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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Photoshop
HDR-Bild aus einem Foto (Helligkeit mit Photoshop ändern)
Beitrag
<blockquote data-quote="Elric" data-source="post: 1647880" data-attributes="member: 103093"><p><strong>AW: HDR-Bild aus einem Foto (Helligkeit mit Photoshop ändern)</strong></p><p></p><p>Vielen ist übrigens auch nicht bewusst, dass wenn die Aufnahme in JPG anstelle RAW gemacht wird bereits ein Tonemapping in der Kamera erfolgt.</p><p>Zur Erinnerung der Sensor in höherwertigen Kameras kann pro Farbkanal bis zu 16 Bit an Farbinformation speichern. Bei JPG sind 8 Bit pro Farbkanal definiert. Der Sensor reicht erst einmal immer die Rohdaten weiter. Erst durch die Einstellungen an der Kamera wird dann entschieden, ob die Rohdaten dann als RAW auf der Speicherkarte landen oder ob sie in ein JPG gewandelt werden.</p><p>Die Firmware in der Kamera muss also bei der Umwandlung in ein JPG entscheiden, wie die Farbinformationen von 16-Bit auf 8-Bit pro Farbe transformiert werden sollen. In geringen Maßen hat man durch die Vorgabe von Kontrast, Helligkeit oder teilweise durch die Picture Styles Einfluß auf die Umwandlung.</p><p>Im Prinzip haben wir eine Tonemapping in der Kamera vorgenommen.</p><p>Klar sollte auch sein, dass durch die Transformation und damit auch Reduktion der Farbinformationen auf 8-Bit pro Farbe alle ursprünglichen Details/Abstufungen unwiederbringlich verloren gegangen sind.</p><p>Schauen wir uns jetzt noch einmal das Tonemapping bei HDR und Pseudo-HDR an:</p><p>Durch das verrechnen von mehreren unterschiedlich belichteten Aufnahmen entsteht als Ausgangsmaterial ein Bild mit 32-Bit Farbtiefe pro Farbe. Beim Pseudo-HDR aus einem RAW werden die 16-Bit auf 32-bit Farbtiefe umgerechnet. In meinem Posting zuvor habe ich ja schon erleutert warum ein einzelnes JPG als Quelle ausscheidet.</p><p>Gut. Wir haben jetzt also unser Material für das Tonemapping zusammen. Doch was ist denn nun eigentlich dieses sagenumwobene Tonemapping? Kurz und nüchtern gesagt eine Umrechnungsvorschrift von 32-Bit auf 8-Bit. Ah ha, und wie jetzt? Nun, wir wollen irgendwie die 32-Bit auf 8-Bit reduzieren. Mit Hilfe der diversen Regler in PS, Photomatix und Co. geben wir vor, wie diese Umwandlung stattfinden soll und wie differenziert wir dabei die dunklen und hellen Farbtöne haben wollen.</p><p></p><p>Ich hole mal kurz etwas weiter aus:</p><p>Mit 8 Bit lassen sich die Werte von 0 bis 255 darstellen.</p><p>Mit 16 Bit die Werte von 0 bis 65535.</p><p>Mit 32 Bit (hier kommt noch dazu, dass es sich um Gleitkommazahlen handelt) im Prinzip jede Zahl. Vereinfacht mal auf Ganzzahlen reduziert der Bereich von 0 bis 4294967295.</p><p></p><p>Wenn man jetzt ein "neutrales" Tonemapping durchführen würde, also keinerlei Einstellung würde das Mapping etwa so aussehen:</p><p>Der Bereich von 0 bis 16843009 wird auf 0 abgebildet.</p><p>Der Bereich von 16843010 bis 33686018 auf 1</p><p>:</p><p>:</p><p>Der Bereich von 4278124286 bis 4294967295 auf 255.</p><p></p><p>Bei dem Tonemapping, das man so bei HDR Bildern kennt, ändert diese lineare Tranformation. </p><p>D.h. die Bereich die ich oben aufgeführt habe werden verschoben. Dann wird z.B. von 0 bis 9999 auf 0 abgebildet und 10000 bis 19999 auf 1. In dem Beispiel oben wären diese beiden Bereiche ja noch auf 0 abgebildet worden. D.h. wir haben jetzt auf einmal eine Differenzierung in den dunklen Tönen.</p><p>Man muss sich im Klaren sein, dass man am Ende ein 8-Bit pro Farbe JPG hat. Durch die ausgeklügelten Verfahren kann man steuern, wie mit den dunklen Farbtönen und den hellen Farbtönen umgehen will. Auch klar ist, dass nach dem Mapping wieder alle anderen Informationen unwiederbringlich verloren sind (wenn man nicht die Ausgangsbilder oder das Bild vor Tonemapping noch gespeichert hat).