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Intro/Opening, wie inszeniere ich Kamerafahrt, Zoom und Slow Motion im Realfilm??
Beitrag
<blockquote data-quote="grafik_avd" data-source="post: 2381522" data-attributes="member: 489956"><p>Hallo,</p><p>könntest du dein Profil etwas ergänzen (Programme, Ausrüstung) dann kann man schneller und genauer helfen und muss nicht erst die Kristallkugel polieren <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /></p><p></p><p>Soll es als Plansequenz (in einem Stück) sein, die nur ihre Abspielgeschwindigkeit ändert, oder willst du es aus einzelnen Takes schneiden? Danach richtet sich die weitere Vorgehensweise und auch die komplexität der Kameraführung. Da ist dann auch einfach üben angesagt.</p><p>Was hast du für eine Kamera zur Verfügung? Was für Stativ(e); Einbein, Fotostativ, Videokopf, andere Stabislisierungsmöglichkeiten?</p><p>Soll es so wirken wie einige Sequenzen in "Sherlock", wenn er einen Raum betrachtet und analysiert, daß er ihn quasi "scannt" und sich einzelene Details heraussucht, wobei die Gewichtung über die Darstellungsgeschwindigkeit gezeigt wird?</p><p></p><p>Am Besten du machst erstmal aus deiner konkreten Vorstellung ein gezeichnetes/gescribbeltes Storyboard. Das hilft schon mal bei der Visualisierung und Strukurierung. Deine genaue Vorstellung von der Einstellung wird dir dabei sehr helfen.</p><p></p><p>Ich würde am Anfang keinen Zoom nehmen. Zum einen braucht man für einen Reißzoom etwas training in der Kameraführung (am besten vom Stativ und das muss entsprechend Masse entgegensetzten können), zum anderen wirkt es "filmischer" im klassischen Sinne, wenn du da eine Kamerafahrt nimmst und die eventuell wie einen ruckeligen Zeitraffer machst - einen Dolly oder eine Steadycam wirst du ja nicht zur Verfügung haben. Außerdem entsteht so der Eindruck wirklich an das Objekt heran zu kommen, da es keine perspektivischen Veränderungen gibt. Beim Zoom würde eher der Effekt des voyeristischen Beobachtens aus der Ferne enstehen.</p><p>Was eventuell auch gut wirken kann, wenn du dich an den Eisstand ranschneidest. Also Mehrere Aufnahmen machst mit identischer Brennweite und Kamerahöhe, aber immer ein Stück näher an den Stand heran. Du kommst also aus einer Weiten Totale bis in eine Totale des Standes oder vielleicht sogar bis zu einer Detailaufnahme. JE nach dem wie schnell du das dann schneidest und mit Sound unterlegst, entsteht ein ähnlicher Effekt. Von der Produktion wäre das die einfachste Variante.</p><p></p><p>Für SlowMo brauchst du eine entsprechend hohe Framerate, um sie in der Postproduktion z.B. als 25fps-Material interpretieren zu lassen. Heißt dann logischer Weise auch, das du dann nicht mehr mit O-Ton arbeiten kannst. Mit einer Standart-DSLR sollten 60fps (NTSC) drinnen sein. Da kommst du also auf ca. 50% Entschleunigung.</p><p>(Aber wie man weiß: in SlowMo sieht fast alles toll aus <img src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7" class="smilie smilie--sprite smilie--sprite1" alt=":)" title="Smile :)" loading="lazy" data-shortname=":)" /> )</p><p></p><p>Ein paar interessante Seiten zum Thema Filmen und Spezialeffekte:</p><p><a href="http://nofilmschool.com/" target="_blank">http://nofilmschool.com/</a></p><p><a href="http://www.eoshd.com/" target="_blank">http://www.eoshd.com/</a></p><p><a href="http://www.slashcam.de/" target="_blank">http://www.slashcam.de/</a></p><p><a href="http://www.videocopilot.net/" target="_blank">http://www.videocopilot.net/</a></p></blockquote><p></p>
[QUOTE="grafik_avd, post: 2381522, member: 489956"] Hallo, könntest du dein Profil etwas ergänzen (Programme, Ausrüstung) dann kann man schneller und genauer helfen und muss nicht erst die Kristallkugel polieren :) Soll es als Plansequenz (in einem Stück) sein, die nur ihre Abspielgeschwindigkeit ändert, oder willst du es aus einzelnen Takes schneiden? Danach richtet sich die weitere Vorgehensweise und auch die komplexität der Kameraführung. Da ist dann auch einfach üben angesagt. Was hast du für eine Kamera zur Verfügung? Was für Stativ(e); Einbein, Fotostativ, Videokopf, andere Stabislisierungsmöglichkeiten? Soll es so wirken wie einige Sequenzen in "Sherlock", wenn er einen Raum betrachtet und analysiert, daß er ihn quasi "scannt" und sich einzelene Details heraussucht, wobei die Gewichtung über die Darstellungsgeschwindigkeit gezeigt wird? Am Besten du machst erstmal aus deiner konkreten Vorstellung ein gezeichnetes/gescribbeltes Storyboard. Das hilft schon mal bei der Visualisierung und Strukurierung. Deine genaue Vorstellung von der Einstellung wird dir dabei sehr helfen. Ich würde am Anfang keinen Zoom nehmen. Zum einen braucht man für einen Reißzoom etwas training in der Kameraführung (am besten vom Stativ und das muss entsprechend Masse entgegensetzten können), zum anderen wirkt es "filmischer" im klassischen Sinne, wenn du da eine Kamerafahrt nimmst und die eventuell wie einen ruckeligen Zeitraffer machst - einen Dolly oder eine Steadycam wirst du ja nicht zur Verfügung haben. Außerdem entsteht so der Eindruck wirklich an das Objekt heran zu kommen, da es keine perspektivischen Veränderungen gibt. Beim Zoom würde eher der Effekt des voyeristischen Beobachtens aus der Ferne enstehen. Was eventuell auch gut wirken kann, wenn du dich an den Eisstand ranschneidest. Also Mehrere Aufnahmen machst mit identischer Brennweite und Kamerahöhe, aber immer ein Stück näher an den Stand heran. Du kommst also aus einer Weiten Totale bis in eine Totale des Standes oder vielleicht sogar bis zu einer Detailaufnahme. JE nach dem wie schnell du das dann schneidest und mit Sound unterlegst, entsteht ein ähnlicher Effekt. Von der Produktion wäre das die einfachste Variante. Für SlowMo brauchst du eine entsprechend hohe Framerate, um sie in der Postproduktion z.B. als 25fps-Material interpretieren zu lassen. Heißt dann logischer Weise auch, das du dann nicht mehr mit O-Ton arbeiten kannst. Mit einer Standart-DSLR sollten 60fps (NTSC) drinnen sein. Da kommst du also auf ca. 50% Entschleunigung. (Aber wie man weiß: in SlowMo sieht fast alles toll aus :) ) Ein paar interessante Seiten zum Thema Filmen und Spezialeffekte: [url]http://nofilmschool.com/[/url] [url]http://www.eoshd.com/[/url] [url]http://www.slashcam.de/[/url] [url]http://www.videocopilot.net/[/url] [/QUOTE]
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