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3D: Modeling, Texturen, Licht, Animation, Rendern
3D allgemein und weitere 3D-Programme
Inspiration, Urheberrecht/Copyright und Retopology von 3D-Ojekten
Beitrag
<blockquote data-quote="Fanthom" data-source="post: 2492282" data-attributes="member: 206187"><p>Selbstverständlich wird durch das retopo die Quelle verschleiert, doch unter einer direkten Kopie verstehe ich etwas anderes. Ein solch erstelltem LowPoly Modell im schlimmsten Fall mit Nutzung der schon vorhanden Texturen wäre so ein Fall und würde definitiv nicht den Bestand einer nötigen Schöpfungshöhe erfüllen.</p><p>Doch bei einem neu erstelltem HighRes Model welchem Details und Elemente hinzugefügt werden die das Ursprungsmodell nicht hatte, würde ich diese Schöpfungshöhe sehr wohl als gegeben sehen, gerade auch dann wenn nicht nur das Mesh selbst ein völlig neues ist, sondern auch UVs und Textur-Maps vernünftig und somit auch relativ zeitaufwendig neu erstellt werden. </p><p></p><p>[USER=3719]@tdorsch[/USER]:</p><p>Konsequenzen bei plumpem und nachgewiesenem Plagiarismus sind wohlbekannt, doch die ursprüngliche Frage die mich vor Eröffnung des Threads beschäftigte ist einfach -</p><p></p><p>Wo hört Inspiration auf und wo beginnt die Raubkopie - speziell auf 3D Modelle bezogen?</p><p></p><p>Dein Beispiel des MP3-Rips passt daher auch nicht so ganz, denn bei einem solchen Vorgang ist es technisch nicht möglich die Quelle in Ihrer Qualität zu verbessern. Es ließen sich vielleicht gewisse Störungen rausfiltern oder das gesamte Audiobild verändern - 192kbit bleiben aber 192kbit, selbst wenn du in 320kbit rippst, du bekommst einfach nicht mehr Hör-Information. (Audiotechnisch bin ich nicht so bewandert daher bitte ich um Nachsehen wenn mein Beispiel unpassend sein sollte <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /> )</p><p></p><p>Das verändern von Kontrasten und Tonwerten um mal bei einem Grafikrelavanten Thema zu bleiben, erschafft ja auch keine neues Werk, selbst wenn man 10 Stunden die Regler hin-und herschiebt. Ein geschützes Motiv bleibt damit immernoch geschützt.</p><p></p><p>Im 3D Bereich lassen sich jedoch soviele Änderungen und Neuerungen hinzufügen, das von einem Referenz-3D Model nichts mehr übrig bleibt, und ein Nachweis für eine unlizensierte Nutzung dürfte nahezu unmöglich sein.</p><p></p><p>Nehmen wir doch mal diese Seite hier:</p><p><a href="http://freshideen.com/art-deko/100-beruhmte-kunstwerke.html" target="_blank">http://freshideen.com/art-deko/100-beruhmte-kunstwerke.html</a></p><p></p><p>Von den dort dargestellten Kunstwerken gibt es ja mehr als genug Fotos im Netz die man als Referenz nutzen könnte um einen Nachbau in 3D zu realisieren, doch von eingen dieser Modelle gibt es vielleicht auch gescannte 3D-Modelle - wo wäre ein Unterschied wenn man nun diese als Referenz anstatt der Fotos nutzt?</p><p></p><p>Selbstverständlich bin ich nicht Michelangelo und hätte dennoch das Recht ein von mir erstelltes 3D-Model der Davidsskulptur zu verkaufen, das gleiche gilt auch für die Pyramiden, die Moai Figuren der Osterinsel, oder dem Kölner Dom. Welche Art von Referenzen ich nutze ob nun 2D oder 3D ist doch im Endeffekt nicht von Bedeutung.</p><p>Und solange die eigendlichen Refrenzen nicht als eigene Werke verkauft werden, sehe ich da auch rechtlich kein Problem.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="Fanthom, post: 2492282, member: 206187"] Selbstverständlich wird durch das retopo die Quelle verschleiert, doch unter einer direkten Kopie verstehe ich etwas anderes. Ein solch erstelltem LowPoly Modell im schlimmsten Fall mit Nutzung der schon vorhanden Texturen wäre so ein Fall und würde definitiv nicht den Bestand einer nötigen Schöpfungshöhe erfüllen. Doch bei einem neu erstelltem HighRes Model welchem Details und Elemente hinzugefügt werden die das Ursprungsmodell nicht hatte, würde ich diese Schöpfungshöhe sehr wohl als gegeben sehen, gerade auch dann wenn nicht nur das Mesh selbst ein völlig neues ist, sondern auch UVs und Textur-Maps vernünftig und somit auch relativ zeitaufwendig neu erstellt werden. [USER=3719]@tdorsch[/USER]: Konsequenzen bei plumpem und nachgewiesenem Plagiarismus sind wohlbekannt, doch die ursprüngliche Frage die mich vor Eröffnung des Threads beschäftigte ist einfach - Wo hört Inspiration auf und wo beginnt die Raubkopie - speziell auf 3D Modelle bezogen? Dein Beispiel des MP3-Rips passt daher auch nicht so ganz, denn bei einem solchen Vorgang ist es technisch nicht möglich die Quelle in Ihrer Qualität zu verbessern. Es ließen sich vielleicht gewisse Störungen rausfiltern oder das gesamte Audiobild verändern - 192kbit bleiben aber 192kbit, selbst wenn du in 320kbit rippst, du bekommst einfach nicht mehr Hör-Information. (Audiotechnisch bin ich nicht so bewandert daher bitte ich um Nachsehen wenn mein Beispiel unpassend sein sollte :) ) Das verändern von Kontrasten und Tonwerten um mal bei einem Grafikrelavanten Thema zu bleiben, erschafft ja auch keine neues Werk, selbst wenn man 10 Stunden die Regler hin-und herschiebt. Ein geschützes Motiv bleibt damit immernoch geschützt. Im 3D Bereich lassen sich jedoch soviele Änderungen und Neuerungen hinzufügen, das von einem Referenz-3D Model nichts mehr übrig bleibt, und ein Nachweis für eine unlizensierte Nutzung dürfte nahezu unmöglich sein. Nehmen wir doch mal diese Seite hier: [URL]http://freshideen.com/art-deko/100-beruhmte-kunstwerke.html[/URL] Von den dort dargestellten Kunstwerken gibt es ja mehr als genug Fotos im Netz die man als Referenz nutzen könnte um einen Nachbau in 3D zu realisieren, doch von eingen dieser Modelle gibt es vielleicht auch gescannte 3D-Modelle - wo wäre ein Unterschied wenn man nun diese als Referenz anstatt der Fotos nutzt? Selbstverständlich bin ich nicht Michelangelo und hätte dennoch das Recht ein von mir erstelltes 3D-Model der Davidsskulptur zu verkaufen, das gleiche gilt auch für die Pyramiden, die Moai Figuren der Osterinsel, oder dem Kölner Dom. Welche Art von Referenzen ich nutze ob nun 2D oder 3D ist doch im Endeffekt nicht von Bedeutung. Und solange die eigendlichen Refrenzen nicht als eigene Werke verkauft werden, sehe ich da auch rechtlich kein Problem. [/QUOTE]
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