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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Photoshop
High Dynamik Range (HDR) in ein JPG implementieren
Beitrag
<blockquote data-quote="Picturehunter" data-source="post: 1468682" data-attributes="member: 142024"><p><strong>AW: High Dynamik Range (HDR) in ein JPG implementieren</strong></p><p></p><p>Hallo Leute, vielen Dank für Euer feedback! <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /></p><p></p><p></p><p>Die Fragen sind berechtigt, ich denke, beim ERI-JPG und der Kodak *** PRO Kamera wurde das ja bereits erfolgreich umgesetzt (ich hatte dazu übrigens oben noch einen link dazu ergänzt), ein weiterer Kandidat wäre die Fuji S3/S5 Pro Serie, die das HDR-JPEG sicher auch hätte nutzen können. </p><p>Das RAW-Format kann da absolut in Co-Existens zu leben, denn es ist immer noch als digitales Negativ zu betrachten, also die Tonwerte in Reinform (leider sind einige RAW-Formate herstellerseitig bereits verändert und weisen nicht mehr die Natürlichkeit eines reinen RAWs auf...ob das nun gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage...).</p><p></p><p>Ich bin mir sicher, dass da noch was kommen wird. <img src="/styles/default/xenforo/smilies/zwinker.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=";)" title="Wink ;)" data-shortname=";)" /></p><p></p><p></p><p></p><p></p><p>Die JPG Komprimierung ist ein sehr komplexer Rechenprozess, der einerseits gewissen Grundregeln unterliegt, andererseits aber auch viel Flexibilität zuläßt. Im Bezug auf eine Reduktion der "Farbinformation" würde ich eher sagen: kann sein, muß aber nicht, denn das hängt davon ab, ob....</p><p></p><p>An dieser Stelle müßte man nun deutlich tiefer in die JPG-Materie einsteigen, ich sage daher erstmal nur "Farb-Subsampling".</p><p></p><p></p><p>Was den Printbereich angeht, da würde ich sagen, dass das HDR-JPG da zumindest keine Nachteile gegenüber einem Standard-JPG hat. Es enthält die gleichen Informationen, und halt zusätzlich noch ein paar mehr, die man nutzen kann, aber nicht muß! Speziell beim JPEG-HDR müßte man evtl nochmal ein tonemapping durchführen oder eine Einzeldynamik aus der Datei entwickeln, sofern nötig, aber die Informationen, die in einer normalen JPG-Datei zu finden sind, befinden sich auch in einer HDR-JPG Datei, also kein Nachteil.</p><p></p><p>Nur ein echtes RAW oder eine RAW Belichtungsreihe ist dem HDR-JPG deutlich überlegen, denn da ist kein verlustbehaftetes Format im Spiel und es müssen auch keine original HDR Tonwertdaten quasi per reverse-engineering zurück errechnet werden. </p><p></p><p></p><p>Ich gehe davon aus, dass das HDR-JPG eine Erfolgsstory werden kann, denn Megapixel- und ISO-Wahnsinn sind technisch ziemlich ausgereizt, nun wird man sich hoffentlich auf eine größere Dynamikbandbreite konzentrieren. Und genau dafür ist das HDR-JPG ideal, es ist rel. klein, läßt eine sehr flexible Nutzung zu (in Reinform, als Grundlage für individuelles tonemapping und freie Wahl des gewünschten Dynamikbereiches), ist hoffentlich genau wie das F-JPG dann auch flexibel internettauglich und es ist vor allem abwärtskompatibel zu den etablierten Viewern.</p><p></p><p>Das M P 3-Format wurde auch erst mitleidig belächelt und trotz seiner qualitativen Unterlegenheit gegenüber der Original-Pressung hat es seinen Siegeszug angetreten, es ist halt so gut, wie man es haben will, also flexibel, und es weist einen hohen Kompatibilitätsfaktor auf, man kommt sich da ja schon fast wie ein Veteran vor, wenn man eine Original CD einlegt, statt einen EMPE3-USB-Stick zu verwenden... <img src="/styles/default/xenforo/smilies/biggrin.gif" class="smilie" loading="lazy" alt=":D" title="Big Grin :D" data-shortname=":D" /></p><p></p><p></p><p>HDR-JPG...man darf gespannt sein...