR (expose to the right -> bis zum rechten Histogrammrand belichten) und UniWB (ein spezieller Weißabgleich, der dabei hilft, die kamerainternen Multiplikatoren für die einzelnen Farbkanäle auf 1 zu setzen) sowie eine inverse Gammakorrektur-Kurve wären Methoden, um das Histogramm authentischer zu bekommen, aber so ganz 1:1 wird es wohl auch dann nicht die tatsächlich vom Sensor erfassten Tonwerte darstellen. Sprengt hier aber auch den Rahmen... ;) VG Frank [/QUOTE]
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