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Indesign - Weiße Stiche beim Pdf-Export
Beitrag
<blockquote data-quote="Semostar" data-source="post: 551961"><p><strong>AW: Indesign - Weiße Stiche beim Pdf-Export</strong></p><p></p><p>Ich habe mal ein Preflight gemacht. Alter Schwede. Deine plazierten Bilder sind in tausend und einen Schnipsel zerlegt worden. Das ist es ganz normal, daß Acrobat Striche anzeigt. Die Grafikengine (PostScript Interpreter) der Software plaziert diese Elemente (Bilder) aufgrund der Koordinaten, die im PDF eingebettet werden. Dabei kommt es zwangsläufig zu Rundungsfehlern, die im Folgenden weiße Linien erzeugen.</p><p></p><p>Wenn Du mit Transparenz arbeiten willst, mußt Du folgendes wissen. Sie funktioniert nur innerhalb einer Ebene. Wenn Du versuchst ebenenübergreifend Transparenzen anzuwenden kann das so gut wie kein Controller verarbeiten. Alte wie neue Controller zaubern Dir unerwünschte Ergebnisse. </p><p></p><p>Falls Du Dein Dokument in einer Druckerei ausgeben willst:</p><p></p><p>Informiere Dich unbedingt vorher in der Druckerei. Es ist überhaupt nicht normal, das das PDF X 1A o.ä. interpretiert werden kann. Lege es lieber so an, daß es kompatibel zu PDF 1.3 ist (können fast alle Druckereien). Eine Aufrüstung um neuere PDF Workflows anbieten zu können, kosten eine Druckerei schon mal ein paar 10.000 Euro. Das macht nicht jede Firma mit.</p><p></p><p>Bei Anwendung des Formats PDF 1.3 bedeutet es, daß es keine Transparenz mehr gibt. Diese ist erst in einfacher Form ab 1.4 zulässig. Wenn es Dir egal ist, dann kann es passieren, daß der Preflight in der Druckerei das in ein älteres Format umwandelt, was dann zur Folge hat, daß es den gesamten Inhalt zerschießen kann (Farbeindruck, Positionierung der Elemente, Schriftarten futsch etc. oder Du mußt einfach damit leben, daß Sie es gar nicht drucken können, oder drucken und es schlichtweg Müll ist). </p><p></p><p>Lies auf jeden Fall (wenn Du es professionell machst) etwas über PostScript 2. Damit verstehst Du wie das intern so funktioniert.</p><p></p><p>Viel Glück</p><p>Semostar</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Semostar, post: 551961"] [b]AW: Indesign - Weiße Stiche beim Pdf-Export[/b] Ich habe mal ein Preflight gemacht. Alter Schwede. Deine plazierten Bilder sind in tausend und einen Schnipsel zerlegt worden. Das ist es ganz normal, daß Acrobat Striche anzeigt. Die Grafikengine (PostScript Interpreter) der Software plaziert diese Elemente (Bilder) aufgrund der Koordinaten, die im PDF eingebettet werden. Dabei kommt es zwangsläufig zu Rundungsfehlern, die im Folgenden weiße Linien erzeugen. Wenn Du mit Transparenz arbeiten willst, mußt Du folgendes wissen. Sie funktioniert nur innerhalb einer Ebene. Wenn Du versuchst ebenenübergreifend Transparenzen anzuwenden kann das so gut wie kein Controller verarbeiten. Alte wie neue Controller zaubern Dir unerwünschte Ergebnisse. Falls Du Dein Dokument in einer Druckerei ausgeben willst: Informiere Dich unbedingt vorher in der Druckerei. Es ist überhaupt nicht normal, das das PDF X 1A o.ä. interpretiert werden kann. Lege es lieber so an, daß es kompatibel zu PDF 1.3 ist (können fast alle Druckereien). Eine Aufrüstung um neuere PDF Workflows anbieten zu können, kosten eine Druckerei schon mal ein paar 10.000 Euro. Das macht nicht jede Firma mit. Bei Anwendung des Formats PDF 1.3 bedeutet es, daß es keine Transparenz mehr gibt. Diese ist erst in einfacher Form ab 1.4 zulässig. Wenn es Dir egal ist, dann kann es passieren, daß der Preflight in der Druckerei das in ein älteres Format umwandelt, was dann zur Folge hat, daß es den gesamten Inhalt zerschießen kann (Farbeindruck, Positionierung der Elemente, Schriftarten futsch etc. oder Du mußt einfach damit leben, daß Sie es gar nicht drucken können, oder drucken und es schlichtweg Müll ist). Lies auf jeden Fall (wenn Du es professionell machst) etwas über PostScript 2. Damit verstehst Du wie das intern so funktioniert. Viel Glück Semostar [/QUOTE]
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