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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
Highspeed Tropfen Fotografie
Beitrag
<blockquote data-quote="Tim_Kim" data-source="post: 1235660" data-attributes="member: 269873"><p><strong>AW: Highspeed Tropfen Fotografie</strong></p><p></p><p>Wir haben unsere ersten Tropfenbilder in den 1980er Jahren in einem Schulprojekt umgesetzt. Damals ging es erst mal nur darum überhaupt einen Tropfen ablichten zu können.</p><p></p><p>Wir hatten Lichtschranken von Fischertechnik, einen Elektromagneten, eine Stahlkugel, einen Kabelfernauslöser, eine Minolta SLR und ein "Stativ" zur Verfügung. Der Aufbau war recht einfach, in den Physik-/und Chemieräumen gab es ja Wasserbecken und allerlei sonstiges Zubehör.</p><p></p><p>Den bzw. die Tropfen (wir wollten eigentlich nur einen) haben wir aus einem umgedrehten Erlenmeyerkolben gestartet. Die Durchflussgeschwindigkeit ließ sich dabei nur schwer exakt regeln, so dass wir später alle möglichen saugfähigen Gewebe probiert haben, um größere Tropfen zu bekommen. Wir haben auch unterschiedliche Flüssigkeiten ausprobiert.</p><p></p><p>Der Tropfen fiel dann durch die Lichtschranke, die schaltete den Elekrtomagneten ab, der die Kugel in ein Röhrchen fallen ließ, das über dem Kabelfernauslöser befestigt war. Die Kugel löste dann letztlich mechanisch übers Kabel die Kamera aus.</p><p></p><p>Ehe wir das dann mit Film probiert haben, mussten viele Kleinigkeiten eingerichtet werde, Fallhöhen justiert (und notiert), Kugeln getauscht, andere Röhrchen besorgt werden und und und ...</p><p></p><p>Wir waren dann heilfroh, dass wir überhaupt mal ein Bild zustande brachten. Je Film, konnten wir gerade 1-2 Bilder verwenden. Die mechanische Anordnung war halt doch noch sehr anfällig, aber es ging in der Foto-AG ja auch mehr um das Prinzip und den Spaß am Experimentieren.</p><p></p><p>Wir hatten damals auch nur einen Blitz, der via Kabel gezündet wurde. So hatten wir zumindest etwas Gestaltungsspielraum, wenn das Kabel auch nicht so lang war, dass es für eine Beleuchtung von unten gereicht hätte.</p><p></p><p>Nein, es ist nicht zwingend nötig weiter an den Tropfen ranzurücken. Das Schärfentiefenfeld wird dann natürlich unnötig klein. - <span style="font-size: 9px">Obwohl es durchaus interessant sein könnte zu versuchen nahezu gleiche Tropen zu reproduzieren und die Schärfeebene Bild für Bild durch den Tropen wandern zu lassen. Die Bilder sind dann zwar nicht deckungsgleich, weil sich der Schirm kaum gleichmäßig ausbilden wird, aber ich könnte mir ein sehr interessantes Endprodukt bei der Montage vorstellen. Da kommen dann sicher Fragen wie es gemacht wurde.</span></p><p></p><p>Mit näher ran meinte ich als Betrachter in die Szene eintauchen und sie nicht von oben zu zeigen, sondern von der Seite über den Wasserspiegel. Das ließe sich wahlweise mit einem langen Becken oder durch die Glasscheibe realisieren, auf die das Objektiv praktisch Plan aufgesetzt wird (Reflexionen beachten). Je nach Gefäß sind auch andere Kamerapositionen denkbar, sogar von unterhalb.</p><p></p><p>Für die zu geringe Schärfentiefe kannst du ja ggf. den Abstand etwas vergrößern. Die Nähe bekommst du dann durch späteres Beschneiden wieder. Schon klar, dass das etwas Maximalgröße kostest, aber je nach Auflösung der Kamera sollte doch ohnehin noch Reserve vorhanden sein.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Tim_Kim, post: 1235660, member: 269873"] [b]AW: Highspeed Tropfen Fotografie[/b] Wir haben unsere ersten Tropfenbilder in den 1980er Jahren in einem Schulprojekt umgesetzt. Damals ging es erst mal nur darum überhaupt einen Tropfen ablichten zu können. Wir hatten Lichtschranken von Fischertechnik, einen Elektromagneten, eine Stahlkugel, einen Kabelfernauslöser, eine Minolta SLR und ein "Stativ" zur Verfügung. Der Aufbau war recht einfach, in den Physik-/und Chemieräumen gab es ja Wasserbecken und allerlei sonstiges Zubehör. Den bzw. die Tropfen (wir wollten eigentlich nur einen) haben wir aus einem umgedrehten Erlenmeyerkolben gestartet. Die Durchflussgeschwindigkeit ließ sich dabei nur schwer exakt regeln, so dass wir später alle möglichen saugfähigen Gewebe probiert haben, um größere Tropfen zu bekommen. Wir haben auch unterschiedliche Flüssigkeiten ausprobiert. Der Tropfen fiel dann durch die Lichtschranke, die schaltete den Elekrtomagneten ab, der die Kugel in ein Röhrchen fallen ließ, das über dem Kabelfernauslöser befestigt war. Die Kugel löste dann letztlich mechanisch übers Kabel die Kamera aus. Ehe wir das dann mit Film probiert haben, mussten viele Kleinigkeiten eingerichtet werde, Fallhöhen justiert (und notiert), Kugeln getauscht, andere Röhrchen besorgt werden und und und ... Wir waren dann heilfroh, dass wir überhaupt mal ein Bild zustande brachten. Je Film, konnten wir gerade 1-2 Bilder verwenden. Die mechanische Anordnung war halt doch noch sehr anfällig, aber es ging in der Foto-AG ja auch mehr um das Prinzip und den Spaß am Experimentieren. Wir hatten damals auch nur einen Blitz, der via Kabel gezündet wurde. So hatten wir zumindest etwas Gestaltungsspielraum, wenn das Kabel auch nicht so lang war, dass es für eine Beleuchtung von unten gereicht hätte. Nein, es ist nicht zwingend nötig weiter an den Tropfen ranzurücken. Das Schärfentiefenfeld wird dann natürlich unnötig klein. - [SIZE=1]Obwohl es durchaus interessant sein könnte zu versuchen nahezu gleiche Tropen zu reproduzieren und die Schärfeebene Bild für Bild durch den Tropen wandern zu lassen. Die Bilder sind dann zwar nicht deckungsgleich, weil sich der Schirm kaum gleichmäßig ausbilden wird, aber ich könnte mir ein sehr interessantes Endprodukt bei der Montage vorstellen. Da kommen dann sicher Fragen wie es gemacht wurde.[/SIZE] Mit näher ran meinte ich als Betrachter in die Szene eintauchen und sie nicht von oben zu zeigen, sondern von der Seite über den Wasserspiegel. Das ließe sich wahlweise mit einem langen Becken oder durch die Glasscheibe realisieren, auf die das Objektiv praktisch Plan aufgesetzt wird (Reflexionen beachten). Je nach Gefäß sind auch andere Kamerapositionen denkbar, sogar von unterhalb. Für die zu geringe Schärfentiefe kannst du ja ggf. den Abstand etwas vergrößern. Die Nähe bekommst du dann durch späteres Beschneiden wieder. Schon klar, dass das etwas Maximalgröße kostest, aber je nach Auflösung der Kamera sollte doch ohnehin noch Reserve vorhanden sein. [/QUOTE]
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