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InDesign/Illustrator - Einsatzzweck
Beitrag
<blockquote data-quote="pixelmaker" data-source="post: 2331183" data-attributes="member: 287879"><p>Hallo Anna,</p><p>ich habe das Glück nicht zu den "Knöpfchendrücker-Druckern" zu gehören. Ich habe das Handwerk noch als solches gelernt. Ich brauche es nicht zu singen, denn im Siebdruck ist das Arbeiten mit Echtfarben ein Standard.</p><p>Ich drucke öfter Grafiken für Künstler, da kommen solche Farbmengen in Echtfarben zusammen.</p><p>Aber heute und hier im Forum scheint kaum noch einer andere Druckverfahren als nur den Offsetdruck zu kennen. Das sehe ich fast täglich, wenn ich von "Gelernten" Druckvorlagen für den Siebdruck bekomme.</p><p>Ich kann aber gerne ein anderes Beispiel anführen.</p><p>Im RIP zu unsren EPSON LFP-Digitaldruckern werden Daten mit "late binding" verarbeitet. Echtfarben werden im RIP in LAB ersetzt. Damit erreichen die Epson LFP-Drucker eine Abdeckung von 98% der Pantone Farben. Das ist nicht in RGB und schon gar nicht in CMYK zu erreichen.</p><p>Indesign kann medienneutrale PDF ausgeben in denen sowohl CMYK, RGB, LAB als auch Echtfarben vorhanden sind.</p><p></p><p>Da sind wir auch schon wieder bei der Eingangsfrage des Thread-Erstellers.</p><p>Indesign kann alles sammeln, egal aus welchem Farbraum die Daten kommen. Bei Photoshop und Illustrator muss man sich vorher festlegen. Erstelle ein Illu-Dokument in CMYK, lege ein schwarzes Feld an. Wenn Du dann den Farbmodus zu RGB wandelst verabschiedet sich Schwarz auf nimmer wiedersehen. Startet man in RGB und wandelt in CMYK geschieht das Gleiche.</p><p>Indesign ist die einzige Software aus dem Adobe Paket die mit allen Farbräumen <u>gleichzeitig</u> umgehen kann. Erst bei der Ausgabe des fertigen Layout wird entschieden welche Anforderung die Weiterverarbeitung stellt. Nur so kann ein Layout sowohl für den Druck in verschiedenen Techniken, als auch für die Bildschirmansicht weiter verwendet werden.</p><p>Die mehrseitige Broschüre würde ich in ID anlegen, wegen der besseren typografischen Möglichkeiten und der Möglichkeit des mehrseitigen Layouts.</p><p>Die Daten für den Verein würde ich offen für anschliessende Produktionsverfahren anlegen. Das geht, wie oben angeführt, nur in Indesign.</p><p></p><p>grüße</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="pixelmaker, post: 2331183, member: 287879"] Hallo Anna, ich habe das Glück nicht zu den "Knöpfchendrücker-Druckern" zu gehören. Ich habe das Handwerk noch als solches gelernt. Ich brauche es nicht zu singen, denn im Siebdruck ist das Arbeiten mit Echtfarben ein Standard. Ich drucke öfter Grafiken für Künstler, da kommen solche Farbmengen in Echtfarben zusammen. Aber heute und hier im Forum scheint kaum noch einer andere Druckverfahren als nur den Offsetdruck zu kennen. Das sehe ich fast täglich, wenn ich von "Gelernten" Druckvorlagen für den Siebdruck bekomme. Ich kann aber gerne ein anderes Beispiel anführen. Im RIP zu unsren EPSON LFP-Digitaldruckern werden Daten mit "late binding" verarbeitet. Echtfarben werden im RIP in LAB ersetzt. Damit erreichen die Epson LFP-Drucker eine Abdeckung von 98% der Pantone Farben. Das ist nicht in RGB und schon gar nicht in CMYK zu erreichen. Indesign kann medienneutrale PDF ausgeben in denen sowohl CMYK, RGB, LAB als auch Echtfarben vorhanden sind. Da sind wir auch schon wieder bei der Eingangsfrage des Thread-Erstellers. Indesign kann alles sammeln, egal aus welchem Farbraum die Daten kommen. Bei Photoshop und Illustrator muss man sich vorher festlegen. Erstelle ein Illu-Dokument in CMYK, lege ein schwarzes Feld an. Wenn Du dann den Farbmodus zu RGB wandelst verabschiedet sich Schwarz auf nimmer wiedersehen. Startet man in RGB und wandelt in CMYK geschieht das Gleiche. Indesign ist die einzige Software aus dem Adobe Paket die mit allen Farbräumen [U]gleichzeitig[/U] umgehen kann. Erst bei der Ausgabe des fertigen Layout wird entschieden welche Anforderung die Weiterverarbeitung stellt. Nur so kann ein Layout sowohl für den Druck in verschiedenen Techniken, als auch für die Bildschirmansicht weiter verwendet werden. Die mehrseitige Broschüre würde ich in ID anlegen, wegen der besseren typografischen Möglichkeiten und der Möglichkeit des mehrseitigen Layouts. Die Daten für den Verein würde ich offen für anschliessende Produktionsverfahren anlegen. Das geht, wie oben angeführt, nur in Indesign. grüße [/QUOTE]
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