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Bildbearbeitung (2D), Vektor- & Layoutbearbeitung
Digital Painting - Malen & Zeichnen
Ipad pro oder Wacom Cintiq für Digital Painting
Beitrag
<blockquote data-quote="joeydee" data-source="post: 2674706" data-attributes="member: 718675"><p>Einen konkreten Rat um zwischen den beiden Geräten zu entscheiden kann ich dir nicht geben, aber ich kann meine Erfahrungen schildern:</p><p>Normalerweise haben Tablets kapazitive Displays, die sind so wie ich sie kenne i.d.R. langsamer, ungenauer (brauchen eine größere Berührungsfläche um zu reagieren und nehmen dann den Mittelwert der gemessenen Fläche) und von Haus aus nicht drucksensitiv.</p><p>Wenn dein IPad Pro und ein entsprechender Stift das alles kompensieren kann und eine "erwachsene" App ähnlich Photoshop vollständig und flüssig läuft, wäre es einen Versuch wert.</p><p></p><p>Wenn ich auf der Couch oder unterwegs oder neben dem Telefon Ideen festhalte, geschieht das nicht-digital auf einem Skizzenblock.</p><p>Wenn ich ernsthaft an einem Bild arbeite, dann an meinem festen Arbeitsplatz. Als nicht-digitaler Künstler würde ich auch nicht Leinwand und Farbdosen ins Wohnzimmer schleppen.</p><p>Klar, der Reiz ist da, auch mal auf einer längeren Zugfahrt was anspruchsvolles painten zu können. Dagegen stehen aber kurze Akkulaufzeit bei solch "hungrigen" Apps sowie wechselnde Lichtverhältnisse. Auf solche Plagen verzichte ich dann doch gerne.</p><p></p><p>Ich habe ein Cintiq 22HD, würde es aktuell nicht durch ein Tablet ersetzen wollen. Hier ist die Leistung auch allein vom angeschlossenen Rechner abhängig, nicht vom kompletten Gerät, man muss hier also keine Kompromisse eingehen. "Gelernt" habe ich allerdings auf Intuos-Geräten in A5-Größe, also ohne Monitor und deutlich günstiger. Hat jahrelang ausgereicht, bis die Skills an die Gerätegrenzen gestoßen sind, die Ansprüche größer wurden und ich mir sicher war, dass ich das nicht nur gelegentlich benutze.</p><p>Mit der Anschaffung des Cintiq ist mein Arbeitsplatz fast ungewollt zur Grafik-Workstation mutiert. Soll heißen, das Tablet ist bei mir kein Zusatzgerät das ab und zu herangezogen wird, sondern Mittelpunkt und Hauptmonitor - alles andere ordnet sich dem unter, sowohl als physisches Gerät auf dem Tisch als auch in den Anwendungen und Treibern die auf dem Rechner installiert sind. Dass das so werden könnte, sollte man ggf. bedenken, wenn man z.B. den Rechner mit der Familie teilen will.</p><p></p><p>Grundlagen kannst du mit jedem Programm lernen. Photoshop ist eigentlich allein zum Painten viel zu aufgebläht mit seinen Funktionen, und das lassen sie sich auch bezahlen.</p><p>Aber es ist das Flaggschiff für große Dateien (irgendwann lernt man es zu schätzen, auch auf 9000px-Bildern und zig Ebenen mit sehr großen Pinseln noch flüssig zu malen) und die wesentlichen Ebenen- und Pinseleinstellungen sind gut entwickelt (wenn auch manchmal lästig zu bedienen). Falls du dich einmal im grafischen Bereich bewerben willst, ist ausführliche PSD-Erfahrung auch immer gerne gesehen, die Firma ist eben ein Quasi-Standard in der Grafikindustrie.</p><p>Ich bin kein PSD-Purist, aber bei vielen der Programme die ich sonst getestet habe, sind interessante Features oft in der Breite (viel, viel, viel) entwickelt, aber nur oberflächlich und nicht in der Tiefe (wenige Möglichkeiten um ein bestimmtes Feature wirklich professionell zu nutzen).</p><p>Ich habe mit Photoshop (da auch beruflich genutzt) gelernt, und bin dabei hängengeblieben.</p></blockquote><p></p>
