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Fotografie und Gestaltung
Bildbearbeitung
Hdr
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 1673638" data-attributes="member: 142024"><p><strong>AW: Hdr</strong></p><p></p><p>Auch wenn es langsam zur Gebetsmühle wird, diese Bilder sind keine HDRs, egal ob sie nun aus dem Photomatix-tool oder sonst irgendeiner Software gezogen wurden, das, was man am Ende hat, ist ein LDR (low dynamik range), welches dadurch entsteht, dass man die Belichtungsreihe z.B. in einem HDR tool tatsächlich zu einem echten HDR verarbeitet, dann aber in das LDR "quetscht", was man durch das sog. tonemapping erreicht. Nur so kann man die Bilder für <strong>typische</strong> Monitore "sichtbar machen". HDR ist es also nur während der Bearbeitung, danach nicht mehr. </p><p></p><p>Von Bedeutung ist das deshalb in meinen Augen, weil es nunmal nicht <strong>d a s</strong> Ergebnis gibt, sondern lediglich viele Stilrichtungen möglich werden durch das tonemapping. Der in meinen Ohren inzwischen schmerzende Begriff "HDR-look" ist auch <strong>nur einer</strong> <strong>von vielen</strong> denkbaren/machbaren Stilen, nicht mehr und nicht weniger. </p><p></p><p>Deshalb ist es so schwierig, tonemappte Belichtungsreihen zu beurteilen, die einen nehmen die bekannten quietschbunten Halo-Kontrast Bilder als Maßstab der Dinge, andere bevorzugen wiederum den natürlichen look, und dazwischen gibt es alle nur denkbaren Varianten. Die Frage, wie sollte ein "HDR-Foto" aussehen, kann man also eigentlich nur für sich selbst beantworten, von anderen wird es dazu immer die unterschiedlichsten Meinungen geben, was trotzdem nichts über gut/schlecht aussagt. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p></p><p>Anyway, ich mag es vom Ergebnis gern natürlich, von daher mache ich mir das zum eigenen Maßstab, und danach finde ich es ganz gut, die zu hellen Lichter und das Bildrauschen wurden bereits angesprochen, ein paar "Ecken" könnte man sicher noch feintunen. Meine Belichtungsreihen mache ich grundsätzlich nach dem Histogramm, wobei ich mich nach der ETTR und Uni WB Methode richte (dient dazu, ein möglichst RAW-nahes Histogramm anzuzeigen,ist also kein muß...). Wichtig ist, dass wenigstens ein Bild aus der Serie nicht in den Lichtern ausfrißt (über den rechten Rand hinaus geht) und eines, das zum linken Rand noch etwas Platz läßt (die Anzahl der Aufnahmen dazwischen ergibt sich somit automatisch, meist mit 1 Blendenzeitstufe Abstand), ISO-Wert ganz runter und wenn möglich ein stabiles Stativ und Fernauslöser mit SVA, dann ist das schon die halbe Miete.</p><p></p><p>In der EBV kann man dann so einiges machen, aber das sprengt hier den Rahmen und wurde in anderen threads eigentlich auch schon ausreichend diskutiert, einfach mal in den threads nach HDR suchen, da wird man schnell fündig... </p><p></p><p></p><p>Vielleicht kannst Du die RAWs ja nochmal mit anderen Einstellungen entwickeln (diese möglichst nicht direkt im Photomatix-tool öffnen, sondern vorher selbst in z.B. Camera RAW entwickeln und als 16bit Tif ausgeben), und dann mit anderen Einstellungen mappen. </p><p>Um sich an einem natürlichen look zu orientieren, kann man auch mal die Option "Fusion" probieren. </p><p></p><p>Oder man macht das tonemapping, lädt die Datei in Photoshop und legt dann ein Originalbild der Serie aus der Mitte drüber und blendet die beiden Bilder nach Geschmack ineinander (Deckkraftregler), auch das führt i.d.R. zu deutlich natürlicheren Ergebnissen, sofern das gewünscht ist...