</p><p></p><p>Ich hoffe man kann das verstehen, was ich da so verzapfe.</p><p></p><p>So long</p><p></p><p>Eric</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Elric, post: 1647880, member: 103093"] [b]AW: HDR-Bild aus einem Foto (Helligkeit mit Photoshop ändern)[/b] Vielen ist übrigens auch nicht bewusst, dass wenn die Aufnahme in JPG anstelle RAW gemacht wird bereits ein Tonemapping in der Kamera erfolgt. Zur Erinnerung der Sensor in höherwertigen Kameras kann pro Farbkanal bis zu 16 Bit an Farbinformation speichern. Bei JPG sind 8 Bit pro Farbkanal definiert. Der Sensor reicht erst einmal immer die Rohdaten weiter. Erst durch die Einstellungen an der Kamera wird dann entschieden, ob die Rohdaten dann als RAW auf der Speicherkarte landen oder ob sie in ein JPG gewandelt werden. Die Firmware in der Kamera muss also bei der Umwandlung in ein JPG entscheiden, wie die Farbinformationen von 16-Bit auf 8-Bit pro Farbe transformiert werden sollen. In geringen Maßen hat man durch die Vorgabe von Kontrast, Helligkeit oder teilweise durch die Picture Styles Einfluß auf die Umwandlung. Im Prinzip haben wir eine Tonemapping in der Kamera vorgenommen. Klar sollte auch sein, dass durch die Transformation und damit auch Reduktion der Farbinformationen auf 8-Bit pro Farbe alle ursprünglichen Details/Abstufungen unwiederbringlich verloren gegangen sind. Schauen wir uns jetzt noch einmal das Tonemapping bei HDR und Pseudo-HDR an: Durch das verrechnen von mehreren unterschiedlich belichteten Aufnahmen entsteht als Ausgangsmaterial ein Bild mit 32-Bit Farbtiefe pro Farbe. Beim Pseudo-HDR aus einem RAW werden die 16-Bit auf 32-bit Farbtiefe umgerechnet. In meinem Posting zuvor habe ich ja schon erleutert warum ein einzelnes JPG als Quelle ausscheidet. Gut. Wir haben jetzt also unser Material für das Tonemapping zusammen. Doch was ist denn nun eigentlich dieses sagenumwobene Tonemapping? Kurz und nüchtern gesagt eine Umrechnungsvorschrift von 32-Bit auf 8-Bit. Ah ha, und wie jetzt? Nun, wir wollen irgendwie die 32-Bit auf 8-Bit reduzieren. Mit Hilfe der diversen Regler in PS, Photomatix und Co. geben wir vor, wie diese Umwandlung stattfinden soll und wie differenziert wir dabei die dunklen und hellen Farbtöne haben wollen. Ich hole mal kurz etwas weiter aus: Mit 8 Bit lassen sich die Werte von 0 bis 255 darstellen. Mit 16 Bit die Werte von 0 bis 65535. Mit 32 Bit (hier kommt noch dazu, dass es sich um Gleitkommazahlen handelt) im Prinzip jede Zahl. Vereinfacht mal auf Ganzzahlen reduziert der Bereich von 0 bis 4294967295. Wenn man jetzt ein "neutrales" Tonemapping durchführen würde, also keinerlei Einstellung würde das Mapping etwa so aussehen: Der Bereich von 0 bis 16843009 wird auf 0 abgebildet. Der Bereich von 16843010 bis 33686018 auf 1 : : Der Bereich von 4278124286 bis 4294967295 auf 255. Bei dem Tonemapping, das man so bei HDR Bildern kennt, ändert diese lineare Tranformation. D.h. die Bereich die ich oben aufgeführt habe werden verschoben. Dann wird z.B. von 0 bis 9999 auf 0 abgebildet und 10000 bis 19999 auf 1. In dem Beispiel oben wären diese beiden Bereiche ja noch auf 0 abgebildet worden. D.h. wir haben jetzt auf einmal eine Differenzierung in den dunklen Tönen. Man muss sich im Klaren sein, dass man am Ende ein 8-Bit pro Farbe JPG hat. Durch die ausgeklügelten Verfahren kann man steuern, wie mit den dunklen Farbtönen und den hellen Farbtönen umgehen will. Auch klar ist, dass nach dem Mapping wieder alle anderen Informationen unwiederbringlich verloren sind (wenn man nicht die Ausgangsbilder oder das Bild vor Tonemapping noch gespeichert hat). Ich hoffe man kann das verstehen, was ich da so verzapfe. So long Eric [/QUOTE]
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