</p><p></p><p></p><p></p><p></p><p>VG</p><p>Frank</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Picturehunter, post: 1468682, member: 142024"] [b]AW: High Dynamik Range (HDR) in ein JPG implementieren[/b] Hallo Leute, vielen Dank für Euer feedback! :) Die Fragen sind berechtigt, ich denke, beim ERI-JPG und der Kodak *** PRO Kamera wurde das ja bereits erfolgreich umgesetzt (ich hatte dazu übrigens oben noch einen link dazu ergänzt), ein weiterer Kandidat wäre die Fuji S3/S5 Pro Serie, die das HDR-JPEG sicher auch hätte nutzen können. Das RAW-Format kann da absolut in Co-Existens zu leben, denn es ist immer noch als digitales Negativ zu betrachten, also die Tonwerte in Reinform (leider sind einige RAW-Formate herstellerseitig bereits verändert und weisen nicht mehr die Natürlichkeit eines reinen RAWs auf...ob das nun gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage...). Ich bin mir sicher, dass da noch was kommen wird. ;) Die JPG Komprimierung ist ein sehr komplexer Rechenprozess, der einerseits gewissen Grundregeln unterliegt, andererseits aber auch viel Flexibilität zuläßt. Im Bezug auf eine Reduktion der "Farbinformation" würde ich eher sagen: kann sein, muß aber nicht, denn das hängt davon ab, ob.... An dieser Stelle müßte man nun deutlich tiefer in die JPG-Materie einsteigen, ich sage daher erstmal nur "Farb-Subsampling". Was den Printbereich angeht, da würde ich sagen, dass das HDR-JPG da zumindest keine Nachteile gegenüber einem Standard-JPG hat. Es enthält die gleichen Informationen, und halt zusätzlich noch ein paar mehr, die man nutzen kann, aber nicht muß! Speziell beim JPEG-HDR müßte man evtl nochmal ein tonemapping durchführen oder eine Einzeldynamik aus der Datei entwickeln, sofern nötig, aber die Informationen, die in einer normalen JPG-Datei zu finden sind, befinden sich auch in einer HDR-JPG Datei, also kein Nachteil. Nur ein echtes RAW oder eine RAW Belichtungsreihe ist dem HDR-JPG deutlich überlegen, denn da ist kein verlustbehaftetes Format im Spiel und es müssen auch keine original HDR Tonwertdaten quasi per reverse-engineering zurück errechnet werden. Ich gehe davon aus, dass das HDR-JPG eine Erfolgsstory werden kann, denn Megapixel- und ISO-Wahnsinn sind technisch ziemlich ausgereizt, nun wird man sich hoffentlich auf eine größere Dynamikbandbreite konzentrieren. Und genau dafür ist das HDR-JPG ideal, es ist rel. klein, läßt eine sehr flexible Nutzung zu (in Reinform, als Grundlage für individuelles tonemapping und freie Wahl des gewünschten Dynamikbereiches), ist hoffentlich genau wie das F-JPG dann auch flexibel internettauglich und es ist vor allem abwärtskompatibel zu den etablierten Viewern. Das M P 3-Format wurde auch erst mitleidig belächelt und trotz seiner qualitativen Unterlegenheit gegenüber der Original-Pressung hat es seinen Siegeszug angetreten, es ist halt so gut, wie man es haben will, also flexibel, und es weist einen hohen Kompatibilitätsfaktor auf, man kommt sich da ja schon fast wie ein Veteran vor, wenn man eine Original CD einlegt, statt einen EMPE3-USB-Stick zu verwenden... :D HDR-JPG...man darf gespannt sein... VG Frank [/QUOTE]
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