</p><p></p><p></p><p></p><p>VG</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 1673638, member: 142024"] [b]AW: Hdr[/b] Auch wenn es langsam zur Gebetsmühle wird, diese Bilder sind keine HDRs, egal ob sie nun aus dem Photomatix-tool oder sonst irgendeiner Software gezogen wurden, das, was man am Ende hat, ist ein LDR (low dynamik range), welches dadurch entsteht, dass man die Belichtungsreihe z.B. in einem HDR tool tatsächlich zu einem echten HDR verarbeitet, dann aber in das LDR "quetscht", was man durch das sog. tonemapping erreicht. Nur so kann man die Bilder für [B]typische[/B] Monitore "sichtbar machen". HDR ist es also nur während der Bearbeitung, danach nicht mehr. Von Bedeutung ist das deshalb in meinen Augen, weil es nunmal nicht [B]d a s[/B] Ergebnis gibt, sondern lediglich viele Stilrichtungen möglich werden durch das tonemapping. Der in meinen Ohren inzwischen schmerzende Begriff "HDR-look" ist auch [B]nur einer[/B] [B]von vielen[/B] denkbaren/machbaren Stilen, nicht mehr und nicht weniger. Deshalb ist es so schwierig, tonemappte Belichtungsreihen zu beurteilen, die einen nehmen die bekannten quietschbunten Halo-Kontrast Bilder als Maßstab der Dinge, andere bevorzugen wiederum den natürlichen look, und dazwischen gibt es alle nur denkbaren Varianten. Die Frage, wie sollte ein "HDR-Foto" aussehen, kann man also eigentlich nur für sich selbst beantworten, von anderen wird es dazu immer die unterschiedlichsten Meinungen geben, was trotzdem nichts über gut/schlecht aussagt. ;) Anyway, ich mag es vom Ergebnis gern natürlich, von daher mache ich mir das zum eigenen Maßstab, und danach finde ich es ganz gut, die zu hellen Lichter und das Bildrauschen wurden bereits angesprochen, ein paar "Ecken" könnte man sicher noch feintunen. Meine Belichtungsreihen mache ich grundsätzlich nach dem Histogramm, wobei ich mich nach der ETTR und Uni WB Methode richte (dient dazu, ein möglichst RAW-nahes Histogramm anzuzeigen,ist also kein muß...). Wichtig ist, dass wenigstens ein Bild aus der Serie nicht in den Lichtern ausfrißt (über den rechten Rand hinaus geht) und eines, das zum linken Rand noch etwas Platz läßt (die Anzahl der Aufnahmen dazwischen ergibt sich somit automatisch, meist mit 1 Blendenzeitstufe Abstand), ISO-Wert ganz runter und wenn möglich ein stabiles Stativ und Fernauslöser mit SVA, dann ist das schon die halbe Miete. In der EBV kann man dann so einiges machen, aber das sprengt hier den Rahmen und wurde in anderen threads eigentlich auch schon ausreichend diskutiert, einfach mal in den threads nach HDR suchen, da wird man schnell fündig... Vielleicht kannst Du die RAWs ja nochmal mit anderen Einstellungen entwickeln (diese möglichst nicht direkt im Photomatix-tool öffnen, sondern vorher selbst in z.B. Camera RAW entwickeln und als 16bit Tif ausgeben), und dann mit anderen Einstellungen mappen. Um sich an einem natürlichen look zu orientieren, kann man auch mal die Option "Fusion" probieren. Oder man macht das tonemapping, lädt die Datei in Photoshop und legt dann ein Originalbild der Serie aus der Mitte drüber und blendet die beiden Bilder nach Geschmack ineinander (Deckkraftregler), auch das führt i.d.R. zu deutlich natürlicheren Ergebnissen, sofern das gewünscht ist... VG Frank [/QUOTE]
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