[QUOTE="joeydee, post: 2674706, member: 718675"] Einen konkreten Rat um zwischen den beiden Geräten zu entscheiden kann ich dir nicht geben, aber ich kann meine Erfahrungen schildern: Normalerweise haben Tablets kapazitive Displays, die sind so wie ich sie kenne i.d.R. langsamer, ungenauer (brauchen eine größere Berührungsfläche um zu reagieren und nehmen dann den Mittelwert der gemessenen Fläche) und von Haus aus nicht drucksensitiv. Wenn dein IPad Pro und ein entsprechender Stift das alles kompensieren kann und eine "erwachsene" App ähnlich Photoshop vollständig und flüssig läuft, wäre es einen Versuch wert. Wenn ich auf der Couch oder unterwegs oder neben dem Telefon Ideen festhalte, geschieht das nicht-digital auf einem Skizzenblock. Wenn ich ernsthaft an einem Bild arbeite, dann an meinem festen Arbeitsplatz. Als nicht-digitaler Künstler würde ich auch nicht Leinwand und Farbdosen ins Wohnzimmer schleppen. Klar, der Reiz ist da, auch mal auf einer längeren Zugfahrt was anspruchsvolles painten zu können. Dagegen stehen aber kurze Akkulaufzeit bei solch "hungrigen" Apps sowie wechselnde Lichtverhältnisse. Auf solche Plagen verzichte ich dann doch gerne. Ich habe ein Cintiq 22HD, würde es aktuell nicht durch ein Tablet ersetzen wollen. Hier ist die Leistung auch allein vom angeschlossenen Rechner abhängig, nicht vom kompletten Gerät, man muss hier also keine Kompromisse eingehen. "Gelernt" habe ich allerdings auf Intuos-Geräten in A5-Größe, also ohne Monitor und deutlich günstiger. Hat jahrelang ausgereicht, bis die Skills an die Gerätegrenzen gestoßen sind, die Ansprüche größer wurden und ich mir sicher war, dass ich das nicht nur gelegentlich benutze. Mit der Anschaffung des Cintiq ist mein Arbeitsplatz fast ungewollt zur Grafik-Workstation mutiert. Soll heißen, das Tablet ist bei mir kein Zusatzgerät das ab und zu herangezogen wird, sondern Mittelpunkt und Hauptmonitor - alles andere ordnet sich dem unter, sowohl als physisches Gerät auf dem Tisch als auch in den Anwendungen und Treibern die auf dem Rechner installiert sind. Dass das so werden könnte, sollte man ggf. bedenken, wenn man z.B. den Rechner mit der Familie teilen will. Grundlagen kannst du mit jedem Programm lernen. Photoshop ist eigentlich allein zum Painten viel zu aufgebläht mit seinen Funktionen, und das lassen sie sich auch bezahlen. Aber es ist das Flaggschiff für große Dateien (irgendwann lernt man es zu schätzen, auch auf 9000px-Bildern und zig Ebenen mit sehr großen Pinseln noch flüssig zu malen) und die wesentlichen Ebenen- und Pinseleinstellungen sind gut entwickelt (wenn auch manchmal lästig zu bedienen). Falls du dich einmal im grafischen Bereich bewerben willst, ist ausführliche PSD-Erfahrung auch immer gerne gesehen, die Firma ist eben ein Quasi-Standard in der Grafikindustrie. Ich bin kein PSD-Purist, aber bei vielen der Programme die ich sonst getestet habe, sind interessante Features oft in der Breite (viel, viel, viel) entwickelt, aber nur oberflächlich und nicht in der Tiefe (wenige Möglichkeiten um ein bestimmtes Feature wirklich professionell zu nutzen). Ich habe mit Photoshop (da auch beruflich genutzt) gelernt, und bin dabei hängengeblieben. [/QUOTE]
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