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Fotografie und Gestaltung
(Digitale) Fotografie allgemein
How to do: Foodfotografie
Beitrag
<blockquote data-quote="ah-photo" data-source="post: 1182907" data-attributes="member: 188784"><p>Ich poste hier ja von Zeit zu Zeit ein paar Anleitungen, z.B. </p><p></p><p></p><p>Heute wollte ich euch mal ein paar Einblicke in die Foodfotografie geben:</p><p></p><p> Nichts sieht banaler aus als ein Brötchen auf einer weißen Unterlage. Diese jedoch so zu fotografieren, dass es knackig frisch und lecker aussieht ist leider nicht so ganz banal. Ich möchte euch heute mal einen kleinen Einblick geben in die Tricks und Kniffe, um so etwas zu realisieren. Das Bild stammt aus einem Shooting für Lekkerland Holland und wird an holländischen Shell Tankstellen dazu verwendet um die Backprodukte der Lekkerland Shops zu bewerben. Die Bilder hängen so in Größe A1 später in den Tankshops. Bei dieser Größe ist es natürlich umso wichtiger, dass die Optik und jedes Detail stimmt.</p><p> Schon bei der Aufnahme gilt es einiges zu beachten: Das Bild entstand mit einer digitalen Mittelformatkamera mit einem Tilt/Shift-Adapter und dem Normalobjektiv (80mm). Das Objektiv wurde mit dem Objektiv um 10° nach unten geschwenkt, um die Schärfeebene so zu verschieben, dass sowohl die Oberkante, wie auch die Unterkante des Brötchens scharf abgebildet werden. Die Schärfentiefe, die im Vergleich zu einem KB-Kamera deutlich kleiner ist wurde durch die Wahl einer großen Blende (f 32) soweit wie möglich ausgedehnt.</p><p> Das verwendete Licht sollte nicht zu soft sein, um die Strukturen im Brötchen zu betonen. In diesem Fall habe ich das Brötchen von schräg hinten rechts mit einem Normalreflektor beleuchtet und von vorne und von unten (der Aufnahmetisch ist leicht transparent) leicht mit 2 Softboxen aufgehellt.</p><p> Kleine Kniffe, wie Glycerintropfen an den Salatblättern und den Tomaten, lassen das Ganze noch etwas frischer aussehen. Ansonsten bestand der Kunde darauf, das genau das fotografiert wurde, was der Verbraucher später im Shop auch kauft, d.h. einige unseren Modelle wurde n gleich im Anschluss verzehrt ?</p><p> Trotz dieser Maßnahmen seht das Rohbild noch nicht wirklich lecker aus:</p><p> </p><p></p><p> Der Nachteil an frisch gebackenen Brötchen ist, das sie zwar toll aussehen aber auch leicht brechen, v.a. an den Kanten. Diese ganzen Löcher und Risse muss man mit dem Ausbessern-Werkzeug oder anderen Brötchenstücken reparieren. Der 2. wichtige Schritt ist die Farbkorrektur der einzelnen Zutaten, um ihnen ein frisches Aussehen zu verleihen. Am besten gelingt dies mit der selektiven Farbkorrektur als Einstellungsebene, um die Farbänderung mit einer Ebenenmaske nur auf die betreffende Zutat (Brötchen, Tomate, Pesto ?) zu begrenzen.</p><p> Das fertige Endprodukt sieht dann so aus:</p><p> </p><p></p><p> So und nun guten Appetit !</p><p></p><p></p><p>Diesen und andere Tipps und Tricks findet ihr auch immer auf meinem Blog:</p><p></p><p></p><p></p><p>Bei Fragen, könnt ihr euch wie immer einfach melden !</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="ah-photo, post: 1182907, member: 188784"] Ich poste hier ja von Zeit zu Zeit ein paar Anleitungen, z.B. Heute wollte ich euch mal ein paar Einblicke in die Foodfotografie geben: Nichts sieht banaler aus als ein Brötchen auf einer weißen Unterlage. Diese jedoch so zu fotografieren, dass es knackig frisch und lecker aussieht ist leider nicht so ganz banal. Ich möchte euch heute mal einen kleinen Einblick geben in die Tricks und Kniffe, um so etwas zu realisieren. Das Bild stammt aus einem Shooting für Lekkerland Holland und wird an holländischen Shell Tankstellen dazu verwendet um die Backprodukte der Lekkerland Shops zu bewerben. Die Bilder hängen so in Größe A1 später in den Tankshops. Bei dieser Größe ist es natürlich umso wichtiger, dass die Optik und jedes Detail stimmt. Schon bei der Aufnahme gilt es einiges zu beachten: Das Bild entstand mit einer digitalen Mittelformatkamera mit einem Tilt/Shift-Adapter und dem Normalobjektiv (80mm). Das Objektiv wurde mit dem Objektiv um 10° nach unten geschwenkt, um die Schärfeebene so zu verschieben, dass sowohl die Oberkante, wie auch die Unterkante des Brötchens scharf abgebildet werden. Die Schärfentiefe, die im Vergleich zu einem KB-Kamera deutlich kleiner ist wurde durch die Wahl einer großen Blende (f 32) soweit wie möglich ausgedehnt. Das verwendete Licht sollte nicht zu soft sein, um die Strukturen im Brötchen zu betonen. In diesem Fall habe ich das Brötchen von schräg hinten rechts mit einem Normalreflektor beleuchtet und von vorne und von unten (der Aufnahmetisch ist leicht transparent) leicht mit 2 Softboxen aufgehellt. Kleine Kniffe, wie Glycerintropfen an den Salatblättern und den Tomaten, lassen das Ganze noch etwas frischer aussehen. Ansonsten bestand der Kunde darauf, das genau das fotografiert wurde, was der Verbraucher später im Shop auch kauft, d.h. einige unseren Modelle wurde n gleich im Anschluss verzehrt ? Trotz dieser Maßnahmen seht das Rohbild noch nicht wirklich lecker aus: Der Nachteil an frisch gebackenen Brötchen ist, das sie zwar toll aussehen aber auch leicht brechen, v.a. an den Kanten. Diese ganzen Löcher und Risse muss man mit dem Ausbessern-Werkzeug oder anderen Brötchenstücken reparieren. Der 2. wichtige Schritt ist die Farbkorrektur der einzelnen Zutaten, um ihnen ein frisches Aussehen zu verleihen. Am besten gelingt dies mit der selektiven Farbkorrektur als Einstellungsebene, um die Farbänderung mit einer Ebenenmaske nur auf die betreffende Zutat (Brötchen, Tomate, Pesto ?) zu begrenzen. Das fertige Endprodukt sieht dann so aus: So und nun guten Appetit ! Diesen und andere Tipps und Tricks findet ihr auch immer auf meinem Blog: Bei Fragen, könnt ihr euch wie immer einfach melden ! [/QUOTE]
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